Drama über eine selbstbewusste Kammerzofe, das einen spöttischen Blick auf das Bürgertum wirft, nach dem bereits mehrfach verfilmten Roman von Octave Mirbeau.

Kinostart: nicht bekannt

Léa Seydoux

Léa Seydoux
als C

Vincent Lindon

Vincent Lindon
als Joseph

Clotilde Mollet
als Madame Lanlaire

Hervé Pierre
als Monsieur Lanlaire

Patrick d'Assumçao
als Hauptmann

Vincent Lacoste
als Monsieur Georges

Mélodie Valemberg
als Marianne

Joséphine Derenne
als Madame Mendelssohn

Dominique Reymond
als Vermittlerin

Die Handlung von Journal d'une femme de chambre

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wird die selbstbewusste Célestine als Kammerzofe aus Paris in die Einsamkeit der Normandie vermittelt. In der noblen Villa der Lanlaires trifft sie auf einen Lüstling als Hausherrn und dessen asexuelle, tyrannische Gattin. Ebenfalls im Anwesen wohnen die Köchin Marianne, die verzweifelt feststellt, dass sie schwanger ist, und der mysteriöse Hausdiener Joseph, der antisemitische Schriften verteilt und ihr vorschlägt, für ihn in Cherbourg als Prostituierte anzuschaffen.

Kritik zu Journal d'une femme de chambre

Nach Jean Renoir (1946) und Luis Buñuel (1964) bedient sich nun Benoît Jacquot ("Leb wohl, meine Königin!") des Romans von Octave Mirbeau, um einen spöttischen Blick aufs Bürgertum zu werfen. Aus der Tagebuchperspektive der Heldin erzählt er von einer Frau, die ihre Reize einsetzt, um ein Leben nach ihren Vorstellungen zu führen. Dabei reflektiert der Filmemacher - mit der wunderbaren Léa Seydoux in der Titelrolle - über die Macht der scheinbar Machtlosen und die Ohnmacht der vermeintlich Mächtigen.

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Info

Plakat des Films: Journal d'une femme de chambre

Kinostart: nicht bekannt

Belgien/Frankreich 2015

Genre: Drama

Originaltitel: Journal d'une femme de chambre

Regie: Benoît Jacquot

Drehbuch: Benoît Jacquot

Musik: Bruno Coulais

Produktion: Kristina Larsen, Jean-Pierre Guérin

Kostüme: Anaïs Romand

Kamera: Romain Winding

Schnitt: Julia Gregory

Ausstattung: Katia Wyszkop