Komödie um eine Journalistin, die wenige Stunden vor dem Bewerbungsgespräch für ihren Traumjob nach einem One-Night-Stand ohne Ausweis, Handy und Geld dasteht.

Kinostart: 26.06.2014

Szenenbild aus Mädelsabend mit Elizabeth BanksElizabeth Banks

Elizabeth Banks
als Meghan Miles

James Marsden

James Marsden
als Gordon

Kevin Nealon
als Chopper Steve

Gillian Jacobs
als Rose

Sarah Wright
als Denise

Ethan Suplee
als Officer Dave Gidlow

Bill Burr
als Officer Walter Delouche

Lawrence Gilliard
als Scrilla

Alphonso McAuley
als Pookie

Da'Vone McDonald
als Hulk

Willie Garson
als Dan Karlin

Oliver Hudson
als Kyle

Ken Davitian
als Taxifahrer

Handlung

Den Karrieresprung knapp verpasst und vom Freund verlassen, lässt sich Nachrichtensprecherin Meghan Miles von Freundinnen in den nächsten Club schleppen, wo sie zu tief ins Glas schaut und am nächsten Morgen neben einem netten Typen aufwacht. Als sie verkatert das Haus verlässt, ist ihr Auto abgeschleppt, steht sie im heißen Outfit und High Heels ohne Handy, Geld und Ausweis mitten in Los Angeles. Bald hat sie die Polizei am Hals und zu allem Übel muss sie für ihren Traumjob im Sender am anderen Stadtende vorsprechen. Der Beginn einer verrückten Odyssee.

Den Karrieresprung knapp verpasst und vom Freund verlassen, lässt sich Nachrichtensprecherin Meghan Miles von Freundinnen in den nächsten Club schleppen, wo sie zu tief ins Glas schaut und am nächsten Morgen neben einem netten Typen aufwacht. Als sie verkatert das Haus verlässt, ist ihr Auto abgeschleppt, steht sie im heißen Outfit und High Heels ohne Handy, Geld und Ausweis mitten in Los Angeles. Bald hat sie die Polizei am Hals, und zu allem Übel muss sie für ihren Traumjob im Sender am anderen Stadtende vorsprechen.

Eine Journalistin steht wenige Stunden vor dem Bewerbungsgespräch für ihren Traumjob ohne Ausweis, Handy und Geld da. Beschwingte Komödie, in der Elizabeth Banks viel Gelegenheit erhält, ihr komisches Potenzial auszuspielen.

Kritik

Elizabeth Banks stolpert nach einer heißen Partynacht ohne Papiere, Handy und Geld total verkatert durch Downtown Los Angeles.

Schlimmer geht's nimmer: Zu Fuß unterwegs, und das ausgerechnet in der Stadt der Engel. Nach einem feucht-fröhlichen "Mädelsabend" mit den besten Freundinnen und einem One Night Stand mit einem charmanten Unbekannten steht die eigentlich seriöse und schüchterne Meghan Miles im grell gelben Mini frühmorgens auf der Straße, das Auto wurde abgeschleppt samt Papieren und Geld, das Handy liegt beim Lover in der Wohnung. Warum sich die verkaterte Blonde überhaupt ohne Abschied auf die High Heels machte, bleibt ihr Geheimnis. In der wenig vertrauenswürdigen Gegend hält sie fast jeder für eine von der Nacht ausgespuckte Nutte. Hilfe ist nicht in Sicht und bald sind ihr auch noch zwei tumbe Polizisten auf den Fersen. Dabei will die ehrgeizige Journalistin nur pünktlich zum Vorsprechen im Sender am anderen Ende der Stadt sein, winkt doch der Traumjob als Nachrichtensprecherin bei einem landesweiten TV-Kanal. Bis sie dort in letzter Sekunde ankommt, lernt sie L.A. von ganz unten kennen.

Vor neun Jahren spielten Elizabeth Banks und James Marsden in "Heights" ein Paar, dessen Beziehung durch sein Bekenntnis zur Homosexualität auseinanderbricht. Jetzt treffen sie sich als Love-Birds in Steven Brills etwas groben Posse wieder, eine Art weiblicher Variante von "Hangover", bei der betrunkene Girls ihren männlichen Vorbildern an Schlüpfrigkeiten nicht nachstehen. Der ziemlich unglaubwürdigen Plotkonstruktion hätten ein paar Feinheiten mehr und einige redundante Wendungen weniger wahrlich nicht geschadet, dennoch unterhält die verrückte Odyssee mit komischen Momenten und hanebüchenen Gags. Die aber auch nur funktionieren, weil eine umwerfend "dämliche" Banks die Komödie souverän auf ihren schmalen Schultern trägt und einfach sympathisch unperfekt von einer schrecklichen Situation in die nächste stolpert.

Im kalifornischen Licht ohne polierte Hochglanzbilder Hollywoods trifft sie auf ein Panoptikum durchgeknallter Figuren, vom unverschämten Busfahrer über einen orthodoxen Juden, der sie für eine vom Teufel geschickte Versuchung hält, bis hin zu Crack-Dealern mit Herz. Vereinfachte Erzählweise und Texte mit Lust an der Banalität machen aus "Mädelsabend" keinen filmisch großen Wurf, sorgen aber für ausgelassene Samstagabend-Laune. Darauf einen Drink! mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 26.06.2014

USA 2014

Länge: 1 h 35 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Walk of Shame

Regie: Steven Brill

Drehbuch: Steven Brill

Musik: John Debney

Produktion: Sidney Kimmel, Gary Lucchesi, Tom Rosenberg

Kostüme: Lindsay Ann McKay

Kamera: Jonathan Brown

Schnitt: Patrick Don Vito

Ausstattung: Perry Andelin Blake

Website: http://www.maedelsabend-film.de