Musikfilm, in dem sich Adriano Celentano selbst als modernen Messias inszeniert.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Da die Zustände auf der Erde dringend der Besserung bedürfen, erscheint eines schönen Tages ein gewisser Joan Lui auf italienischem Boden und fängt an zu singen, zu tanzen und zu predigen. Er sorgt für Aufruhr, als er den Jetset aus der Superdisco Tempel wirft und sich dort um Arme und Kranke kümmert. Zu den von ihm Geheilten zählt auch der Verbrecherboss Yarac. Der entpuppt sich als der Teufel und dankt Joan Lui die Heilung, indem er ihn entführen lässt.

Celentano-Musical um den Aufstieg eines Rocksängers, der so berühmt wird, daß er sogar seine religiösen Botschaften an den Mann bringen kann.

Kritik

Ambitionierter und sicherlich mit besten Absichten geschaffener Musikfilm, in dem sich Adriano Celentano selbst als modernen Jesus in Szene setzt. Sein Versuch, in Anlehnung an "Jesus Christ Superstar" die Finger auf die Wunden der Gegenwart zu legen, fand an den Kinokassen nur wenig Anklang. Mit dafür verantwortlich war die mitunter zutage tretende Zusammenhanglosigkeit des Films, für die zumindest zum Teil auch die (im Original und in der deutschen Synchronisation) vorgenommenen Kürzungen und Änderungen gegenüber Celentanos mehr als zweieinhalbstündiger Urfassung verantwortlich sein dürften.

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Info

Plakat des Films: Joan Lui
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

BRD/Italien 1986

Länge: 1 h 55 min

Genre: Musikfilm

Originaltitel: Joan Lui - ma un giorno nel paese arrivo io di lunedì

Regie: Adriano Celentano

Drehbuch: Adriano Celentano

Musik: Adriano Celentano, Ronny Jackson, Pinuccio Pirazzoli, Gino Santercole

Produktion: Vittorio Cecchi Gori, Mario Cecchi Gori

Kostüme: Elena Mannini

Kamera: Alfio Contini

Schnitt: Adriano Celentano

Ausstattung: Lorenzo Baraldi