Smarte Satire, in der Ricky Gervais als erster Mensch der Welt das Lügen entdeckt.

Kinostart: 08.07.2010

Ricky Gervais

Ricky Gervais
als Mark Bellison

Szenenbild aus Lügen macht erfinderisch mit Jennifer GarnerJennifer Garner

Jennifer Garner
als Anna McDoogles

Jonah Hill

Jonah Hill
als Frank

Louis C. K.
als Greg

Jeffrey Tambor
als Anthony

Fionnula Flanagan
als Martha Bellison

Rob Lowe
als Brad Kessler

Tina Fey
als Shelley

Donna Sorbello
als Annas Mutter

Stephanie March
als Blonde

Ruben Santiago-Hudson
als Landlord

John Hodgman
als Hochzeitsplaner

Jimmi Simpson
als Bob

Jason Bateman
als Doctor

Christopher Guest
als Nathan Goldfrappe

Philip Seymour Hoffman
als Jim

Edward Norton
als Cop

Roz Ryan
als Krankenschwester

Shaun Williamson
als Richard Bellison

Handlung

Mark Bellison lebt in einer Welt in der es keine Lügen gibt und jeder völlig unzensiert und ungehemmt seine innersten Gedanken und Gefühle preisgibt. Das führt bisweilen zu den absurdesten Situationen, wenn z.B. eine Frau Mark gegenüber bei ihrem ersten gemeinsamen Blinddate ungeniert ihre Abneigung äußert. Doch dann gleitet Mark eines Tages die erste Lüge der Welt über die Lippen, als er von einer Bankangestellten missverstanden wird und er sie nicht korrigiert. Fortan eröffnen sich ihm völlig neue Möglichkeiten.

Mark Bellison lebt in einer Welt, in der es keine Lügen gibt und jeder völlig unzensiert und ungehemmt seine innersten Gedanken und Gefühle preisgibt. Das führt bisweilen zu den absurdesten Situationen, wenn z.B. eine Frau Mark gegenüber bei ihrem ersten gemeinsamen Blinddate ungeniert ihre Abneigung äußert. Doch dann gleitet Mark eines Tages die erste Lüge der Welt über die Lippen, als er von einer Bankangestellten missverstanden wird und er sie nicht korrigiert. Fortan eröffnen sich ihm völlig neue Möglichkeiten.

Kritik

Der britische Starkomiker Ricky Gervais ("The Office") fungiert in dieser smarten Satire mit originellem Aufhänger nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Koregisseur.

Gervais schrieb zudem gemeinsam mit seinem Regie-Partner Matthew Robinson das Drehbuch. Ihre geniale Prämisse ist eine Welt, in der es keine Lügen gibt und jeder völlig unzensiert und ungehemmt seine innersten Gedanken und Gefühle preisgibt. Dies skizziert sogleich die erste Szene mit erfrischendem Humor, als Gervais in der Rolle des dicklichen Skripters Mark Bellison bei seinem Blinddate Anna (Jennifer Garner, die zuletzt durch "Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen" geisterte) abholt. Statt freundlicher Floskeln teilt sie ihm unverblümt und ohne zu erröten mit, gerade masturbiert zu haben und ihn schlichtweg unattraktiv zu finden. Trotzdem geht sie mit ihm zum Essen, wo das Restaurantpersonal spontan seine ersten Eindrücke von den beiden verkündet.

Für Mark verläuft der Abend in resignierter Enttäuschung. Am nächsten Tag wird er nach einer Reihe von Boshaftigkeiten seiner Bürokollegen (Tina Fey als scharfzüngige Sekretärin, Rob Lowe als arrogant-überhebllicher Kollege) von seinem Chef gefeuert. In seiner finanziellen Not gleitet Mark in der Bankfiliale die erste Lüge der Welt über die Lippen, als er von der Angestellten missverstanden wird und er sie nicht korrigiert. Und schon gestaltet sich das Leben von Loser Mark erheblich angenehmer, da er nach dieser Erfahrung in der Arbeit und bei Anna jetzt mit ein bisschen Wahrheitsverdrehung mächtig Eindruck schinden kann. Bizarre Auswüchse nimmt die Geschichte an, als Mark seine kranke Mutter mit einer frei erfundenen New-Age-Version vom Jenseits tröstet und er im Anschluss von seiner Umwelt zum gefeierten Guru hochstilisiert wird.

Die erste Hälfte amüsiert mit ergiebiger Situationskomik. In cleveren Vignetten werden grundehrliche Politiker, eine Werbebranche, die sich nur auf Fakten beruft (der Slogan für Coca Cola lautet schlicht und einfach, dass es berühmt ist) und in der Realität verankertes Entertainment (Filme sind vorgelesene historische Dokumentationen) vorgeführt. Insgesamt zeigt sich der selbst erklärte Atheist Gervais hier von einer vergleichsweise zahmen Seite, auch wenn seine Spitzen auf Religion und Spiritualität ihr Ziel nicht verfehlen. Später richtet sich das Augenmerk der Komödie des Films mehr auf den romantischen Aspekt. Darüber hinaus tauchen etliche Stars wie Philip Seymour Hoffman, Edward Norton und Jason Bateman in witzigen Cameos auf. Fazit ist, dass hier ungelogen gute Unterhaltung geboten wird. ara.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 08.07.2010

USA 2009

Länge: 1 h 40 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Invention of Lying

Regie: Matthew Robinson, Ricky Gervais

Drehbuch: Matthew Robinson, Ricky Gervais

Musik: Tim Atack

Produktion: Dan Lin, Ricky Gervais, Lynda Obst, Oly Obst

Kostüme: Susie DeSanto

Kamera: Timothy Suhrstedt

Schnitt: Chris Gill

Ausstattung: Alec Hammond

Website: movies.universal-pictures-international-germany.de/luegen-macht-erfinderisch/

Zitat

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