Bewegendes Porträt des Mannes, der unermüdlich für Freiheit und Menschenwürde kämpfte - für sich und vor allem für seine Heimat Südafrika...

Kinostart: 30.01.2014

Idris Elba

Idris Elba
als Nelson Mandela

Naomie Harris

Naomie Harris
als Winnie Mandela

Tony Kgoroge

Tony Kgoroge
als Walter Sisulu

Riaad Moosa
als Ahmed Kathrada

Fana Mokoena
als Govan Mbeki

Robert Hobbs
als Cheif Warden

Gys De Villiers
als FW De Klerk

Mark Elderkin
als Sophiatown Polizist

Carl Beukes
als Niel Barnard

Grant Swanby
als Sergeant Voster

Terry Pheto
als Evelyn

Handlung

1993 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, von 1994 bis 1999 war er der erste schwarze Präsident Südafrikas: Nelson Mandela. Nach einer Kindheit im ruralen Hinterland, macht er sich in den 1940er Jahren in Johannesburg als Frauenheld und Rechtsanwalt einen Namen. Seine erste Frau Evelyn verlässt ihn bald, in seiner zweiten, Winnie, findet er eine Weg- und Kampfgefährtin. Nach längerem Zögern schließt sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress (ANC) an, bald darauf geht er in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

1993 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, von 1994 bis 1999 war er der erste schwarze Präsident Südafrikas: Nelson Mandela. Nach einer Kindheit im ruralen Hinterland macht er sich in den 1940er Jahren in Johannesburg als politisch aktiver Rechtsanwalt einen Namen, in seiner zweiten Frau Winnie findet er eine Weg- und Kampfgefährtin. Nach längerem Zögern schließt er sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress an, bald darauf geht er in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

Im Südafrika des späten 20. Jahrhunderts reift der Anwalt Mandela vom Untergrundkämpfer zum Einiger des Landes. Episches Hochglanz-Biopic über das Leben, Kämpfen und Wirken des legendären Vaters des modernen Südafrika.

Kritik

Justin Chadwick zeichnet in seinem Biopic - mehr Hommage als kritischer Diskurs - den Lebensweg von Südafrikas berühmtem Freiheitskämpfer nach.

Zig Dokumentationen und TV-Filme gibt es bereits über Nelson Mandela und Clint Eastwood hat ihm mit "Invictus - Unbezwungen" 2009 ein Leinwanddenkmal gesetzt. Von 1994 bis 1999 war der gelernte Jurist der erste schwarze Präsident seines Landes. Neben Martin Luther King gilt Mandela, der 1993 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika.

Nun liegt mit "Mandela: Long Walk to Freedom" das erste Kino-Biopic über den charismatischen Freiheitskämpfer vor. Inszeniert hat es der britische Regisseur Justin Chadwick ("Die Schwester der Königin") nach der gleichnamigen Autobiographie Mandelas. Über 50 Jahre spannt sich der Erzählbogen des knapp zweieinhalbstündigen Films, ein kurzer Rückblick führt zunächst in die Kindheit Madibas - so Mandelas traditioneller Clanname -, ehe die Handlung dann in den 1940ern einsetzt. Als Rechtsanwalt und Frauenheld macht er sich einen Namen, die erste Gattin (Terry Pheto) verlässt ihn bald. Er lernt seine zweite Frau Winnie (Naomie Harris) kennen, schließt sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress (ANC) an, geht in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

Gradlinig hält der in historischen Stoffen erfahrene William Nicholson ("Elizabeth - Das goldene Königreich") sein Skript, linear zeichnet er den Weg Mandelas bis zu dessen Wahl zum Staatsoberhaupt nach. Die Stationen der spannenden (Polit-)Karriere werden korrekt - wenn auch etwas brav - abgehakt, wohl komponiert hat Kameramann Lol Crawley seine farbsatten Bilder - ob Dialog-, Kampf- oder Massenszenen -, Sorgfalt und Authentizität zeichnen Johnny Breedts Produktionsdesign aus. Ein wenig zu plakativ gewählt sind die Songs, die die emotionalen Szenen unterstreichen - einschlägige Hits von U2s "Pride" bis zu Public Enemys "Fight The Power" sind zu hören.

Ins Stocken gerät das Drama, insgesamt eher Hommage als kritischer Diskurs, mit der Inhaftierung Mandelas, denn Chadwick gelingt es nicht, wirklich schlüssig zu zeigen, wie ohnmächtig, hilflos und deprimiert sich sein Held da gefühlt haben muss. Dass man dennoch jederzeit mit Mandela leidet und mitfühlt, liegt am nuanciert agierenden Idris Elba ("Luther"), der es perfekt versteht, die vielen Gesichter, die Mandela ausmach(t)en, bloßzulegen. Eine Oscar-Nominierung ist für ihn durchaus denkbar. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 30.01.2014

Südafrika/USA 2013

Länge: 2 h 27 min

Genre: Drama

Originaltitel: Mandela: Long Walk To Freedom

Regie: Justin Chadwick

Drehbuch: William Nicholson

Musik: Alex Heffes

Produktion: David M. Thompson, Anant Singh

Kostüme: Dianna Cilliers, Ruy Filipe

Kamera: Lol Crawley

Schnitt: Rick Russell

Ausstattung: Johnny Breedt

Website: http://mandela.senator.de

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