Aufregend visualisierter Sci-Fi-Thriller um einen Zahlencode, der viele Katastrophen und dabei vielleicht auch die größte voraussagt.

Kinostart: 09.04.2009

Nicolas Cage

Nicolas Cage
als John Koestler

Chandler Canterbury
als Caleb Koestler

Rose Byrne

Rose Byrne
als Diana Wayland

Ben Mendelsohn
als Phil Beckman

Lara Robinson
als Lucinda Embry / Abby Wayland

Nadia Townsend
als Grace Koestler

Alan Hopgood
als Rev. Koestler

Danielle Carter
als Miss Taylor

Handlung

Als 1959 eine amerikanische Schulklasse in einem Experiment ihre Zukunftsvisionen notiert und verschließt, ahnt niemand, was für eine erschreckende Bedeutung diese Unterlagen haben: 50 Jahre später gelangt Caleb (Chandler Canterbury) an das mysteriöse Papier. Sein Vater, Astrophysiker John (Nicolas Cage), entdeckt darin einen Code, der die schlimmsten Katastrophen der Menschheit exakt beschreibt. Und Fatales für die Zukunft vorhersagt.

Wieder einmal verkündet Hollywood eine unheilvolle Prophezeiung, und Hitgarant Nicolas Cage, der schon in "Next" eine düstere Zukunft sah, versucht in diesem packenden apokalyptischen Thriller das Weltende abzuwenden. Alex Proyas ("I, Robot") verantwortet die actionreiche Vision.

Astrophysiker Koestler entdeckt Schockierendes. Eine 1959 ver- und gerade ausgegrabene Zeitkapsel enthält Zahlenreihen, die die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre mit Zeit, Schauplatz und Opferzahl exakt voraussagen. Weil drei Ereignisse noch nicht eingetroffen sind, versucht Koestler zu warnen und gerät damit ins Zentrum von Tod und Zerstörung. Wohin sein Weg führen wird, ahnt er genauso wenig wie die Bedeutung seines Sohns für den Masterplan unheimlicher Männer, die nicht nur den Code, sondern auch seine Konsequenzen kennen.

Astrophysiker Koestler entdeckt Schockierendes. Eine 1959 ver- und gerade ausgegrabene Zeitkapsel enthält Zahlenreihen, die Katastrophen der letzten 50 Jahre mit Zeit, Opferzahl und Koordinaten exakt voraussagen. Weil drei Ereignisse noch nicht eingetroffen sind, versucht Koestler zu warnen, und gerät damit ins Zentrum von Tod und Zerstörung. Wohin sein Weg führen wird, ahnt er genauso wenig wie die Bedeutung seines Sohnes für den Masterplan unheimlicher Männer, die nicht nur den Code, sondern auch seine Konsequenzen kennen.

Kritik

Science-Fiction hat dank aufregender Bilder im Kino eine Zukunft, doch der Mensch im neuen Film von "I, Robot"-Regisseur Alex Proyas vielleicht nicht.

Jahrelang umkreiste Hollywood dieses Projekt, bis für eine clevere Idee der dramatische Rahmen gefunden war. Ryne Douglas Pearson schrieb nach der Romanvorlage zu "Das Mercury Puzzle" eine weitere Geschichte um einen rätselhaften Code, die Autoren von "Boogeyman - Der schwarze Mann" ergänzten sie mit Spukelementen, und Proyas balancierte Familientrauma und Zerstörungsbombast aus. Das mysteriöse Opening weckt Assoziationen zu "Ring 2", wenn ein schwarzhaariges Mädchen, getrieben von flüsternden Stimmen, wie besessen Zahlenreihen zu Papier bringt. Lucindas Seiten landen in einer Zeitkapsel, die 1959 an ihrer Schule vergraben wird. Woher die Zahlen stammen, in wessen Hände sie 50 Jahre später fallen werden, zeigt eine eindrucksvolle, detaillierte Satelliten-Annäherung aus dem All bis zum Haus von Astrophysiker Koestler (Nicolas Cage). Sein Sohn Caleb, der sich nach dem Tod der Mutter zurückzog, bringt Lucindas Vermächtnis mit nach Hause. Ein Zufall, Kontrast zur Verbeugung des Films vor der Vorbestimmtheit des Lebens, bringt Koestler auf die Dechiffrierungsspur. Die Zahlen sagen in Zeit, Schauplatz und Opferquote exakt die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre voraus. Vor den drei noch ausstehenden versucht Koestler zu warnen, während er die Tochter (Rose Byrne) der verstorbenen Prophetin kontaktiert, deren Kind - wie auch das seine - Stimmen zu hören beginnt. Spannend baut Proyas ("Dark City") das Mysterium auf, in dem unheimliche schweigende Männer eine Hauptrolle spielen. Ihr erster nächtlicher Besuch im Hause Koestler ist vollendetes Gänsehautkino, ideal unterstützt von Marco Beltramis hier gespenstischem, sonst mitreißend dynamischem Soundtrack. Die Perfektion dieser Sequenz erreicht der Film nicht immer, der auch auf simple Schocks und dramaturgische Tricks zurückgreift, wenn Diebe für Terroristen gehalten und die Kids oft unbeaufsichtigt gelassen werden. Auch die Auflösung kann nicht mit der Einführung des Rätsels mithalten, doch die Herkunft der Herren ist letztlich weniger wichtig als die von ihnen vorhergesehenen Katastrophen. In diesen spektakulären Sequenzen, auf einem Highway, in der U-Bahn, auf dem Globus, spielt Proyas' verblüffend plastisch fotografierter Film seine Stärken und die des Mediums aus - und das realistischer und konsequenter als andere vor ihm. Hier kommt wirklich der Tag, an dem die Erde stillstand, wird nicht mehr geflüstert - in "Knowing" eine Art Selektionsprozess - sondern geschrien. kob.

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Info

Plakat des Films: Knowing - Die Zukunft endet jetzt
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.04.2009

Australien/USA 2008

Länge: 2 h 2 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Knowing

Regie: Alex Proyas

Drehbuch: Alex Proyas, Juliet Snowden, Ryan Douglas Pearson, Stiles White

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Todd Black, Jason Blumenthal, Steve Tisch

Kostüme: Terry Ryan

Kamera: Simon Duggan

Schnitt: Richard Learoyd

Ausstattung: Steven Jones-Evans

Website: http://www.knowing-derfilm.de

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