Horror-Drama über ein junges Paar, das seine Nichten bei sich aufnimmt, nachdem diese über viele Jahre allein in der Wildnis gelebt haben.

Kinostart: 18.04.2013

Jessica Chastain

Jessica Chastain
als Annabel Jones

Nikolaj Coster-Waldau

Nikolaj Coster-Waldau
als Lucas / Jeffrey Desanges

Megan Charpentier
als Victoria

Isabelle Nélisse
als Lilly

Daniel Kash
als Dr. Dreyfuss

Javier Botet
als Mama

Jane Moffat
als Jean Podolski

Morgan McGarry
als Victoria, jung

David Fox
als Burnsie

Christopher Marren
als Cop

Julia Chantrey
als Nina

Hannah Cheesman
als Beautiful Mama/Skinny Woman

Dominic Cuzzocrea
als Ron

Ray Kahnert
als Richter

Diana Gordon
als Louise

Matthew Edison
als Cop, jung

Maya Dawe
als Lilly, jung

Sierra Dawe
als Lilly, jung

Handlung

Fünf Jahre waren die jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als sie in einer Waldhütte entdeckt werden, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas nimmt sich mit seiner Verlobten den zwei Mädchen an. Noch ahnt er nicht, dass deren Aussage, von einer Erscheinung, die sie "Mama" nennen, beschützt worden zu sein, kein Produkt einer traumatisierten Psyche ist. "Mama" existiert, bleibt auch im neuen Heim der Mädchen präsent und reagiert auf jede Störung der Mutter-Kind-Beziehung mit tödlicher Konsequenz.

Fünf Jahre waren die jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als sie in einer Waldhütte entdeckt werden, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas nimmt sich mit seiner Verlobten den zwei Mädchen an. Noch ahnt er nicht, dass deren Aussage, von einer Erscheinung, die sie "Mama" nennen, beschützt worden zu sein, kein Produkt einer traumatisierten Psyche ist. "Mama" existiert, bleibt auch im neuen Heim der Mädchen präsent und reagiert auf jede Störung der Mutter-Kind-Beziehung mit tödlicher Konsequenz.

Ein Rachegeist beschützt zwei traumatisierte Mädchen und bestraft Störungen dieser gespenstischen Beziehung tödlich. Herausragend effektiver Horrorthriller, in dem Jessica Chastain ihren Ruf als Ausnahmeschauspielerin belegt.

Kritik

Eine etwas andere Mutter-Kind-Beziehung verursacht in Andres Muschiettis Regiedebüt ungebetene Hausbesuche mit Schockgarantie.

Ein dreiminütiger, auf diversen Internetportalen zu bestaunender Kurzfilm machte Mexikos Horrorguru Guillermo del Toro und spanische Genreprofis wie Juan Carlos Fresnadillo auf Muschietti aufmerksam. Vier Jahre später ist die atmosphärische Talentprobe des Argentiniers zu einem Thriller ausgetrieben, der einen Shootingstar wie Jessica Chastain anlockte und nicht nur ihre Figur spontan vereisen lässt.

Aus Loyalität zu ihrem Lover Lucas (Nicolaj Coster-Waldau) ist Chastains Gothic Girl Annabel über Nacht zu zwei Kindern gekommen. Nachdem sie fünf Jahre verschwunden waren, werden die zwei jungen Nichten von Lucas völlig verwildert in einer einsamen Waldhütte entdeckt und schließlich in die Obhut ihres Onkels übergeben. Wie ein mit dem Fall betrauter Therapeut hält auch Lucas die Behauptung der traumatisierten, in Verhalten und Bewegung verstörend agierenden Mädchen, eine Frau hätte sie in all den Jahren beschützt, für eine Fluchtfantasie gestörter Psychen. Doch der Zuschauer weiß längst, dass "Mama" existiert, nicht von dieser Welt und zudem unwillig ist, "ihre" Kinder aufzugeben.

Meisterlich, komisch wie unheimlich, etabliert Muschietti die Präsenz der Erscheinung in einer Totalen, die drei menschliche Protagonisten in unterschiedlichen Räumen und dabei auch unmissverständlich die Anwesenheit eines neuen Hausgasts zeigt. Als sich die Kinder von diesem zu lösen beginnen, wird der Geist, der sich bisher nur ihnen offenbarte, zu einer tödlichen Bedrohung, die sich nicht mehr verstecken will. Dunkle Gänge, flackerndes Licht, Schränke, die nicht nur Textilien Raum bieten, beunruhigende, das Monströse andeutende Geräusche, dämonisch wirkende Kinder, deren Loyalitäten unsicher sind, und ein Rachegeist, der trotz einer traumatischen Vorgeschichte nicht primär Mitgefühl weckt - souverän und nur im Showdown mit reduziertem atmosphärischem Fingerspitzengefühl arbeitet der im Hintergrund von Del Toro unterstützte Debütant Muschietti mit den Konventionen des Genres, inszeniert eine Reihe gruseliger Sequenzen, die die Titelfigur nachhaltig auch in Zuschauerträume einladen und schließlich nur eine Reaktion zulassen. Kein Mutterschutz für "Mama"! kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 18.04.2013

Kanada/Spanien 2012

Länge: 1 h 40 min

Genre: Horror

Originaltitel: Mama

Regie: Andres Muschietti

Drehbuch: Barbara Muschietti, Andres Muschietti, Neil Cross

Musik: Fernando Velazquez

Produktion: J. Miles Dale, Barbara Muschietti

Kostüme: Luis M. Sequeira

Kamera: Antonio Riestra

Schnitt: Michele Conroy

Ausstattung: Anastasia Masaro

Website: http://www.mama-film.at

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