In vier Segmente unterteilte Geschichte, die einem Jahr im Leben einer 17-Jährigen und ihrem Weg vom unschuldigen Mädchen zur selbstbewussten Frau folgt.

Kinostart: 14.11.2013

Marine Vacth

Marine Vacth
als Isabelle

Géraldine Pailhas

Géraldine Pailhas
als Sylvie

Frédéric Pierrot
als Patrick

Fantin Ravat
als Victor

Johan Leysen
als Georges

Charlotte Rampling
als Alice

Nathalie Richard
als V

Djédjé Apali
als Peter

Lucas Prisor
als Felix

Laurent Delbecque
als Alex

Jeanne Ruff
als Claire

Serge Hefez
als Psychiater

Carole Franck
als Polizistin

Olivier Desautel
als Polizist

Akéla Sari
als Mouna

Stefano Cassetti
als Mann im Hotel

Patrick Bonnel
als Mann im Mercedes

Rachel Khan
als Laborantin

Gurvan Cloatre
als Hotelkellner

Iliana Zabeth
als Iliana

Charlotte-Victoire Le Grain
als Charlotte

Handlung

Beim Sommerurlaub in Südfrankreich verliert die bildschöne 17-Jährige Isabelle in einem freudlosen Akt ihre Unschuld. Nur wenige Monate später verfügt sie über einige sexuelle Erfahrung und führt nach der Schule ein Doppelleben als Edel-Callgirl. Das geht so lange gut, bis ein väterlicher Freier an einem Herzinfarkt stirbt und die Polizei Isabelle auf die Schliche kommt. Der zunächst so harmonisch erscheinende Familienverband droht an der Enthüllung zu zerbrechen, denn Isabelle will sich nicht in die Opferrolle drängen lassen.

Beim Sommerurlaub in Südfrankreich verliert die bildschöne 17-Jährige Isabelle in einem freudlosen Akt ihre Unschuld. Nur wenige Monate später verfügt sie über einige sexuelle Erfahrung und führt nach der Schule ein Doppelleben als Edel-Callgirl. Das geht so lange gut, bis ein väterlicher Freier an einem Herzinfarkt stirbt und die Polizei Isabelle auf die Schliche kommt. Der zunächst so harmonisch erscheinende Familienverband droht an der Enthüllung zu zerbrechen, denn Isabelle will sich nicht in die Opferrolle drängen lassen.

Eine 17-Jährige verdient sich gutes Geld als Edel-Callgirl, bis ihre illegale Tätigkeit auffliegt. In vier Segmente unterteilte Geschichte von Francois Ozon über den Weg eines unschuldigen Mädchens zur selbstbewussten Frau.

Kritik

Zehn Jahre nach "Swimming Pool" verstrichen, bis François Ozon, das Chamäleon unter den französischen Filmemachern, in den Wettbewerb von Cannes zurückkehrte, wo er mit "Jung & schön" seinen 15. Spielfilm vorstellte. Wie schon seine Chronik einer Ehe, "Fünf mal Zwei" aus dem Jahr 2004, ist auch diese zunächst so leicht, aber schließlich doch so schmerzhaft intensive Geschichte zu allererst ein Projekt, das sich einem klaren Konzept unterordnet: ein Jahr im Leben einer 17-Jährigen, unterteilt in vier Segmente, die den Jahreszeiten folgen, und vier Lieder von Françoise Hardy, die die jeweiligen Stationen kommentieren und begleiten.

Es geht um Isabelle und ihre körperliche wie seelische Reifung von der Jugendlichen zur Frau. Im ersten Segment verliert sie während des Sommerurlaubs in Südfrankreich in einem freudlosen Akt am Strand ihre Jungfräulichkeit an einen deutschen Jungen. Im nächsten Teil erleben wir sie als zunehmend selbstbewusste junge Frau, die sich als Edel-Callgirl ein beachtliches Zubrot verdient und nicht nur rein sexuelle Erfahrungen sammelt, sondern auch lernt, dass sie mit ihrem Körper Macht besitzt. Als ein väterlicher Freier beim Verkehr einen Herzinfarkt erleidet und stirbt, kehrt Isabelle der Prostitution den Rücken zu, wird aber im Winter von den Erlebnissen im Herbst eingeholt, als ihr die Polizei auf die Spur kommt. Es folgen Konflikte in ihrer sehr libertären Familie und schließlich, im Frühling, ein Zusammentreffen mit der Witwe des Mannes, der in ihren Armen gestorben ist.

Nie erhebt Ozon den Zeigefinger oder bricht den Stab über seine Protagonistin, der er mit großer Neugier durch alle Aufs und Abs folgt. Dass der Franzose ein großer Frauenregisseur ist, ist kein Geheimnis, aber was er seiner beim Dreh gerade einmal 22Jahre alt gewesenen Hauptdarstellerin Marine Vacth in ihrer dritten Spielfilmarbeit entlockt, ist mehr als erstaunlich: Jede noch so große Herausforderung ihrer schwierigen Rolle meistert sie, und obendrein gelingt es ihr fast mühelos, von Szene zu Szene wie eine unerfahrene Jugendliche und wie eine mit allen Wassern gewaschene Frau zu wirken. Wenn sie am Schluss auf die große Charlotte Rampling trifft, ist das wie ein Adelsschlag in diesem starken Film, der mit seinem unvoreingenommenen Blick auf Jugend und Sexualität seinen Platz unter den gelungenen Werken Ozons sicher hat, neben "8 Frauen" und "Die Zeit, die bleibt". ts.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 14.11.2013

Frankreich 2013

Länge: 1 h 33 min

Genre: Drama

Originaltitel: Jeune & Jolie

Regie: François Ozon

Drehbuch: François Ozon

Musik: Philippe Rombi

Produktion: Eric Altmayer, Nicolas Altmayer

Kostüme: Pascaline Chavanne

Kamera: Pascal Marti

Schnitt: Laure Gardette

Ausstattung: Katia Wyszkop

Website: http://www.jungundschoen-derfilm.de