Sie beherrschen nicht nur die Königsklasse des Schwergewichts sondern gelten auch als Sportidole und Sympathieträger. Nun kommt ein mitreißender Film über Vitali und Wladimir Klitschko in die Kinos, der das Leben der beiden Box-Weltmeister innerhalb und außerhalb des Rings beleuchtet. Regie führte der mit dem Emmy-Award ausgezeichnete Filmemacher Sebastian Dehnardt.

Kinostart: 16.06.2011

Vitali Klitschko

Vitali Klitschko
als Vitali Klitschko

Wladimir Klitschko

Wladimir Klitschko
als Wladimir Klitschko

Fritz Sdunek
als Vitalis Trainer

Emanuel Steward
als Wladimirs Trainer

Bernd Bönte
als GF Klitschko Management Group

Wladimir Rodionowit Klitschko
als Vater

Nadeschda Uljanowna Klitschko
als Mutter

Natalia Klitschko
als Vitalis Ehefrau

Don King
als Don King

Lamon Brewster
als Lamon Brewster

Lennox Lewis
als Lennox Lewis

Chris Byrd
als Chris Byrd

Handlung

Die Geschichte von Vitali und Wladimir Klitschko ist die unglaubliche Success Story zweier Brüder, die in der sozialistisch geprägten Ukraine aufwuchsen, als Amateure erste Erfolge feierten und schließlich nach Deutschland übersiedelten. Dort begann der unaufhaltsame Aufstieg in der Welt des Boxsports, in der es sowohl Vitali als auch Wladimir zu Schwergewichtsweltmeistertiteln verschiedener Verbände brachten. Davon konnten sie auch langwierige Verletzungen, herbe Niederlagen und so mancher Bruderzwist nicht abhalten.

Die Geschichte von Vitali und Wladimir Klitschko ist die unglaubliche Success Story zweier Brüder, die in der sozialistisch geprägten Ukraine aufwuchsen, als Amateure erste Erfolge feierten und schließlich nach Deutschland übersiedelten. Dort begann der unaufhaltsame Aufstieg in der Welt des Boxsports, in der es sowohl Vitali als auch Wladimir zu Schwergewichtsweltmeistertiteln verschiedener Verbände brachten. Davon konnten sie auch langwierige Verletzungen, herbe Niederlagen und so mancher Bruderzwist nicht abhalten.

Kritik

Das Biopic des Emmy-Preisträgers Sebastian Dehnhardt über die berühmten Box-Brüder besitzt sämtliche Qualitäten, die ein gutes Action-Drama ausmachen.

"Fit & geimpft" prangt in großen Lettern auf den Trainings-T-Shirts der Klitschko-Brüder. Und dieses Motto ist für die beiden Ausnahmeathleten auch Programm. Schließlich wissen Vladimir und Vitali nur zu genau, welche Gefahren der Boxsport birgt - man kann sich die Nase brechen, ein Auge verlieren, sogar sein Leben lassen. Dass das Boxen also keinesfalls etwas für Weicheier ist, ist aber nur eine Randnotiz in diesem herausragenden Porträt der ukrainischen Schwergewichts-Champions, das der Emmy-preisgekrönte Dokumentarfilmer Sebastian Dehnhardt ("Das Drama von Dresden") realisiert hat. Denn "Klitschko" beschäftigt sich nicht nur mit dem knallharten Aufbautraining und aufsehenerregenden Kämpfen, mit triumphalen K.o.-Siegen und bitteren Niederlagen, sondern auch mit den Menschen jenseits des Boxrings. Hierfür konnte Dehnhardt aus dem Vollen schöpfen. Zum einen hatte er Zugriff auf bisher unveröffentlichtes Material aus den Privatarchiven der Klitschko-Familie, zum anderen stellten sich die Eltern von Vladimir und Vitali erstmals für Interviews vor laufenden Kameras zur Verfügung und offenbaren das eine oder andere Geheimnis über ihre Söhne, die längst zu internationalen Superstars geworden sind. So erfährt man etwa, warum das Boxen viel mit dem Schachspiel zu tun hat, warum Vitali immer noch Bürgermeister von Kiew werden will und ob die beiden Faustkampfasse jemals in den Ring steigen werden, um gegeneinander zu kämpfen. Dazu gibt es Anekdoten wie eine kuriose Begegnung mit dem berühmt-berüchtigten Promotor Don King, der die Klitschkos unbedingt verpflichten wollte, diese aber ablehnten, weil er "nicht ehrlich" war. O-Töne von Rivalen wie Lennox Lewis oder Trainerlegende Fritz Sdunek geben offen Auskunft über Eigenheiten und Charakterzüge von Vitali und Wladmir, die auch deshalb so sympathisch rüberkommen, weil die Dokumentation nie in Lobhudelei verfällt, sondern auch Konflikte und Meinungsverschiedenheiten der Brüder beleuchtet und unpopuläre Entscheidungen, wie etwa Verschiebung von Kämpfen wegen angeblich harmloser Verletzungen, thematisiert. Weil der Film auch technisch alle Möglichkeiten ausschöpft, etwa bei der Anwendung des Split-Screens, die vor allem bei den Aktionen im und rund um den Boxring zum Tragen kommt, besitzt "Klitschko" trotz seiner biografischen Struktur sämtliche Qualitäten, die ein gutes Action-Drama ausmachen. lasso.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 16.06.2011

Deutschland 2011

Länge: 1 h 56 min

Genre: Doku

Originaltitel: Klitschko

Regie: Sebastian Dehnhardt

Drehbuch: Sebastian Dehnhardt

Musik: Stefan Ziethen

Produktion: Leopold Hoesch, Sebastian Dehnhardt

Kamera: Johannes Imdahl

Schnitt: Lars Roland

Website: www.klitschko-film.de

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