Kinostart: nicht bekannt

Kritik zu Laila - Unsterblich verliebt

Der geschäftliche Termin endet im Bett. "Wir wollen doch Spaß haben", säuselt die verführerische "Headhuntress" und wedelt ihrem Opfer mit einer Augenbinde vor'm Gesicht herum.

Spaß aber hat fortan nur noch eine, denn die Dame entpuppt sich veritable Vampirin. Die Idee, die Blutsaugerin tatsächlich zur "Kopfjägerin" zu machen, ist das Beste an diesem Gruselfilm von Peter Ily Huemer (Buch und Regie); schließlich haben Headhunter ja tatsächlich die Aufgabe, ihre Beute zur Strecke zu bringen. Weil Sat 1 zur Hauptsendezeit aber keinen blutrünstigen Horrorthriller zeigen darf, muss aus der Geschichte eine Romanze werden. Eines Tages beißt sich Titelheldin Laila (Stefanie Schmid), zumindest im übertragenen Sinn, an einem Opfer die Zähne aus: Der schmucke Radiologe Luis (Thomas Heinze) ähnelt ihrer Jugendliebe auf's Haar. Da vergeht der adretten und sonst so gefühlscoolen Vampirin glatt der Appetit. Statt dessen wird sie nun heftig von der Vergangenheit heimgesucht - und unversehens wird aus der Romanze ein Krimi: Ihre Berufung zum Geschöpf der Nacht entpuppt sich als fieses Komplott einer eifersüchtigen Nebenbuhlerin.

Huemer inszeniert "Laila - Unsterblich verliebt" unter fast völligem Verzicht auf die üblichen Versatzstücke des Blutsauger-Genres; allenfalls ein dezenter Blutfleck ziert nach verzehrtem Mahl den Mundwinkel der schönen Untoten. Allerdings ist gerade dies auch ein Manko des Films: Er wirkt ein bisschen blutleer, und Stefanie Schmid bleibt nicht nur wegen der Schminke blass. tpg.

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Info

Plakat des Films: Laila - Unsterblich verliebt

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2000

Genre: Drama

Originaltitel: Laila - Unsterblich verliebt

Regie: Peter Ily Huemer

Produktion: Michael Souvignier, Sam Davis