Überdrehte Komödie mit Adam Sandler, der den tödlichsten Agenten des Mossad spielt, der sich in New York als Friseur eine neue Existenz aufbaut, bis er von der Vergangenheit eingeholt wird.

Kinostart: 14.08.2008

Adam Sandler

Adam Sandler
als Zohan

John Turturro

John Turturro
als Phantom

Emmanuelle Chriqui

Emmanuelle Chriqui
als Dalia

Nick Swardson
als Michael

Lainie Kazan
als Gail

Rob Schneider
als Salim

Dave Matthews
als James

Robert Smigel
als Yosi

Ido Mosseri
als Oori

Michael Buffer
als Walbridge

Die Handlung von Leg dich nicht mit Zohan an

Der tödlichste Agent des israelischen Mossad heißt Zohan (Adam Sandler), den man ehrfürchtig als "Rembrandt der Granaten" bezeichnet. Sehr zum Leidwesen des palästinensischen Terroristen Phantom (John Turturro). Doch eines Tages täuscht Zohan seinen Tod vor und taucht incognito in New York auf, um seinen Traum zu erfüllen und Hair-Stylist zu werden. Im Salon von Dalia (Emmanuelle Chriqui) findet er Berufung und Liebe, aber die Vergangenheit ruht nicht.

Aberwitziger Klamauk mit Lach-Topstar Adam Sandler, der schon unlängst mit "Chuck und Larry", ebenfalls von Dennis Dugan, für Toleranz warb. Die überdrehte Komödie vereint blühenden Blödsinn mit slapstickhafter Satire und bietet endlich eine Lösung für den unseligen Nahost-Konflikt.

Zohan ist der beste Mann des Mossad - kein Auftrag ist zu gefährlich für den Mann, der als "Rembrandt im Umgang mit Granaten" gilt. Doch Zohan ist des Mordens längst überdrüssig. Er täuscht seinen eigenen Tod ovr und setzt sich nach New York ab, wo er sich seiner eigentlichen Leidenschaft widmen will: Er will Friseur werden. Tatsächlich erhält er eine Anstellung in dem kleinen Salon der hübschen Dalia - und schlägt dort mit seinen gewagten Kreationen ein wie eine Bombe. Seine wachsende Popularität hat aber auch einen Haken: Zohan wird von feindlichen Terroristen erkannt.

Zohan ist der beste Mann des Mossad. Doch Zohan ist des Mordens längst überdrüssig. Er täuscht seinen eigenen Tod vor und setzt sich nach New York ab, wo er sich seiner eigentlichen Leidenschaft widmen möchte: Er will Friseur werden. Tatsächlich erhält er eine Anstellung in dem kleinen Salon der hübschen Dalia - und schlägt dort mit seinen gewagten Kreationen und seinem sehr persönlichen Service ein wie eine Bombe. Seine wachsende Popularität hat aber auch einen Haken: Zohan wird von feindlichen Terroristen erkannt.

Kritik zu Leg dich nicht mit Zohan an

Adam Sandler leistet mit dieser aberwitzig-absurden Komödie um einen Mossad-Superagenten mit Friseur-Ambitionen, blödelnd seinen Beitrag zur Lösung der Nahostkrise.

Auch wenn Sandler seine Karriere darauf aufgebaut hat vorrangig einen simplen Naivling zu mimen, scheut er gerade in letzter Zeit keine gewichtigen Themen. Nachdem er zuletzt mit Regisseur Dennis Dugan in "Chuck und Larry" das in den USA hochkontroverse Thema von homosexueller Eheschließung albern aufgriff, nimmt das eingespielte Duo nun erneut ein heißes Eisen ins Verulkungs-Visier. Dafür heckte der "Happy Gilmore"-Star mit dem langjährigen "Saturday Night Live"-Autor Robert Smigel und dem derzeitigen Comedy-Darling Judd Apatow (ein gemeinsamer Film ist bereits in Planung) das überdrehte Drehbuch aus. Die Story führt den Protagonisten Zohan als den besten Antiterroristenkämpfer Israels ein, was Sandler Gelegenheit gibt seinen neu durchtrainierten Körper bei Effekt-aufgemotzten Actioneinlagen zur Schau zu stellen. Doch der "Rembrandt der Handgrananten" träumt insgeheim davon der Herr des Haarschnitts zu werden. So täuscht er beim Kampf mit dem Terroristen Phantom (John Turturro) seinen eigenen Tod vor und jettet nach New York City. Da er modisch in den 80er Jahren hängen geblieben ist, wird der schräge Vogel mit seltsamem Akzent zunächst überall verlacht, doch kann er letztlich im Salon der palästinensischen Schönheit Dalia (Emmanuelle Chriqui) unterkommen. Und wie Warren Beatty in "Shampoo" schlägt er bei der Damenwelt ein wie eine Bombe. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf den Kopf seiner Kundinnen, sondern beglückt sie anschließend mit einem Ganzkörperservice. Komplikationen ergeben sich als Zohan von rachsüchtigen arabischen Terroristen erkannt wird. Gleichzeitig verliebt er sich in Dalia, womit wieder einmal bewiesen wird, dass Liebe und Toleranz selbst die schlimmsten politischen Konflikte lösen können.

Sandler hat das Talent seine Figuren stets mit dem richtigen Maß an sympathischer Liebenswürdigkeit zu sehen, ungeachtet noch so vulgär-krasser Pöbeleien. Auch wenn die Rassenstereotype und Sexscherze im Schnellfeuertempo losgelassen werden, kommt keine Häme auf. Denn beim politsatirischen Aspekt wird keine der Parteien übervorteilt, sondern gutmütig die Übereinstimmungen (wie Hummus-Vorliebe) betont. Und selbst bei den Anzüglichkeiten wird eine geradezu kindliche Unschuld bewahrt. Daneben liegen jedoch die Tiergags, wie Katzen-Kicken und Kücken-Schlucken. Witziger ist die komische Unterstützung unter anderem von Sandlers Langzeitspezi Rob Schneider als arabischer Taxifahrer/Terrorist, Musiker Dave Matthews als krassem Rassisten und Sängerin Mariah Carey als sie selbst. Fest steht, dass Sandler mit dieser frechen Mischung aus "München"-light meets "Shampoo" mit einigem ulkigen Mann-"Sex in the City" seinen Fans einmal mehr haarscharf das gibt, was sie wollen. ara.

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Info

Plakat des Films: Leg dich nicht mit Zohan an
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 14.08.2008

USA 2008

Länge: 1 h 52 min

Genre: Komödie

Originaltitel: You Don't Mess with the Zohan

Regie: Dennis Dugan

Drehbuch: Robert Smigel, Adam Sandler, Judd Apatow

Musik: Rupert Gregson-Williams

Produktion: Adam Sandler, Robert Smigel, Jack Giarraputo

Kostüme: Ellen Lutter

Kamera: Michael Barrett

Schnitt: Tom Costain

Ausstattung: Perry Andelin Blake

Website: http://www.zohan.de