Hier heißt es Culture-Clash der Extraklasse, wenn eine Deutsche und eine Israelitin heiraten wollen.

Kinostart: 10.09.2020

Die Handlung von Kiss me Kosher

Shira und ihre jüdische Großmutter Berta sind zwei absolut leidenschaftliche Frauen, die sich über so manches, was Frauen dürfen und wollen, streiten können. Doch beim Thema Liebe gehen ihre Meinungen dann doch strickt auseinander. Shira plant nämlich ihre deutsche Freundin Maria zu heiraten. Dies stößt bei ihrer jüdischen Großmutter Berta jedoch auf großen Protest.

Während Marias Familie bereits aus Deutschland anreist und sich die beiden doch sehr verschiedenen Familien miteinander bekannt machen und damit beginnen die Hochzeit zu planen, versucht Berta diese mit allen Mitteln zu verhindern.

Für Berta ist die Vorstellung, ihre jüdische Enkelin könne eine Deutsche heiraten, einfach unmöglich und das, obwohl sie selbst eine sehr ungewöhnliche Beziehung führt. So verbindet sie eine geheime Liebe zu dem Palästinenser Ibrahim, den sie vor ihrer Familie verbirgt. Am Ende dieser chaotischen Zusammenführung wird jedoch auf jeden Fall eine Hochzeit stehen, die Frage ist nur wer dann vor den Traualtar treten wird.

Kiss me Kosher - Ausführliche Kritik

„Kiss me Kosher“ erzählt die absolut komische Geschichte einer eher ungewöhnlichen Familienzusammenführung, bei der eine Deutsche und eine Israelitin den Bund der Ehe eingehen wollen. Dass dies nicht nur zu einem absoluten Culture-Clash führt, sondern auch mit jeder Menge Vorurteilen und Chaos verbunden ist, ist abzusehen.

Nach ihrem Kurzfilm „Wir sind wieder da“ aus dem Jahr 2018 folgt 2020 nun der erste Spielfilm der israelischen Regisseurin Shirel Peleg, die zugleich auch das Drehbuch zu dieser chaotischen Komödie voller Liebe geliefert hat. Dabei spielt Shirel Peleg bewusst mit den gängigen Klischees über Liebe und Religion und versucht die Grenzen gesellschaftlicher sowie religiöser Konventionen zu durchbrechen, in dem sie die Liebe all diese Hürden überwinden lässt.

Die beiden Protagonistinnen Maria und Shira werden in „Kiss me Kosher“ von den beiden wunderbaren Darstellerinnen Luise Wolfram und Moran Rosenblatt verkörpert, während Rivka Michaeli die großartige jüdische Großmutter Berta zum Besten gibt.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.09.2020

Genre:

Originaltitel: Kiss me Kosher