Dune

Keanu Reeves schlüpft zum zweiten Mal in die Rolle des coolen Profikillers wider Willen.

Kinostart: 16.02.2017

Die Handlung von John Wick: Kapitel 2

Ende gut, alles gut – so schien es in der letzten Szene des Action-Knallers "John Wick", als Keanu Reeves einen Ersatz für seinen toten Hund fand.

Der neue Welpe ist inzwischen groß geworden und auch in der Fortsetzung des Überraschungs-Hits von 2014 wieder dabei. Und auch dieses Mal will der ehemalige Profikiller John Wick (Keanu Reeves) eigentlich nur seine Ruhe und mit dem blutigen Geschäft nichts mehr zu tun haben. Doch daraus wird nichts.

Wick wird erneut in den Kampf gegen brandgefährliche Gegner verwickelt. Schlimmer noch: Statt sich mit dem Sohn eines russischen Gangsterbosses und dessen Leibwächtern rumzuschlagen, muss es die Ein-Mann-Armee wider Willen in "John Wick: Kapitel 2" in Rom mit Profis aufnehmen, die ihm in nichts nachstehen. Wird dieser Showdown der Killerelite ein neues Action-Highlight?

Sagen wir’s mal so: In der Vorbereitung auf "John Wick: Kapitel 2" absolvierte Keanu Reeves ein Schusswaffentraining, und allein das Video dazu wurde zum viralen Hit. Kein Wunder, war doch bereits der 37-Sekunden Clip cooler als die meisten Actionfilme. Und da steckte Reeves/Wick noch nicht mal in seinem Markenzeichen, dem eleganten Maßan zug, und fuhr kein auf Hochglanz poliertes Musclecar, bei dessen Anblick das Publikum vor Neid erblasst.

Im neuen Kapitel sind aber genau diese edlen Stilelemente zurück. Ebenso wie Reeves’ Co-Stars Ian McShane ("Fluch der Karibik 4"), John Leguizamo ("William Shakespeares Romeo + Julia") und Lance Reddick als Charon, der Hotel-Concierge, dem Killer vertrauen.

Die Rückkehr der alten Verbündeten reicht aber nicht. Schließlich muss Chad Stahelski, der schon im ersten Teil Regie führte, in Kapitel 2 ordentlich auftrumpfen. Und so wirft er unter anderem Rapper-Schauspieler Common ("Suicide Squad"), den australischen Shootingstar Ruby Rose ("Resident Evil: The Final Chapter", "Orange is the New Black") und Dauerbösewicht Peter Stormare ("Prison Break") in die Waagschale.

Wem das immer noch nicht genug ist, der darf sich auf eine Wiedervereinigung freuen: Zum ersten Mal seit "Matrix Revolutions" standen Keanu Reeves und Laurence Fishburne gemeinsam vor der Filmkamera. In "John Wick: Kapitel 2" gibt Fishburne aber nicht den weisen Mentor, sondern spielt den mysteriösen Bowery King. Freund oder Feind? Da kann man sich als Profikiller ja nie ganz sicher sein. Sicher ist aber, dass Keanu Reeves mit John Wick eine neue Paraderolle gefunden hat, bei der schon im ersten Teil klar war, dass damit nicht Schluss sein kann.

"John Wick: Kapitel 2" führt den brachialen Feldzug des härtesten Profikillers der Filmwelt endlich weiter und steigert die Schlagzahl des ersten Teils nochmal gewaltig. Und damit auch die Herzfrequenz des Publikums. Bei dem gnadenlosen Adrenalinfeuerwerk heißt es, sich gut in den Armlehnen festkrallen.

Das coole Understatement "Kapitel 2" im Titel bedeutet am Ende nichts anderes, als dass der Mann, der Mythos, die Legende John Wick zurück ist. Und er hat ein Versprechen im Gepäck: Egal, wer sich ihm in den Weg stellt ... er wird sie alle erledigen.

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