Charmante Independentkomödie mit Jason Segel als 30-jährigem Slacker, der an einem ereignisreichen Tag endlich seine Bestimmung im Leben findet.

Kinostart: 09.08.2012

Jason Segel

Jason Segel
als Jeff

Ed Helms

Ed Helms
als Pat

Judy Greer

Judy Greer
als Linda

Rae Dawn Chong
als Carol

Susan Sarandon
als Sharon

Steve Zissis
als Steve

Evan Ross
als Kevin

Handlung

Mit knapp 30 Jahren lebt Slacker Jeff immer noch bei seiner längst entnervten Mutter, philosophiert über Prädetermination im Leben und die Signale, die gedeutet werden müssen, um endlich seine eigene Bestimmung zu finden. Eines Tages folgt Jeff einem solchen, anfangs absurd wirkenden Signal, erlebt an der Seite seines älteren Bruders Pat Komisches, Schmerzliches und Dramatisches, bis sich seine Theorie, dass alles im Leben miteinander verbunden ist, auf unerwartete und unglaubliche Weise bestätigt.

Mit knapp 30 Jahren lebt Slacker Jeff immer noch bei seiner längst entnervten Mutter, philosophiert über Prädetermination im Leben und die Signale, die gedeutet werden müssen, um endlich seine eigene Bestimmung zu finden. Eines Tages folgt Jeff einem solchen, für den unbefangenen Betrachter absurd wirkenden Signal, erlebt an der Seite seines älteren Bruders Pat Komisches, Schmerzliches und Dramatisches, bis sich seine Theorie, dass alles im Leben miteinander verbunden ist, auf unerwartete und unglaubliche Weise bestätigt.

Während alle Welt in Jeff den Loser sieht, glaubt dieser an Zeichen und Bestimmung. Das Schicksal gibt ihm recht. Entspannter Kifferhumor und gut beobachtetes Familiendrama in einer kultverdächtigen Independentkomödie.

Kritik

Dass Slacker auch Sleeper mit Heldenpotenzial sein können, beweist die neue charmante Komödie von Mark und Jay Duplass.

Der exzentrisch-obsessiven Mutter-Sohn-Dynamik von "Cyrus" lassen die Duplass-Brüder, als Autoren, Regisseure und auch Darsteller die neuen Darlings der amerikanischen Independentszene, nun einen Ableger folgen, der sich ohne den romantischen Motor des Vorgängers auf Erwartungen und Enttäuschungen in Familienverbänden konzentriert. Dabei ist "Jeff, der noch zu Hause lebt" weitgehend Plot-freie Zone, lässt sich wie seine Titelfigur vergleichsweise ziellos durch einen Tag treiben, bis am Ende Beziehungen hinterfragt und neu aufgestellt sind und Hoffnung die Leere und Perspektivelosigkeit des Anfangs verdrängt.

Jeff (Jason Segel) ist ein sanfter Riese ohne einen aggressiven Zug, aber auch ohne Arbeit, Antrieb und Lebensplan. Im Keller seiner Mutter sinniert der knapp 30-Jährige über die philosophische Tragweite seines Lieblingsfilms "Signs - Zeichen" und die alles beherrschende Frage, ob die großen, mysteriösen Architekten des Lebens auch für ihn Zeichen zur Orientierung aufgestellt haben, er sie bislang vielleicht nur übersehen oder falsch interpretiert hat. Als ein unbekannter Anrufer mit Vehemenz einen Typen namens Kevin sprechen will, den es in Jeffs Welt bisher nicht gibt, lichtet sich für den notorischen Kiffer der Nebel. Heute wird dieser Name ihn leiten, wird er den Spuren der Kevins folgen, die an diesem Tag seine Wege kreuzen. Es werden schmerzliche, komische und schließlich auch dramatische Begegnungen sein, die sein distanziertes Verhältnis zu Bruder (Ed Helms) und Mutter (Susan Sarandon) verbessern und allen Slackern, die ein Leben lang auf Erleuchtung bezüglich ihrer Bestimmung warten, Trost spenden werden.

Tiefgründig ist der vierte Film der Duplass-Brüder nie, aber er beleuchtet mit märchenhaften Zügen, einem großen Herzen und komisch-peinlichen Situationen das Mysterium Leben charmant und sympathisch, bis man diese nicht zwingend ernst gemeinte Hymne auf einen ungewöhnlichen Propheten der allumfassenden Vernetzung jeglicher Existenz so verlässt, wie man sie anfangs begrüßt hat: mit einem Lächeln. Und das ist ein gutes Zeichen. kob.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.08.2012

USA 2012

Länge: 1 h 23 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Jeff, Who Lives at Home

Regie: Mark Duplass, Jay Duplass

Drehbuch: Mark Duplass, Jay Duplass

Musik: Michael Andrews

Produktion: Jason Reitman, Lianne Halfon, Russell Smith

Kamera: Jas Shelton

Schnitt: Jay Deuby

Ausstattung: Chris Spellman

Website: http://www.jeffdernochzuhauselebt.de