Zwei Brüder einer Einwandererfamilie aus Marokko versuchen, sich in Frankreich selbst zu verwirklichen und ihr Glück zu finden.

Kinostart: 02.06.2005

Sami Bouajila

Sami Bouajila
als Paul Smail

Jalil Lespert

Jalil Lespert
als Daniel Smail

Sylvie Testud

Sylvie Testud
als Myriam

Tassadit Mandi
als Mutter Smail

Djemel Barek
als Tarik

Simon Bakinde
als Diop

Roger Ibanez
als Herr Luis

Marc Andréoni
als Herr Beni

Mohamed Benguettaf
als Vater Smail

Brigitte Böttrich
als Krankenschwester

Veit Stübner
als Kellner

Teco Celio

Philippe Duclos

Xavier de Guillebon

Marthe Schwiers
als Empfangsdame Krankenhaus

Tobias Raja Fischer
als Suleyman

Judith Compes
als Beamtin Konsulat

Lucien Longueville

François Sinapi

Die Handlung von Leben tötet mich

Obwohl sie helle Köpfe sind und der ältere von beiden sogar studierte, schlagen sich die marokkanisch-stämmigen Brüder Paul und Daniel Smaïl mehr schlecht als recht mit Handlangerjobs durchs Leben. Während Paul (Sami Bouajila) die Suche nach besserer Arbeit noch nicht ganz aufgegeben hat und seine in unfruchtbaren Bewerbungsgesprächen aufgestaute Aggression im Boxring abreagiert, verschreibt der jüngere Daniel (Jalil Lespert) sich dem Bodybuilding und merkt nicht, wie ihn der Anabolikamissbrauch zu ruinieren droht.

Das wahre Vorstadtleben spiegelt Jean-Pierre Sinapis Drama um zwei Brüder auf der Suche nach ihrem Platz in einer mitunter geradeheraus feindlichen Gesellschaft. In einer gewichtigen Nebenrolle setzt Sylvie Testud ("Jenseits der Stille") einmal mehr Akzente.

Die Brüder Paul und Daniel leben mit ihren Eltern, Einwanderern aus Marokko, am Stadtrand von Paris. Paul jobbt tagsüber als Pizzalieferant, steht abends im Boxring und träumt von einem Leben als Schriftsteller. Daniel dagegen hofft auf eine Karriere als Bodybuilder und stirbt nach permanentem Anabolika-Konsum. Um Daniels Tod zu verarbeiten, schreibt Paul seinen ersten Roman.

Am Rande von Paris leben die Brüder Paul und Daniel mit ihren aus Marokko stammenden Eltern. Paul träumt vom Schriftstellerdasein, muss aber Pizza ausfahren. Den aufgestauten Frust trainiert er im Boxring ab. Sein jüngerer Bruder dagegen steht auf Bodybuilding und traut sich nicht, sich als schwul zu outen. Bald folgt er seinem Liebhaber nach Hamburg und tritt in St. Pauli in einer Sexrevue auf. Doch sein ständiger Anabolika-Konsum wird ihm zum Verhängnis. Beide Brüder scheitern an den sich selbst auferlegten Bedingungen.

Kritik zu Leben tötet mich

Jean-Pierre Sinapis Film erzählt von Sehnsucht und den Träumen zweier Brüder, die um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Eine kleine menschliche Geschichte, die sich ganz auf die Charaktere der zwei Protagonisten konzentriert und auf deren Problem, in etwas hineingeboren zu sein, in das sie nicht passen wollen.

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Info

Plakat des Films: Leben tötet mich

Kinostart: 02.06.2005

Deutschland/Frankreich 2002

Genre: Drama

Originaltitel: Vivre me tue

Regie: Jean-Pierre Sinapi

Drehbuch: Jean-Pierre Sinapi, Daniel Tonachella

Musik: Louis Sclavis

Produktion: Fabienne Servan-Schreiber

Kostüme: Eve-Marie Arnault

Kamera: Pierre Aïm

Schnitt: Catherine Schwartz

Ausstattung: Antoine Platteau

Website: http://www.step-into-liquid.de/