Temporeiche Rom-Com nach US-Vorbild über fünf paarungswillige Großstädter, die auf dem Weg zum Glück von einer aberwitzigen Situation in die nächste stolpern.

Kinostart: 08.10.2009

Florian David Fitz

Florian David Fitz
als Niklas Michalke

Maxim Mehmet

Maxim Mehmet
als Philip Henrion

Til Schweiger

Til Schweiger
als Jerome Ades

Nadja Uhl
als Susanne Feldberg

Christian Ulmen
als G

Jana Pallaske
als Nina

Wotan Wilke Möhring
als Roland Feldberg

Liane Forestieri
als Laura Sandner

Justus von Dohnányi
als Bruce Berger

Bastian Pastewka
als Familienvater

Palina Rojinski
als Sabrina

Handlung

Männerherzen in Berlin, die alle im Rhythmus der Liebe klopfen. Der schüchterne Günther sucht eine Frau fürs gemeinsame Leben, der erfolgreiche Niklas hat sie bereits ringtauglich erobert, der verträumte Philip ist geschockt von der bevorstehenden Vaterschaft und der selbstsichere Musikproduzent und Frauenheld Jerome von der Aussicht, Schlagerkönig Bruce auf Schmusekurs halten und betreuen zu müssen. Männer in Berlin, die ihren Platz im Leben, die Frauen an ihrer Seite und dabei auch sich selbst finden müssen.

Männerherzen in Berlin, die alle im Rhythmus der Liebe klopfen. Der schüchterne Günther sucht eine Frau fürs gemeinsame Leben, der erfolgreiche Niklas hat sie bereits ringtauglich erobert, der verträumte Philip ist geschockt von der bevorstehenden Vaterschaft und der selbstsichere Musikproduzent und Frauenheld Jerome von der Aussicht, Schlagerkönig Bruce auf Schmusekurs halten und betreuen zu müssen. Männer in Berlin, die ihren Platz im Leben, die Frauen an ihrer Seite und dabei auch sich selbst finden müssen.

Kritik

In seiner zweiten Regiearbeit stellt Simon Verhoeven unter Beweis, dass in Deutschland nicht mehr nur Til Schweiger den Kniff raushat, wie man romantische Komödien nach amerikanischem Zuschnitt mit dem richtigen Tempo und Timing zu Publikumshits macht.

Acht Jahre nach seinem Regiedebüt hat Schauspieler Verhoeven als Autor und Regisseur eine sichtbare Entwicklung vom Szene- zum gereiften Beziehungsfilm vollzogen. An die Stelle von Nachtschwärmern und Discotigern, die in "100 Pro" schnelle Beute machen wollen, sind verunsicherte oder verirrte Männer getreten, die ihren Platz im Leben zu finden versuchen oder hinterfragen. Fünf XY-Exemplare zwischen Akkordbestäuber und Desaster-Dater beobachtet der neue Film von Max Wiedemann und Quirin Berg, Erfolgsproduzenten von "Das Leben der Anderen", der sich titelgerecht auf ein in der maskulinen Verhaltenslehre eher vernachlässigtes Organ konzentriert. Seele nicht Sex beschreibt den modernen Mann, auch wenn der eine oder andere kurzfristig fehlgeleitet die neuen Prioritäten vertauscht.

Am stärksten dem traditionellen Bild verpflichtet ist Til Schweigers Musikproduzent und Frauenheld Jerome, der durch die Betreuung von Schlagerkönig Bruce (genießt seine Howard-Carpendale-Show: Justus von Dohnányi) seine sensitive Seite wiederentdecken darf. Mehr Mann dagegen muss Günther (Christian Ulmen) werden, um seine Vereinsamung zu überwinden, mehr Verantwortung der chronische Träumer Philip übernehmen, um sich aus dem Loser-Loch zu befreien. Werbeprofi Niklas schließlich ist der Einzige, der beruflich und privat sein Glück gefunden zu haben scheint, doch auch er wird ein Suchender werden. Episodisch angelegt, taucht Verhoevens Drehbuch alternierend in das Leben seiner Figuren ein. Auch wenn Jana Pallaske und Nadja Uhl größere Begleitrollen zugewiesen werden, ist die zentrale Perspektive eine männliche und das Fitnessstudio der Ort, der die Männer lose zusammenführt. Hier können sie an ihrer einzigen nie in Frage gestellten Stärke, die ausschließlich eine muskulöse ist, arbeiten.

Satirische Momente gehören zu Verhoevens Sicht des Mannes, der eine große Baustelle ist, frustiert von ungeliebten Jobs, Reihenhauslebensplanung oder dem eigenen Versagen. Der Ton dieses männlichen Liebesfilms ist heiter-sensitiv mit kurzen melancholischen Einschüben - stets begleitet von stimmungskommentierenden Songs, die man sich manchmal etwas weniger präsent wünschte. Nicht jedes Klischee wird umschifft, nicht jede potente Idee (Ulmen als Neo-Magnum) über einen Sekundengag hinaus ausgearbeitet. Doch insgesamt sind diese "Männerherzen" so sympathisch und komisch, wie es sich das "Keinohrhasen"-Publikum nur wünschen könnte. kob.

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Info

Plakat des Films: Männerherzen
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 08.10.2009

Deutschland 2009

Länge: 1 h 47 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Männerherzen

Regie: Simon Verhoeven

Drehbuch: Simon Verhoeven

Produktion: Quirin Berg, Max Wiedemann

Kostüme: Silke Faber

Kamera: Jo Heim

Schnitt: Stefan Essl

Ausstattung: Thomas Stammer

Website: http://www.Maennerherzen-DerFilm.de

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