Spannender Thriller, in dem Samuel L. Jackson als bigotter Cop seine Nachbarn terrorisiert.

Kinostart: nicht bekannt

Samuel L. Jackson

Samuel L. Jackson
als Abel Turner

Kerry Washington

Kerry Washington
als Lisa Mattson

Patrick Wilson

Patrick Wilson
als Chris Mattson

Jay Hernandez
als Javier Villareal

Keith Loneker
als Clarence Darlington

Justin Chambers
als Donnie Eaton

Elizabeth Tulloch
als Nadine

Die Handlung von Lakeview Terrace

Lakeview Terrace ist eine angesehene Nachbarschaft in den Hügeln von Los Angeles, wo Yuppie Chris (Patrick Wilson) mit seiner schwarzen Frau Lisa (Kerry Washington) hinzieht. Leider wohnen sie neben dem verwitweten afroamerikanischen Polizisten Abel Turner (Samuel L. Jackson), der auf den ersten Blick ein freundlicher Zeitgenosse zu sein scheint. Dann aber beginnt der psychotische Kontrollsüchtige mit perfiden Methoden seine neuen Nachbarn zu terrorisieren.

Packender Psychothriller mit "Pulp Fiction"-Killer Samuel L. Jackson, der sein Handwerk nicht verlernt hat und einen besonders üblen Cop darstellt, der Wut und Rassismus als Brennstoff braucht. Regisseur Neil LaBute ("In the Company of Men") orientiert sich an der Botschaft von "L.A. Crash".

Voller Vorfreude zieht das Ehepaar Lisa und Chris Mattson - sie ist schwarz, er ist weiß - in ein Haus in die gut etablierte Nachbarschaft der Lakeview Terrace ein. Doch schon bald stellt sich ihr Nachbar, der verwitwete afroamerikanische Polizist Abel Turner zwar als oberflächlich umgänglich anmutender, aber insgesamt als mit Vorsicht zu genießender Zeitgenosse dar. Nach und nach macht er den Mattsons das Leben schwer, wobei ihm seine Vergangenheit als Polizist nützt.

Voller Vorfreude zieht das Ehepaar Lisa und Chris Mattson in ein Haus in die gut etablierte Nachbarschaft der Lakeview Terrace ein. Doch schon bald stellt sich ihr Nachbar, der verwitwete afroamerikanische Polizist Abel Turner, zwar als oberflächlich umgänglich anmutender, aber insgesamt als mit Vorsicht zu genießender Zeitgenosse dar. Nach und nach macht er den Mattsons das Leben schwer, wobei ihm seine Vergangenheit als Polizist nützt. Was anfangs nur unangenehm für die Mattsons ist, entwickelt sich alsblad zu nacktem Terror.

Kritik zu Lakeview Terrace

Dramatischer Psychothriller um Rassismus und Wut, in dem Samuel L. Jackson als bigotter Cop mit perfiden Methoden seine neuen Nachbarn terrorisiert.

Regisseur und Autor Neil LaBute ("In the Company of Men") ist Spezialist dafür mit zynischer Distanziertheit die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele auszuleuchten. Bevorzugt ins Visier nimmt er dabei die (spieß)bürgerliche Fassade der Mittelklasse und seine aktuelle Sezierung scheinbar alltäglicher Figuren bildet dabei keine Ausnahme. So ist Lakeview Terrace eine gut etablierte Nachbarschaft in den Hügeln von Los Angeles, wo der verwitwete afroamerikanische Polizist Abel Turner (Jackson) seine beiden Kinder großzieht. Als nebenan das Ehepaar Lisa (Kerry Washington) und Chris Mattson (Patrick Wilson) einzieht, wird schnell klar, dass der oberflächlich umgänglich anmutende Abel ein mit Vorsicht zu genießender Zeitgenosse ist. Jacksons faszinierende Porträtierung dieses menschlichen Äquivalents eines schwelenden Vulkans ist eine schauspielerische Bravourleistung. Mit stechenden Blicken, kleinen Gesten und schneidenden Kommentaren kreiert Jackson einen aalglatten psychopathischen Kontrollfreak, der sowohl seinen eigenen Kindern, Kriminellen und eben auch den Mattsons das Leben schwer macht. So beispielsweise mit einer Reihe von gleißenden Flutlichtern, die genau ins Schlafzimmer der jungen Eheleute scheinen. Chris macht zwar Anstände sich zur Wehr zu setzen, doch der unreife Yuppie hat dem abgebrühten Abel zunächst rein gar nichts entgegenzusetzen. Sei es Abels rassistische Missbilligung der Ehe zwischen dem weißen Chris und seiner schwarzen Frau, seiner direkten Aufforderung wegzuziehen oder schließlich wesentlich krasserer Maßnahmen, die ihm jedoch nicht nachzuweisen sind. Denn als 28jähriger Veteran des LAPD scheint er über dem Gesetz zu stehen. Im finalen Akt bedient sich LaBute dann konventioneller Thrillerklischees, die teils ein wenig an den Haaren herbeigezogen sind.

Ein riesiges bedrohliches Wildfeuer fungiert als symbolträchtiger Katalysator für Abels zunehmend außer Kontrolle geratende Gemütsverfassung, das in einer kathartischen Katastrophe endet.

Obwohl sich die Thematik wie bei LaBute eigenen Skripts um Machtspiele, Autoritätsmissbrauch und Schwäche dreht, wurde das Drehbuch in diesem Fall von David Loughery ("Money Train") und Howard Korder verfasst. Zwar arbeiten sie mit einer geradlinigen Erzählstruktur, doch Parallelen zu "L.A. Crash" sind unverkennbar. So vergisst man auch diese eindringliche L.A. Story nicht so schnell. ara.

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Info

Plakat des Films: Lakeview Terrace
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 1 h 51 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Lakeview Terrace

Regie: Neil LaBute

Drehbuch: David Loughery, Howard Korder

Musik: Mychael Danna, Jeff Danna

Produktion: David Loughery, Will Smith, James Lassiter

Kostüme: Lynette Meyer

Kamera: Rogier Stoffers

Schnitt: Joel Plotch

Ausstattung: Bruton E. Jones

Website: http://www.lakeview-terrace.de