Mit Jennifer Aniston und Owen Wilson besetzte Beziehungskomödie um einen ungehorsamen, aber unerschütterlich liebenden Hund.

Kinostart: 05.03.2009

Owen Wilson

Owen Wilson
als John Grogan

Jennifer Aniston

Jennifer Aniston
als Jennifer Grogan

Alan Arkin

Alan Arkin
als Arnie Klein

Eric Dane
als Sebastian

Kathleen Turner
als Ms. Kornblut

Haley Bennett
als Lisa

Sandy Martin
als Debbie

Ann Dowd
als Dr. Platt

Handlung

Das junge Journalistenpärchen John (Owen Wilson) und Jenny (Jennifer Aniston) legt sich kurz nach der Heirat den Labrador Marley zu. Der ungestüme Vierbeiner verweigert zwar jeden Gehorsam und fliegt aus der Hundeschule, erweist sich aber als äußerst liebenswerter Zeitgenosse, der ihre wechselhafte Ehe über die Jahre begleitet. Auch als drei Kinder im Hause sind, bleibt Marleys Zuneigung unerschütterlich und lehrt den Nachwuchs Lektionen.

Turbulenter Komödienspaß, der auch familiäre Sentimentalitäten umfasst und mit einem gelbfelligen Hundewunder dicke Sympathiepunkte sammelt. Die unersättliche Fressmaschine hält als treue Seele eine starbesetzte Familie zusammen, während die Zweibeiner Beziehungskrisen meistern.

Frisch verheiratet nehmen die Journalisten Jennifer und John den Labrador Marley in ihr Beziehungsleben auf. Obwohl der ungestüme Vierbeiner jeden Gehorsam verweigert, entwickelt sich eine Liebe, die das Paar auf dem Weg durch eine harmonische, aber nicht krisenresistente Ehe begleitet. Jahre später komplettieren drei Kinder das Familienglück. Marleys Zuneigung ist unerschütterlich, seine Gesundheit aber nicht.

Endlich haben die Journalisten Jennifer und John den Schritt ins Eheleben gewagt. Frisch verheiratet nehmen sie den Labrador Marley in ihr Beziehungsleben auf. Obwohl der ungestüme Vierbeiner jeden Gehorsam verweigert und für mehr Trubel sorgt, als einem lieb sein kann, entwickelt sich eine Liebe, die das Paar auf dem Weg durch eine harmonische, aber nicht krisenresistente Ehe begleitet. Jahre später komplettieren auch noch drei Kinder das Familienglück. Marleys Zuneigung ist unerschütterlich, seine Gesundheit aber nicht.

Kritik

Jennifer Aniston und Owen Wilson gehen durch Himmel und Hölle eines turbulent-komischen Beziehungs- und Hundelebens.

Das wird ein Schmusefest in den Kinos geben, ein Medley von Gelächter und solidarischen Zuneigungserklärungen an einen Hund, der Liebe in purster Form lebt: unbekümmert, ungestüm, unerschütterlich. In der geballten Angriffsformation von niedlich, glücklich, Puppy und Family klingt das wie ein Härtetest. Doch wie sein titelgebender Hund überwindet der Film letztlich alle Barrieren. Marley ist ein Labrador, war bereits als Romanheld ein Bestseller. Dessen Adaption haben die Skriptprofis Scott Frank und Don Roos meist im Griff, auch wenn sie im Finale Sentimentalität entdecken und bei mehreren möglichen Enden das eigene nicht zu finden scheinen. Im neuen Film von David Frankel trägt der Teufel nicht Prada, sondern das Gemüt eines treuen Chaoten zur Schau.

Als putziger Welpe tritt Marley in das Leben von Jennifer (Aniston) und John (Wilson) - ein frisch verheiratetes Paar, das über die Alliteration hinaus auch beruflich zusammenpasst. Schnell ist die Hierarchie im Haushalt der beiden Journalisten klar. Marley bestimmt den Rhythmus, das Leben - immer engagiert, immer unkontrolliert. Niemand wird ihm Herr, selbst die strenge Kathleen Turner nicht in einem Gastauftritt als Hundecoach. Der knuffige Vierbeiner zerlegt Garage und Mobiliar, schlägt permanent an, bekundet Zuneigung mit Anlauf und Frontalkollision und jagt seinen behaupteten Meister durch die Straßen- und Strandlandschaften Floridas. Wie Jennifer und Johns Babys, von denen es im Laufe der Jahre drei geben wird, ist Marley der perfekte Köder für Bikinimiezen und andere freilaufende Attraktionen. Das kommt freilich nur Johns bestem Freund (Eric Dane) zugute, der das Singledasein als kontrastierende Alternative lebt und als Star-Journalist das Ziel vorgibt, das auch Kolumnist John erreichen will. Dessen schwelende Unzufriedenheit ist ein Konflikt, der Stress der Mehrfachmutter ein anderer, die Lebensuhr des Labradors schließlich der schwerste. Trotzdem bleiben die heiteren Töne dominant in dieser, mit einem Schuss Beziehungswahrheit versetzten Komödie, die mit Aniston, Wilson und dem manischen Marley drei Sympathieträger ins Kino bringt. Kontrolltypen und Hundephobiker werden entsetzt, viele andere aber belustigt und berührt sein. Nicht zuletzt deswegen ist "Marley & Ich" ein Underdog, der an der Kasse über sich hinauswachsen könnte. kob.

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Info

Plakat des Films: Marley & Ich

Kinostart: 05.03.2009

USA 2008

Länge: 1 h 55 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Marley & Me

Regie: David Frankel

Drehbuch: Don Roos, Scott Frank

Musik: Theodore Shapiro

Produktion: Karen Rosenfelt, Gil Netter

Kostüme: Cindy Evans

Kamera: Florian Ballhaus

Schnitt: Mark Livolsi

Ausstattung: Stuart Wurtzel

Website: http://www.marley-und-ich-derfilm.de

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