Mit viel Liebe zum Detail umgesetzter Kinderbuchklassiker um eine schweizer Lausbubenbande in den 60er Jahren.

Kinostart: 28.12.2006

Manuel Häberli
als Eugen

Alex Niederhäuser
als Eduard

Janic Halioua
als Wrigley

Dominic Hänni
als B

Stefan Gubser
als Polizist B

Mike Müller
als Eugens Vater

Marlise Fischer
als Eduards Mutter

Christoph Gaugler
als Eduards Vater

Patrick Frey
als Wrigleys Vater

Sabina Schneebeli
als Wrigleys Mutter

Stephanie Japp
als B

Jürg Löw
als B

Norbert Schwientek
als Lehrer Klameth

Max Rüdlinger
als Herr Hauser

Beat Schlatter
als Fritzli B

Stephanie Glaser
als Tante Melanie

Thomas Hostettler
als Chef Cobra

Hans Leutenegger
als Feuerwehrhauptmann

Domenico Pecoraio
als Fernfahrer

Christof Oswald
als Adjutant

Marco Cortesi
als Postbote

Werner Biermeier
als Schaffner

Pablo Aguilar
als Polizist Tessin

Viktor Giacobbo
als Polizeibeamter Luzern

Stefan Rutz
als Polizeibeamter G

Die Handlung von Mein Name ist Eugen

Im Bern der 60er Jahre heckt das Bengelquartett Eugen (Manuel Häberli), Wrigley (Janic Halioua), Bäschteli (Dominic Hänni) und Eduard (Alex Niederhäuser) einen Streich nach dem anderen aus - bis ihnen die Erziehungsberechtigten einen Riegel vorschieben und Eugen und Wrigley ins Internat stecken. Natürlich büchsen die beiden aus begeben sich auf die Suche nach Fritzli Bühler, dem König der Lausbuben. Zusammen mit Bäschteli und Eduard jagen sie quer durch die Schweiz, gefolgt von einem Tross besorgter Eltern, wütender Bauern und der eidgenössischen Polizei.

Charmant-witzige Lausbubengeschichte nach dem gleichnamigen Buchklassiker von Klaus Schädelin, das neben Heidi zu den erfolgreichsten Kinderbüchern der Schweiz zählt. Nostalgisch, temporeich und voll mit helvetischer Prominenz.

Bern 1964: Eugen und seine drei Kumpels - Wrigley, der so heißt, weil er stets die gleichnamigen Kaugummis kaut, der schmächtige Bäschteli sowie der dicke Eduard - haben sich in den Kopf gesetzt, den König der Lausbuben, Fritzli Bühler, aufzuspüren. Eine Odyssee beginnt.

Fritzli Bühler gilt als König der Lausbuben, und so ein Titel hat im Jahr 1964 noch Gewicht. Als ihnen daheim Pfadilager-Verbot und Internat in Aussicht gestellt werden, machen sich deshalb die Berner Buben Eugen und Wrigley, der stets die gleichnamigen Kaugummis im Munde hat, auf die Spuren dieses Schlingels. Der Weg führt zunächst ins beschauliche Tessin, wo die Gruppe von den Naseweisen Bäschteli und Eduard ergänzt wird. Zahlreiche Abenteuer gilt es für die vier noch zu bestehen, stets auf der Flucht vor Polizei und spießigen Eltern.

Kritik zu Mein Name ist Eugen

Nostalgie ist Trumpf bei dieser Adaption des Schweizer Kinderbuchklassikers, von "Grounding"-Macher Michael Steiner mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.

Das eine oder andere Filmkunstwerk wie zum Beispiel Fredi M. Murers aktuellen Oscar-Kandidat "Vitus" oder etwas Komödiantisch-Leichtes wie vor kurzem die Militär-Klamotte "Achtung, fertig, Charlie!" - mehr hat das Filmland Schweiz für den deutschen Markt in der Regel nicht zu bieten. Doch nun kommt mit dem Eugen eine Figur in die Kinos, die in ihrer Heimat ähnlichen Kultstatus genießt wie Johanna Spyris legendäres Alpen-Mädel Heidi. "Mein Name ist Eugen" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Klaus Schädelin, einem Pfarrer aus Attisvil. Der Vater von drei Kindern verfasste es, weil es seiner Meinung zu wenig fröhliche Bücher gab. Obwohl das Werk zum Bestseller avancierte und in der Schweiz bis dato 200.000 Mal über den Ladentisch ging, blieb es das einzige aus der Feder Schädelins. Ziemlich genau 50 Jahre nach seinem Erscheinen hat sich nun Michael Steiner, der im Alpenland als große Regie-Nachwuchshoffnung gilt und zuletzt mit "Grounding" die Swissair-Pleite fürs Kino adaptierte, den Lausbubengeschichten angenommen.

Darin haben es sich Eugen und seine drei Kumpels - Wrigley, der so heißt, weil er stets die gleichnamigen Kaugummis kaut, der schmächtige Bäschteli sowie der dicke Eduard - im Bern des Jahres 1964 in den Kopf gesetzt, den König der Lausbuben, Fritzli Bühler, aufzuspüren. Aus dieser (Phantom-)Suche entwickelt sich ein munteres Road Movie, das das abenteuerhungrige Quartett per pedes, auf dem Velo oder auch mit der Bahn zu pittoresken Schweizer Schauplätzen führt. Dabei halten sich humorvolle Episoden und kindlich spannende Einlagen in etwa die Waage. Dass den Jungs bei ihrer Odyssee auch noch deren besorgten Eltern ständig auf den Fersen sind, erhöht das Amüsement dieses heiteren Initiationsfilms nur noch. Dennoch scheint "Mein Name ist Eugen" nur bedingt für den deutschen Markt geeignet. Was am, zugegeben sympathischen, Schweizer Dialekt liegt, aber auch an den unzähligen, kaum zu übersetzenden "Helvetizismen", die an allen Ecken und Enden lauern. Der nostalgische Charme der sechziger Jahre dürfte bei der avisierten Zielgruppe, die mit hektischen Schnitten, computergenerierten Spezialeffekten und spektakulären Fantasywelten großgeworden ist, ebenfalls nur bedingt ankommen. Wer sich aber auf den lausbübischen Witz der jungen, durch die Bank schauspielerisch erstklassigen Helden, die bisweilen an die großen schwedischen Vorbilder Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga erinnern, einlässt, wird über die Maßen belohnt werden. lasso.

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Info

Plakat des Films: Mein Name ist Eugen

Kinostart: 28.12.2006

Schweiz 2005

Länge: 1 h 41 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Mein Name ist Eugen

Regie: Michael Steiner

Drehbuch: Michael Sauter, Christoph Frey, Michael Steiner

Musik: Diego Baldenweg, Adrian Frutiger

Produktion: Andi Huber

Kamera: Pascal Walder

Schnitt: Tobias Fueter

Ausstattung: Monica Rottmeyer

Website: http://www.eugen-film.ch