Knallharte und komische Comicverfilmung über einen Teenager, der von Superhelden träumt und schließlich mit schmerzlichen Nebenwirkungen versucht, selbst einer zu sein.

Kinostart: 22.04.2010

Aaron Taylor-Johnson

Aaron Taylor-Johnson
als Dave Lizewski/Kick-Ass

Christopher Mintz-Plasse

Christopher Mintz-Plasse
als Chris D'Amico/Red Mist

Mark Strong

Mark Strong
als Frank D'Amico

Chloe Grace Moretz
als Mindy Macready/Hit Girl

Omari Hardwick
als Sergeant Marcus Williams

Xander Berkeley
als Detective Vic Gigante

Michael Rispoli
als Big Joe

Clark Duke
als Marty

Lyndsy Fonseca
als Katie Deauxma

Evan Peters
als Todd

Corey Johnson
als Sporty Goon

Dexter Fletcher
als Cody

Jason Flemyng
als Lobby Goon

Randall Batinkoff
als Tre Fernandez

Nicolas Cage
als Damon Macready

Handlung

Dave liebt Comics. So sehr, dass sich der Teenager selbst als Superheld versucht. Als Crimefighter "Kick-Ass" stellt er sich dem Bösen und bezahlt teuer. Obwohl er verwundet, verprügelt und angefahren wird, kämpft er weiter - ohne Kräfte, nur mit Courage. Als er plötzlich populär wird, wird er von echten Helden kontaktiert. Big Daddy und seine elfjährige Tochter, die Killermaschine Hit Girl, wollen den Terror von Gangsterboss Frankie beenden. Ein Plan, der Kick-Ass zeigen wird, wie brutal und blutig die Superhelden-Realität ist.

Dave liebt Comics. So sehr, dass sich der Teenager selbst als Superheld versucht. Als Crimefighter "Kick-Ass" stellt er sich dem Bösen und bezahlt teuer. Obwohl er verwundet, verprügelt und angefahren wird, kämpft er weiter - ohne Kräfte, nur mit Courage. Als ihm das plötzlich Popularität einbringt, wird er von echten Helden kontaktiert. Big Daddy und seine elfjährige Tochter, die Killermaschine Hit Girl, wollen den Terror von Gangsterboss Frankie beenden. Ein Plan, der Kick-Ass zeigen wird, wie brutal und blutig die Superhelden-Realität ist.

Kritik

Matthew Vaughns Comicverfilmung über selbst ernannte Superhelden hält, was ihr Titel verspricht: teilt reif für den Pathologen aus und ist cool.

"Warum hat noch nie jemand versucht, ein Superheld zu sein"? Fragt sich Teenager Dave (Aaron Johnson), Protagonist von "Kick-Ass" und des Comics von Mark Millar, der noch nicht einmal auf dem Markt war, als bereits am Skript gearbeitet wurde. Dass es im Kino längst jemand, wenn auch relativ unbemerkt versucht hatte, beweist die Obskurität von "Nunzio" (1978), einem geistig Zurückgebliebenen, der sich als Superheld versuchte. Ob Zufall oder Zitat - genau mit einer solchen Figur und drastischen Wahrnehmungsverzerrungen beginnt "Kick-Ass", wenn sich nach "Superman"-ähnlichen Credits ein heroisch Maskierter vom Wolkenkratzer stürzt, bis der schöne Flug zerschmettert endet. "Einen Verrückten", nennt ihn Dave, der Erzähler, um sich abzugrenzen, obwohl er die gleichen Träume träumt.

Superhelden sind Daves Obsession, die er mit maximaler Intensität auslebt, als er selbst einer wird. Im grünen Taucheranzug attackiert er zwei Diebe und Schläger und kassiert ein Messer im Bauch - einer von vielen Momenten, in denen der Unterschied zwischen Fantasie und Realität knallhart markiert wird. Bereits im Titel ist dieser Kontrast angelegt. "Ass-Kick" nämlich nennt Big Daddy (Nicolas Cage) den etwas tölpelhaften Crimefighter, der mehr einstecken muss, als er austeilen kann. Und Big Daddy muss es wissen. Im Neo-Batman-Outfit säubert er zusammen mit Hit Girl, Künstlername seiner elfrigen Tochter (Chloe Moretz), die Stadt. Die Kleine ist eine Killermaschine und seine wichtigste Waffe im Kampf gegen Gangsterboss Frankie, in den nicht nur Kick-Ass, sondern auch Frankies Sohn hineingezogen wird - auch er ein Comicfreak, allerdings mit Bad-Guy-Träumen.

Zwei Nerds tanken Super - eine von vielen absurd-komischen Ideen, die der neue Film von Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") mit Selbstbewusstsein transportiert. Am stärksten polarisieren wird dabei das süße Mädchen und die Blutspur, die es als Erbin von Gogo Yubari ("Kill Bill") und Mathilda ("Leon, der Profi") hinterlässt. Für ein R-Rating hat Hit Girl in den USA bereits gesorgt, Kontroversen werden folgen, obwohl der Film klarmacht, dass man hier nur die Liebe zu den Comics und die Sehnsucht nach Helden ernst nehmen soll. Unsentimental, mit schwarzem Humor und lustvoll over the top präsentiert "Kick-Ass" eine recht simple Rachestory. Warum Big Daddy und Hit Girl so lange auf die direkte Konfrontation mit Frankie warten, erklärt er nicht. Warum der Film voller Comic- und Filmzitate steckt, muss er nicht erklären. Das versteht der Kinofan, denn auch er liebt andere Realitäten - kennt aber den Unterschied zu den eigenen. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 22.04.2010

USA 2010

Länge: 1 h 57 min

Genre: Action

Originaltitel: Kick-Ass

Regie: Matthew Vaughn

Drehbuch: Jane Goldman, Matthew Vaughn

Musik: Ilan Eshkeri

Produktion: Brad Pitt, Jane Goldman, Kris Thykier, Matthew Vaughn, Adam Bohling, David Reid, Tarquin Pack

Kostüme: Sammy Sheldon

Kamera: Ben Davis

Schnitt: Eddie Hamilton, Pietro Scalia, Jon Harris

Ausstattung: Russell De Rozario

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/kickass/

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