Liebevoll in 2D animierte Adaption von Hans De Beers Bilderbuchreihe "Kleiner Dodo, was spielst du?".

Kinostart: 01.01.2008

Handlung

Tief im grünen Regenwald lebt der kleine Orang-Utan-Junge Dodo mit seinen Eltern in den Wipfeln der Baumriesen. Er ist fasziniert von Tönen und Geräuschen - weshalb er auch die Warnung missachtet, nicht auf den Boden zu gehen, wo er ein rätselhaftes "Dingsbums" - eine Geige - findet, die aus einem Jeep fiel. Heimlich besucht er den tollpatschigen alten Darwin, um dort Violine spielen zu lernen. Damit vertreibt er eine gefürchtete Tigerin und gewinnt mit dem kleinen Nashorn Patna neue Freunde.

Im Prequel zur beliebten Kinderfernsehserie nach Hans de Beer ("Der kleine Eisbär") erzählt das erprobte TV-Team von einem musikalischen Affenjungen und seiner abenteuerlichen Entdeckungsreise zum Geheimnis der Harmonien sowie dem Beginn langjähriger Freundschaften.

Der freche und neugierige Orang-Utan-Junge Dodo entdeckt im Dschungel ein "Dingsbums", das sich als Geige entpuppt. Weil ihm die Eltern den Umgang mit Menschensachen verbieten, übt er heimlich in der Höhle des alten Außenseiters Darwin. Nach schrecklich schiefen Tönen entlockt er der Geige bald wunderbare Harmonien.

Der Orang-Utan-Junge Dodo entdeckt im Dschungel ein "Dingsbums", das sich als Geige entpuppt. Weil ihm die gestrengen Eltern den Umgang mit Menschensachen strikt verbieten, übt er heimlich in der Höhle des Außenseiters Darwin. Das ist auch bitter nötig, denn die schiefen Töne bringen den ganzen Urwald in Aufruhr. Doch Dodo lernt schnell und schon bald entlockt er der Geige wunderbare Harmonien, die zunächst eine wütende Tigermama besänftigen und schließlich sogar lange ersehnten Regen heraufbeschwören.

Kritik

Die liebevoll in 2D animierte Adaption von Hans De Beers Bilderbuchreihe "Kleiner Dodo, was spielst du?" strotzt nur so vor Wärme, Witz und Lebensfreude.

Es gibt Kinderbücher, die auch Erwachsene in ihren Bann ziehen. Durch ihre sympathische Hauptfigur, ihre fantastischen Zeichnungen, ihren einfachen, aber prägnanten Text. All dies trifft in hohem Maße auf das Äffchen Dodo zu, das sich der holländische Illustrator Hans De Beer ausgedacht hat. Von ihm stammt auch Lars, von dem inzwischen acht Bilderbuchbände existieren. 2001 eroberte der unter dem Titel "Der kleine Eisbär" die Leinwand. Mitverantwortlich für den gigantischen Kassenerfolg war damals Thilo Graf Rothkirch, der auch dieses Mal Regie führt - gemeinsam mit Ute von Münchow-Pohl, die bereits die TV-Serie verantwortete.

"Kleiner Dodo" ist so etwas wie das Prequel zu jenen Fernsehepisoden, erzählt von dem frechen und sehr neugierigen Orang-Utan-Jungen Dodo, der eines Tages bei seinen Streifzügen durch den Dschungel ein "Dingsbums" findet. Dieses Dingsbums entpuppt sich nach näherer Analyse des etwas schrulligen, aber weitgereisten Orang-Utan-Männchens Darwin als Musikinstrument namens Geige. Weil aber Dodos gestrenge Eltern - ihr Motto lautet: "Lockt der Boden auch zum Toben - kleine Affen bleiben oben" - ihm den Umgang mit dem seltsamen Darwin und allen Menschensachen strikt verbieten, muss das kleine Äffchen eben heimlich den Außenseiter in dessen Höhle besuchen und dort Geige spielen üben. Das ist auch bitter nötig, denn die schiefen Töne, die Dodo aus dem Instrument herauspresst, bringen den ganzen Urwald, der sowieso schon unter einer schlimmen Dürreperiode leidet, in Aufruhr - das Nashornmädchen Patna und das Krokodil Arnold inbegriffen. Doch Dodo, der nichts so sehr liebt wie die Geräusche des Dschungels nachzuahmen, lernt schnell und schob bald entlockt er der Geige wunderbare Harmonien, die zunächst eine wegen einer Verletzung in Rage geratene Tigermama besänftigen und schließlich sogar den lange ersehnten Regen heraufbeschwören.

Bei "Kleiner Dodo" haben die Macher um die Berliner Produktionsfirma Cartoon Film, auf deren Konto auch schon "Lauras Stern" und "Tobias Totz und sein Löwe" gingen, ihre geballte Erfahrung in die Waagschale geworfen. Das Ergebnis ist liebevolles, überwiegend handgemachtes 2D-Kino, das zum einen De Beers Zeichnungen in jeder Hinsicht gerecht wird, zum anderen aber auch die Figuren für die Leinwand weiterentwickelt und eine abendfüllende Geschichte erzählt. Hinzu kommen noch vortrefflich agierende Synchronsprecher - Rick Kavanian als gefräßig-tumbes Krokodil, Mario Adorf als weiser Darwin und insbesondere der erst neunjährige Sandro Iannotta (der Bruder des "Wilden Kerls" Kevin alias Joschka) als Dodo - und virtuose Musik, die teilweise vom Jazz-Geiger Valentin Gregor stammt, der es vermag, selbst die falschen Töne zu treffen. Fazit: Selten hat ein (Kinder-)Film so viel Wärme, Witz und Lebensfreude ausgestrahlt. lasso.

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Info

Plakat des Films: Kleiner Dodo

Kinostart: 01.01.2008

Deutschland 2007

Länge: 1 h 19 min

Genre: Animation

Originaltitel: Kleiner Dodo

Website: http://www.KleinerDodo.de

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