Family-Zeichentrickabenteuer in 3D-CGI-Animation aus der Dreamworks-Trickschmiede von "Antz"-Regisseur Eric Darnell.

Kinostart: 14.07.2005

Die Handlung von Madagascar

Der Löwe Alex, das Zebra Marty, die Giraffe Melman und das Nilpferd Gloria aus dem New Yorker Central Park Zoo sind die besten Freunde. Marty sehnt sich fürchterlich nach Freiheit und schließt sich dem Fluchtunternehmen der Pinguine an. Seine Freunde lassen ihn natürlich nicht alleine gehen, folgen ihm und stranden mit ihrem Flucht-Schiff vor der Küste Madagascars. Dort stellen sie schnell fest: Auf so viel Freiheit waren sie gar nicht vorbereitet.

Knallbuntes und familienfreundliches CGI-Spektakel aus der Dreamworks-Trickschmiede und der Feder von "Antz"-Regisseur Eric Darnell und Tom McGrath.

Eine Gruppe von Pinguinen, ein Nilpferd, ein Zebra, eine Giraffe und ein Löwe folgen dem Ruf der Freiheit und brechen aus dem New Yorker Central Park Zoo aus. Sie schaffen es bis, ähm, Manhattan, wo sie gestellt, dann aber von Tierschützern in Schutz genommen und schließlich in die Freiheit entlassen werden - und auf der Überfahrt nach Afrika vor Madagaskar Schiffbruch erleiden.

Im Zoo des New Yorker Central Park führen Alex, der Löwe, das Zebra Marty, Melman, die Giraffe, und die Nilpferd-Dame Gloria ein beschauliches Leben. Doch als die Vier vom Fluchtplan eines Pinguin-Quartetts Wind bekommen, schließen sie sich den Ausreißern an und landen in Kisten verpackt auf einem Dampfer nach Afrika. Doch statt auf dem "Dunklen Kontinent" stranden die Abenteurer auf Madagascar, wo sie schnell Erfahrungen mit den (Un-)Annehmlichkeiten des Lebens in wilder Natur machen und auf eine Bande Lemuren stoßen.

Kritik zu Madagascar

"Fressen und gefressen werden", lautet das uralte Naturgesetz, von dem die zahmen Zootiere in dem neuesten Dreamworks-Animationsabenteuer zunächst keine Ahnung haben. Dies ändert sich in slapstickreicher Weise, als eine Gang von besten Freunden, bestehend aus einem Löwen, einem Zebra, einer Giraffe und einem Nilpferd, in der Wildnis von Madagaskar landen und dort plötzlich auf sich allein gestellt sind. In fröhlich-bunter Farbpalette mit leicht eckig gezeichneten Figuren CGI-realisiert, wird kurzweilig-überdrehte Familienunterhaltung geboten, die in Machart und Storysubstanz ein wenig an "Große Haie - kleine Fische" erinnert.

Auch hier finden sich mit den Originalsprechern Ben Stiller, Chris Rock, Jada Pinkett Smith und David Schwimmer hochkarätige Stars, mit denen sich optisch allerdings nur mit viel Fantasie eine gewisse Ähnlichkeit feststellen lässt. Die Fantasie der beiden Drehbuchautoren hat ebenfalls einige kreative, teils recht originelle Purzelbäume geschlagen, in dem Bestreben, Kiddies und Erwachsene gleichermaßen zu unterhalten. Für die letzteren bedeutet dies die obligatorischen Popkulturreferenzen, die von "Verschollen", "Hawaii-Fünf-O", "Planet der Affen" bis hin zu Vangelis' "Stunde des Siegers" reichen. Speziell für die Kleinen werden Humordauerbrenner wie Pupswitze und Slapstick-Hiebe ins Rennen geschickt. Alle Generationen dürften schließlich ihren Spaß an den sympathisch-charmanten vierbeinigen Protagonisten haben. Da wäre der mit Steaks verwöhnte Löwe Alex, der als Hauptattraktion im Central Park Zoo die Massen mit seiner Show begeistert. Sein bester Freund ist das Zebra Marty, der zu seiner Geburtstagsparty auch ihre beiden Buddies Gloria, das Nilpferd und Melman, die hypochondrische Giraffe eingeladen hat. Martys inniger Wunsch, die Wildnis kennen zu lernen, führt nach einigen Verwicklungen dazu, dass sie alle auf Madagaskar landen. Vor allem Alex ist stocksauer, sich nicht mehr in der bequemen Zivilisation zu befinden. Sein nagender Hunger lässt ihn seine Freunde und die einheimischen Äffchen und deren wieseligen König (im Original von Komiker Ali G gesprochen) mit der Zeit als wandelnde Steaks sehen. Ein saftiger Konflikt, komplett mit lehrreicher Lektion um Freundschaft und Vertrauen, bahnt sich an.

Als Regisseure fungieren Eric Darnell ("Antz") und Tom McGrath, der zuvor bei der Kultcartoon-Serie "Ren & Stimpy" tätig war. Vom bizarr-subversiven Humor dieser Serie finden sich hier leichte Anflüge, wie etwa das urkomische Quartett verschwörerischer Pinguine, das einen Frachter entführt, um in die Antarktis zu gelangen. Im Gegensatz zu den traditionelleren Vertretern des Genres ertönen hier keine bombastischen Gesangsnummern, sondern beim ausgelassenen Dschungelrave der Affen ist beispielsweise saloppe Dancemusic zu vernehmen. Visuell wird im Vergleich zu Pixar-Produktionen insbesondere bei den Hintergründen auf Sparflamme gekocht, wobei einiges durch die leuchtende Farbpracht wettgemacht wird. Einem gepfefferten Kassenerfolg der Familienkomödie wird trotz einiger loser Storystränge nichts im Wege stehen. ara.

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Info

Plakat des Films: Madagascar

Kinostart: 14.07.2005

USA 2005

Länge: 1 h 26 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Madagascar

Website: http://movies.uip.de/madagascar/