Drama um eine von der Mutter verlassene Familie im Kanada der Sechzigerjahre.

Kinostart: nicht bekannt

Laurent Lucas
als Vater Gauvin

Céline Bonnier
als Simone Gauvin

Gabriel Arcand
als Monsieur Mouche

Benjamin Chouinard
als Rom

Antoine Desrochers
als Carl

Lenie Scoffié
als Gro

Paule Ducharme
als Madame Paradis

Handlung

Im Sommer 1966 bricht im vormals friedvollen Haushalt der frankokanadischen Familie Gauvin plötzlich das Chaos aus. Aus heiterem Himmel für die drei Kinder, von denen die älteste Tochter Elise die Schuld dafür irgendwie bei sich sucht und die jüngeren Brüder nicht begreifen, dass die Mutter wegen einer Affäre des Vaters (mit einem Mann) das Weite suchte. Dennoch versuchen alle, so gut als möglich normal weiterzuleben. Doch insbesondere die langsam zu Frau reifende Elise ist mit der neuen Mutterrolle für den zunehmend verhaltensauffälligen Jüngsten überfordert.

Drei jugendliche Geschwister stehen Mitte der 60er-Jahre plötzlich ohne Mutter da und müssen mächtig improvisieren. Heiter-besinnliches und hübsch ausgestattetes frankokanadisches Familiendrama von Regisseurin Léa Pool.

Kritik

Einfühlsame Geschichte über das Erwachsenwerden unter auf den ersten Blick idyllischen und behüteten, auf den zweiten jedoch ziemlich verqueren und erschwerten Bedingungen. Die Eltern machen ihr Ding, ohne sich um die Auswirkungen auf den Nachwuchs groß zu kümmern, und die Kinder, denen der Film gehört und aus deren Perspektive er erzählt ist, sammeln Erfahrungen auf die harte Tour und müssen sich praktisch behelfen bei den Sachen, die so auf sie einprasseln. Gleichwohl ein heiterer, optimistischer Film mit wunderschöner nostalgischer Atmosphäre.

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Info

Plakat des Films: Maman ist kurz beim Friseur

Kinostart: nicht bekannt

Kanada 2008

Genre: Drama

Originaltitel: Maman est chez le coiffeur

Regie: Léa Pool

Drehbuch: Isabelle Hébert

Musik: Laurent Eyquem

Produktion: Lyse Lafontaine, Michael Mosca

Kostüme: Michèle Hamel

Kamera: Daniel Jobin

Schnitt: Dominique Fortin

Ausstattung: Patrice Bengle