Angelina Jolie als böse Fee aus dem Märchenklassiker "Dornröschen", der diesmal aus ihrer Sicht erzählt wird - mit Elle Fanning als Prinzessin.

Kinostart: 29.05.2014

Angelina Jolie

Angelina Jolie
als Maleficent

Sharlto Copley

Sharlto Copley
als K

Elle Fanning

Elle Fanning
als Aurora

Sam Riley
als Diaval

Imelda Staunton
als Flora

Juno Temple
als Sonnenschein

Lesley Manville
als Fauna

Kenneth Cranham
als K

Brenton Thwaites
als Prinz Phillip

Handlung

Maleficent ist eine glückliche Tochter im Feenreich. Als Mädchen verliebt sie sich in den Menschensohn Stefan. Doch als Erwachsener lässt er sich von seinem Ehrgeiz leiten statt von der ihr geschworenen Liebe. Um König im benachbarten Menschenreich zu werden, raubt er ihr ihre Flügel. Maleficent rächt sich an ihm, als er eine Tochter bekommt und verflucht sie zum ewigen Schlaf, wenn sie 16 Jahre alt geworden ist. Sie beobachtet im Stillen und zu Beginn mit Argusaugen, wie Aurora zu einem fröhlichenund wunderschönen Mädchen heranwächst und beginnt an ihrer Tat zu zweifeln.

Als Mädchen verliebt sich Maleficent in den Menschensohn Stefan. Als Erwachsener lässt der sich von seinem Ehrgeiz leiten statt von der ihr geschworenen Liebe. Um König im Menschenreich zu werden, raubt er ihr ihre Flügel. Maleficent rächt sich an ihm, als er eine Tochter bekommt, und verflucht sie zum ewigen Schlaf, wenn sie 16 Jahre alt geworden ist. Sie beobachtet im Stillen und zu Beginn mit Argusaugen, wie Aurora zu einem fröhlichen und wunderschönen Mädchen heranwächst - und beginnt an ihrer Tat zu zweifeln.

Die böse Fee verflucht die Menschen, doch beginnt mit der Zeit, an ihrer Tat zu zweifeln. Visuell berauschendes Märchen-Update, das die Fee aus "Dornröschen" ins Zentrum rückt, mit Angelina Jolie in der Hauptrolle.

Kritik

Die böse Fee ist in Disneys neuem 3D-Märchenfilm gar nicht so böse. Angelina Jolie, die auch produzierte, macht eine tolle Figur als Titelheldin.

Eine alt(bekannt)e Geschichte neu erzählen will Disneys neues Live-Action-Märchen. So kündigt es die Stimmeaus dem Off zu Beginn an und Peter Stromberg ("Alice im Wunderland", "Avatar"), preisgekrönter Produktionsdesigner und Effekte-Spezialist, setzt es in seinem Regiedebüt um, wobei sich das neu vor allem auf die neue Kombination von bekannten Elementen und das Verschieben von Schwerpunkten bezieht. Sein "Maleficent - Die dunkle Fee" bewegt sich gleichermaßen in der Nachfolge von modernen Updates wie Disneys "Alice im Wunderland" oder "Snow White & the Huntsmen" (beide produziert von Joe Roth, der auch hier als Produzent fungiert) wie den hauseigenen Animationsklassikern, insbesondere natürlich "Dornröschen", dem u.a. mit einer Neuinterpretation eines Songs Referenz erwiesen wird.

Dornröschens böse Fee befördert das Drehbuch von Linda Woolverton ("Alice im Wunderland") zur Hauptfigur, gespielt von Angelina Jolie, die maliziös und verletzlich erscheinen kann und in den tollen Kostümen eine ebenso imposante wie elegante Figur abgibt, die sich auch stark vom animierten Vorbild inspirieren ließ. Das makellose Gesicht mit den sich abhebenden Wangenknochen ist von Rick Baker modelliert wie das einer Elbin und früher Filmstars. Flügel verleihen ihr Engelsgestalt. Die werden ihr vom Geliebten und späteren König (Sharlto Copley) geraubt. Verratene Liebe ist das Motiv, das die Titelheldin erst zur dunklen Fee verwandelt und das neugeborene Mädchen des Königs mit dem bekannten Fluch, ewigen Schlaf, zu belegen. Das Mädchen heißt hier nicht Dornröschen, sondern Aurora. Mit überschäumender Lebensfreude und grenzenloser Freundlichkeit erobert sie bereits als Baby und Kleinkind (gespielt von Jolies Tochter) später in der Gestalt von Elle Fanning das Herz der Zuschauer und langsam auch das versteinerte von Maleficent, die am Ende wieder eine gute Fee werden darf. Fannings Aurora ist dennoch das eigentliche emotionale Zentrum des Filmes, das als Leistungsschau von Ausstattung, Kostüm, Makeup und Effekten beeindruckt, die Disney-Magie aber nicht durchgehend heraufbeschwören kann. Im Ton bewegt sich "Maleficent" zwischen weit entfernten Polen, sehr kindlich-niedlich mit Slapstick, den ulkigen kleinen Feen (gesprochen von den britischen Darstellerinnen Imelda Staunton, Lesley Manville, und Juno Temple), Trollen und anderen Feenweltbewohnern und düster-martialisch mit der Kampf-Szene im Menschen-Schloss oder der furchteinflößenden Dornen-Hecke. Optisch inspirieren ließ man sich von "Der Herr der Ringe", die auch in der Nacht leuchtende und von Mischwesen bevölkerte Dschungelwelt aus "Avatar", aber natürlich auch im hohen Maße den Disney-Klassikern und ihrer romantischen Bilderwelten. hai.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 29.05.2014

USA 2014

Länge: 1 h 36 min

Genre: Action

Originaltitel: Maleficent

Regie: Robert Stromberg

Drehbuch: Linda Woolverton

Produktion: Joe Roth

Kostüme: Anna B. Sheppard

Kamera: Dean Semler

Schnitt: Chris Lebenzon, Richard Pearson

Ausstattung: Gary Freeman

Website: http://movies.disney.com/maleficent

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