Gut gelaunte Actionkomödie im Stil von "Mr. & Mrs. Smith", in der ein mit allen Wassern gewaschener Geheimagent und eine vermeintlich unbedarfte Blondine halsbrecherische Situationen überstehen müssen.

Kinostart: 22.07.2010

Tom Cruise

Tom Cruise
als Roy Miller

Cameron Diaz

Cameron Diaz
als June Havens

Peter Sarsgaard

Peter Sarsgaard
als Fitzgerald

Viola Davis
als Director George

Paul Dano
als Simon Feck

Jordi Mollà
als Antonio

Maggie Grace
als April Havens

Marc Blucas
als Rodney

Handlung

Die ganze Agenten- und Attentäterwelt ist hinter Roy Miller her, der sich vom CIA abgewendet und dem freien Markt geöffnet haben soll, um sein Vaterland und eine revolutionäre Technologie meistbietend zu verkaufen. Ist Roy wirklich ein skrupelloser Verräter oder sogar ein Mann des absoluten Vertrauens, muss sich auch June Havens fragen, die nach einem Flughafenflirt zufällig in Roys Sog gerät und ihm auf der Flucht über den halben Globus nicht mehr von der Seite weichen kann. Ob sie nun will oder nicht.

Die ganze Agenten- und Attentäterwelt ist hinter Roy Miller her, der sich vom CIA abgewendet und dem freien Markt geöffnet haben soll, um sein Vaterland und eine revolutionäre Technologie meistbietend zu verkaufen. Ist Roy wirklich ein skrupelloser Verräter oder sogar ein Mann des absoluten Vertrauens, muss sich auch June Havens fragen, die nach einem Flughafenflirt zufällig in Roys Sog gerät und ihm auf der Flucht über den halben Globus nicht mehr von der Seite weichen kann. Ob sie nun will oder nicht.

Kritik

James Mangolds turbulente Actionkomödie jagt atemlos um die Welt, doch ihre Hauptattraktion vor anderen Sehenswürdigkeiten bleibt das Power-Paar Tom Cruise und Cameron Diaz.

Von den USA über Jamaika und Österreich bis hin zu Spanien ist dieses Agentenabenteuer fortlaufend in Bewegung. Damit erfüllt es die Sehnsucht der weiblichen Hauptfigur wie auch die Erwartung des Zuschauers, der erfahrungsgemäß nicht nur im Sommer Tempo, Tourismus und Spaß als Kinokultur versteht. Patrick O'Neills Drehbuch, in dem der komödiantische den dramatischen Ton deutlich dominiert, führt mit den zwei Protagonisten auch zwei Welten zusammen.

Scheinbar zufällig kollidiert die quirlig-naive June (Diaz) am Flughafen mit dem sympathisch-charmanten Roy (Cruise). Als man sich später in der Maschine gegenseitig die unerfüllten Lebenswünsche auflistet, ist für June klar, dass in Roy alle Bausteine eines Traummanns vorhanden sind, den es nun einzufangen gilt. Doch genau das versuchen schon andere. Während sich June kurz frisch macht, muss Roy im Bourne-Modus attackierende Crewmitglieder und Passagiere ausschalten und die Maschine notlanden. Eine der stärksten Sequenzen, in denen das Timing und die Harmonie zwischen knackiger Action und relaxter Komik stimmt. Danach trennt sich das Paar, glaubt June ihr Leben normal weiterführen zu können, bis Roys Warnung, niemandem zu trauen, der ihr Sicherheit verspricht, auch sie in die Flucht zwingt. Was Roy June und dem Zuschauer als undurchsichtige Situation verkauft, ist tatsächlich eine relativ eindeutige, weil Roy als Sympathiefigur nie ernsthaft in Frage gestellt wird. So sind die Fronten im Grunde klar absteckt. Hier ist Roy, der etwas und jemanden schützt, dort sind seine Exkollegen vom CIA und die Killer eines Waffenhändlers, die haben wollen, was Roy bewacht.

Was alle Beteiligten hier um die Welt treibt, ist unwichtig, wie es geschieht, das zählt. Filme, die dieses McGuffin-Prinzip meisterlich umsetzten, wie "Der unsichtbare Dritte" oder "Charade", sind erklärte Vorbilder für James Mangold, der sich nach Thriller ("Identität"), Biopic ("Walk the Line") und Western ("Todeszug nach Yuma") an einem weiteren Genre versucht. Mit Autos und Motorrädern wird über Freeways gejagt, Cruise mit zum Teil erstaunlichen Kameraperspektiven über Salzburgs Dächer gehetzt und immer aus allen Rohren gefeuert. Der Actionmotor läuft hochtourig, womit "Knight and Day" die Prioritäten letztlich doch anders setzt als seine Charme und Eleganz betonenden Vorbilder. In der komisch-romantischen Zentralpaarung aber wird die Tradition gewahrt. Das Zusammenspiel von Cruise und Diaz, die nach "Vanilla Sky" erneut gemeinsam vor der Kamera stehen, funktioniert. Beide zeigen exakt das, was sie populär machte. "Knight and Day" ist also nicht nur für die Figuren, sondern auch für den Zuschauer Vertrauenssache. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 22.07.2010

USA 2010

Länge: 1 h 49 min

Genre: Action

Originaltitel: Knight And Day

Regie: James Mangold

Drehbuch: James Mangold, Dana Fox

Musik: John Powell

Produktion: Cathy Konrad, Todd Garner, James Mangold, Steve Pink

Kostüme: Arianne Phillips

Kamera: Phedon Papamichael

Schnitt: Michael McCusker

Ausstattung: Andrew Menzies

Website: http://www.knightanddaymovie.com/