Sequel des Action-Fantasy-Spektakels, in dem sich Powerfrau Lara Craft den größten körperlichen und psychologischen Herausforderungen ihres Lebens stellen muss.

Kinostart: 14.08.2003

Angelina Jolie

Angelina Jolie
als Lara Croft

Gerard Butler

Gerard Butler
als Terry Sheridan

Noah Taylor

Noah Taylor
als Bryce

Ciarán Hinds
als Dr. Jonathan Reiss

Djimon Hounsou
als Kosa

Til Schweiger
als Sean

Christopher Barrie
als Hillary

Simon Yam
als Chen Lo

Terence Yin
als Xien

Die Handlung von Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens

Ein sagenumwobener Schatz in einem Unterwassertempel verspricht seinem Besitzer nicht nur materiellen Reichtum, sondern auch Macht über das Schicksal des Planeten. Um die Menschheit vor dem Verderben zu retten, liefert sich die sportliche Diplomarchäologin Lara Croft (Angelina Jolie) einen hindernisreichen Wettlauf mit einem diabolischen Superschurken und seinen Freunden von der chinesischen Mafia.

Hongkong, Kenia, Wales und Griechenland heißen u.a. die Stationen, wenn Angelina Jolie zum zweiten Mal in ihre Paraderolle der toughen Computergameheldin schlüpft. Action-Schwergewicht Jan De Bont ("Speed", "Twister") führt Regie, und für Til Schweiger gab's eine Bösewichtrolle.

Schurke Jonathan Reiss will die Büchse der Pandora in seinen Besitz bringen, um sie an den Höchstbietenden zu verschachern. Als Wegweiser fungiert eine Glaskugel mit eingravierten Code. Diese entdeckt Lara im versunkenen Lunatempel, sie wird ihr jedoch von Reiss' Schergen abgenommen. Mit ihrem Ex-Lover Terry, den sie aus dem Gefängnis befreit, geht sie auf die Jagd nach der Büchse.

Rund um den Globus sucht Lara Croft die legendäre Büchse der Pandora, die sich letztendlich in der Nähe des Kilimandscharos findet. Hinter der ist auch Ex-Wissenschaftler Reiss her, der das Stück an global agierende Terroristen veräußern und damit die Menschheit der Ausrottung preisgeben möchte. Zuerst aber will eine kugelförmige Schatzkarte von Lara gefunden und entschlüsselt, von Reiss gestohlen und schließlich von der schmucken Forscherin und deren Kompagnon, dem Ex-Spion Sheridan, wiederbeschafft werden.

Kritik zu Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens

Der erste Teil der "Tomb Raider"-Franchise um die Abenteuer der kurvenreichen Action-Archäologin Lara Croft erwies sich vor zwei Jahren als die erfolgreichste Videospieladaption aller Zeiten. Nach der Veröffentlichung eines neuen Teils des Videospiels folgt jetzt ein weiterer Leinwandeintrag in die Superbabe-Saga. Hauptdarstellerin Angelina Jolie, die wieder viele der atemberaubenden Stunts selbst machte, turnt diesmal in noch figurbetonteren Outfits durch die Kick-Ass-Action. Dabei legten die Filmemacher Wert darauf, ihr eine emotionale Dimension zu verleihen und auch die Story zu verbessern.

Bei der Regieführung wurde Simon West von "Mr. Frauenpower" Jan De Bont abgelöst. Alle seine bisherigen Filme weisen starke weibliche Protagonistinnen auf - sei es "Twister", die "Speed"-Actioner oder sein "Bis das Blut gefriert"-Remake "Das Geisterschloss". Daher war der Holländer prädestiniert, die akrobatische Actionamazone bei ihrem nächsten globetrottenden Abenteuer sexy in Szene zu setzen. Jolie bestätigt sich erneut als Perfektbesetzung für die Fleisch-und-Blut-Inkarnation des virtuellen Männertraums einer coolen Kampfbraut, die gewohnt gelassen durch die Over-the-top-Actionsequenzen gleitet. Die von der athletischen Lady Lara Martial-Arts-versiert ausgefochtenen Auseinandersetzungen tragen sich nach patentierter 007-Manier an verschiedenen internationalen Schauplätzen zu, die von Griechenland, China, Hongkong bis nach Afrika reichen.

Drehbuchnovize Dean Georgaris (hat auch die kommende Bruckheimer-Produktion "King Arthur" geskriptet) webt ähnlich dem Original eine Indiana-Jones-inspirierte Story um ein mystisches machtverleihendes Artefakt - in diesem Fall die berühmt-berüchtigte Büchse der Pandora, die bei Öffnung alle Übel dieser Erde loslässt. Auf die hat es Schurke Jonathan Reiss (Ciaran Hinds aus "Der Anschlag" erweist sich als maliziöser Mad Scientist) abgesehen, um sie als Waffe an die höchstbietenden kriminellen Drahtzieher zu verschachern. Als Wegweiser zur Plagenbüchse dient eine bernsteinfarbene Glaskugel mit eingravierten Code. Diese hat Lara zu Beginn im antiken versunkenen Lunatempel aufgetan, nur um sie anschließend gleich an die Schergen von Reiss zu verlieren. Daraufhin holt sie ihren unzuverlässigen Ex-Lover Terry Sheridan ("Dracula 2000" Gerard Butler mit kantigem Charme) aus einem Gefängnis in Kasachstan, und gemeinsam setzen sie die Suche fort. Nach Fragen über Loyalität, moderatem sexuellen Sparring und zahlreichen Stunts bestehend aus einem spektakulären Wolkenkratzer-Fallschirmsprung, gewagten Motorrad- und Stabsprüngen sowie der obligatorischen Flut von Feuergefechten (wobei De Bont das Nachladen von Munitionsclips zu seinem visuellen Fetisch erhebt) kommt es am Fuß des Kilimandscharo zum aufwändigen Showdown.

Verhältnismäßig sparsam fielen die computergenerierten Effekte aus: Croft hat eine augenzwinkernde Begegnung mit einem CGI-Haifisch, und beim Finale wüten die digitalen Monsterwächter der Büchse der Pandora in Windeseile über die Leinwand. Der Soundtrack pendelt zwischen dem behäbigen Orchesterscore von Alan Silvestri und pulsierenden Technoklängen, die besser zur furiosen Östrogen-Action passen. Das zeigt sich beim derart unterlegten Shootout in Reiss' Labor, bei dem sich die Spannung spürbar steigert und auch Til Schweiger in seiner Rolle als einer der Schergen den größten Eindruck hinterlässt. Insgesamt ein schwungvoll-actionreicher Sommerspaß, der ohne menschenverachtende Brutalität oder unangenehmen Sexismus locker-leicht zu unterhalten versteht. ara.

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Info

Plakat des Films: Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.08.2003

USA 2003

Länge: 1 h 57 min

Genre: Action

Originaltitel: Lara Croft: Tomb Raider - The Cradle of Life

Regie: Jan de Bont

Drehbuch: Dean Georgaris

Musik: Alan Silvestri

Produktion: Lawrence Gordon, Lloyd Levin

Kostüme: Lindy Hemming

Kamera: David Tattersall

Schnitt: Michael Kahn

Ausstattung: Jim Morahan, Paul Kirby, Kirk M. Petruccelli, Frank Walsh, Dennis Bosher, Alan Tomkins, John Fenner, Su Whittaker