Bayerische Krimikomödie um eine patente Polizistin in privaten und beruflichen Nöten. Langfilmregiedebüt von Schauspielerin Jule Ronstedt.

Kinostart: 15.06.2017

Handlung

Polizistin Maria Moosandl aus Landsberg am Lech liebt ihren Rocco Pacelli und ist hochschwanger mit ihrem gemeinsamen Kind. Es könnte also alles bestens sein. Doch der junge Pizzabäcker will ihre Liebe geheim halten. Denn sein Vater ist nicht nur Besitzer der Pizzeria Paradiso, sondern auch Mafioso, der den Bürgermeister schmiert und die Konkurrenz gewaltig geärgert hat. Die schickt einen Killer zu den Pacellis. Der muss natürlich verschwinden. Und wird alsbald tot in einer Jauchegrube gefunden.

Kritik

Bayerische Krimikomödie um eine patente Polizistin in privaten und beruflichen Nöten.

Mit einer schwarzhumorigen, mit Klischees spielenden bayerisch-italienischen Krimikomödie um eine patente Landpolizistin gibt die Münchner Schauspielerin Jule Ronstedt ihr Langfilmregiedebüt. Lisa Maria Potthoff, u.a. als Freundin von Sebastian Bezzels Dorfpolizist Eberhofer in den mit "Maria Mafiosi" durchaus vergleichbaren, im Kino wie im Fernsehen erfolgreichen Rita Falk-Krimiadaptionen bekannt, agiert als sympathische Leading Lady. Im Gegensatz zu den Falk-Krimis wird hier wie der Untertitel "Jeder sehnt sich nach Familie" schon verrät das Thema Familie in ihren positiven wie negativen Ausformungen ins Zentrum gerückt. Der zu bearbeitende Fall ist die Familie. Denn Polizistin Maria Moosandl aus Landsberg am Lech liebt Rocco Pacelli (Serkan Kaya), ist hochschwanger mit dem gemeinsamen Kind. Doch der junge Pizzabäcker will ihre Liebe geheim halten. Denn er fürchtet um ihr Leben, weil sein Vater Silvio (Tomasso Ragno) nicht nur Besitzer der Pizzeria Paradiso ist, sondern auch Mafioso, der nicht nur den Bürgermeister (Sigi Zimmerschied) schmiert und auch den Polizeichef (Alexander Held aus "München Mord"), Marias Vater, in der Hand hat, sondern die Konkurrenz so gewaltig verärgert hat, dass die sich rächen will. Ronstedt stattet ihre auch selbst geschriebene Geschichte mit viel Witz in Wort, wenn Silvio von der geplatzen Obstblase statt Fruchtblase spricht, oder in Situation, wenn Marias farbloser, schüchterner Ex und Kollege (David Zimmerschied) sich dank Koks im Tee in einen anderen verwandelt, aus. Der im Sommer (und auch im Sonnenblumenfeld) spielende Spaß um Familie und Famiglia legt in der zweiten Hälfte in punkto Tempo und Humor kräftig zu und lebt von seinen gelungenen, saftigen Nebenfiguren wie Roccos taffer Schwester oder Marias Nachbarin, einer rabiaten alte Dame mit Dackel und Gewehr und könnte sich als passende Gegenprogrammierung für den Sommer und Maria Moosandl als Alternative zu "Wonder Woman" erweisen. hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 15.06.2017

Deutschland 2017

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Maria Mafiosi

Regie: Jule Ronstedt

Drehbuch: Jule Ronstedt

Musik: Andrej Melita, Peter Horn

Produktion: Sven Burgemeister, Marcus Roth

Kostüme: Eva Kantor

Kamera: Peter von Haller

Schnitt: Manuel Reidinger

Ausstattung: Christine Caspari

Website: https://www.universumfilm.de/filme/145887/maria-mafiosi.html