Urkomisch-unflätige Buddykomödie, in der ein bodenständiger Plattenlabel-Angestellter einen abgehalfterten Rockstar für drei wilde Tage und Nächte begleitet.

Kinostart: 02.09.2010

Jonah Hill

Jonah Hill
als Aaron Green

Russell Brand

Russell Brand
als Aldous Snow

Sean "P. Diddy" Combs

Sean "P. Diddy" Combs
als Sergio Roma

Elisabeth Moss
als Daphne Binks

Rose Byrne
als Jackie Q

Colm Meaney
als Jonathan Snow

Carla Gallo
als Destiny

Karl Theobald
als Duffy

Dinah Stabb
als Lena Snow

T.J. Miller
als Brian

Lino Facioli
als Naples

Kali Hawk
als Kali

Nick Kroll
als Kevin

Aziz Ansari
als Matty

Derek Ressallat
als Dr. Coltrane

Kristen Bell
als Sarah Marshall

Stephanie Faracy
als Wendy

Lars Ulrich
als Lars Ulrich

Mario Lopez
als Mario L


als Pink

Billy Green Bush
als Billy Bush

Christina Aguilera
als Christina Aguilera

Meredith Vieira
als Meredith Vieira

Rick Schroder
als Ricky Schroder

Pharrell Williams
als Pharrell Williams

Danny O'Leary
als Danny O'Leary

Handlung

Der bodenständige Plattenlabel-Angestellte Aaron darf für seinen Boss den abgehalfterten Rockstar Aldous in London abholen, um ihn erst nach New York für einen Promoauftritt bei der "Today Show" und nach Los Angeles zum Konzert zu begleiten. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt Aldous seinen größten Fan Aaron von einer Kneipe in die andere, macht ihn sturzbetrunken und lässt ihn auf dem Klo von einem Groupie beglücken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple, und Aaron nimmt es auf sich, anstelle von Aldous Alkohol und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten.

Der Plattenlabel-Angestellte Aaron holt den abgehalfterten Rockstar Aldous in London ab, um ihn erst nach New York für einen Promoauftritt und nach Los Angeles zum Konzert zu begleiten. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt der Musiker Aaron von einer Kneipe in die andere, und macht ihn sturzbetrunken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple, und Aaron nimmt es auf sich, anstelle von Aldous Alkohol und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten.

Kritik

Urkomisch-unflätige Buddykomödie, in der ein bodenständiger Plattenlabel-Angestellter einen partysüchtigen Rockstar für drei wilde Tage und Nächte begleitet.

Sex, Drugs & Rock'n'Roll im Exzess fungieren als Aufhänger dieses von Judd Apatow produzierten Trips in die bizarre Welt eines abgehalfterten Rockstars. Bei der Figur Aldous Snow (erinnerswert eigenwillig vom britischen Komiker Russell Brand verkörpert) handelt es sich um ein Spin-Off der ebenfalls von Nick Stoller inszenierten romantischen Dramedy "Nie wieder Sex mit der Ex". Ein Wiedersehen gibt es ebenfalls mit Jonah Hill, der zuvor einen musikvernarrten Kellner mimte. Diesmal spielt er den fidelen Plattenfirma-Kuli Aaron, der seinem unerschütterlichen Boss Sergio (ein grandioser Sean "P. Diddy" Combs) den Vorschlag macht, den abgestürzten Rocker Aldous für ein Jubiläumskonzert aus der (versoffenen) Versenkung zu holen. Wenig später erhält Aaron das Okay, Aldous in London abzuholen, um ihn zuerst nach New York für einen Promo-Auftritt bei der "Today Show" (Tie-In muss sein) und anschließend nach Los Angeles zum Konzert zu bringen. Als Aaron, ein Fan von Aldous, alsbald seinem Idol persönlich gegenüber steht, gewinnt der rotzige Rocker sofort die Oberhand. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt er Aaron von einer Kneipe in die andere, macht ihn sturzbetrunken und lässt ihn auf dem Klo von einem Groupie beglücken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple und Aaron nimmt es auf sich, Aldous' Alk und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten. Nach einem "Hangover"-Stopover in Las Vegas (bei dieser Party mischt auch Sergio mit seiner patentierten "Mindfuck"-Strategie mit) steuern sie Los Angeles für das große Comeback an. Zuvor ergeben sich allerdings noch diverse Gefühlskomplikationen mit Aarons Freundin Daphne und Aldous' Ex Jackie Q (Rose Byrne), die jetzt mit Metallica-Drummer Lars Ulrich (als er selbst) liiert ist. Am Ende ihrer gemeinsamen Partyorgien-Odyssee sind beide Männer nicht nur erschöpft, sondern auch emotional reifer als zuvor.

Regisseur Stoller verfasste das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Jason Segel (der auch "Nie wieder Sex mit der Ex" verfasste) und sie zeigen Fingerspitzengefühl für das Musikbusiness. Der Film bietet schreiend komische Vignetten, wie etwa Aldous' grottenschlecht-salbungsvolles Musikvideo "African Child". Die anderen Songs von Aldous und Jackie Q gehen melodisch ins Ohr, wobei die Texte in punkto Obszönität kaum zu überbieten sind. Im Rundumschlag werden teils ultrakrude Bad Taste Gags untergebracht (in diesem Fall geht es sehr analfixiert zur Sache), dem wiederum der Apatow-Tradition entsprechend mit aufrichtig gefühlvollen Momenten gegengesteuert wird. So stimmt die Mischung bei dieser frech-frivolen Komödie im aberwitzigen "Hangover"-Stil und an Fans sollte es nicht mangeln. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 02.09.2010

USA 2010

Länge: 1 h 49 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Get Him to the Greek

Regie: Nicholas Stoller

Drehbuch: Nicholas Stoller

Musik: Lyle Workman

Produktion: Judd Apatow, Rodney Rothman, Nicholas Weinstock, David L. Bushell

Kostüme: Leesa Evans

Kamera: Robert Yeoman

Schnitt: Michael L. Sale, William Kerr, Mike Sale

Ausstattung: Jan Roelfs

Website: http://www.maennertrip-film.de

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