Western über eine Frau, die ihren Ex bittet, ihre neue Familie vor einer Bande von Killern zu beschützen.

Kinostart: 31.12.2015

Natalie Portman

Natalie Portman
als Jane Hammond

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Colin McCann

Joel Edgerton

Joel Edgerton
als Dan Frost

Rodrigo Santoro
als Fitchum

Noah Emmerich
als Bill Hammond

Todd Stashwick
als O'Dowd

Boyd Holbrook
als Vic

River Shields
als Kid

Handlung

Jane Hammonds Hoffnung auf Frieden erweist sich als Illusion, als ihr Mann Bill nach einer Schießerei mit den von dem brillanten Colin angeführten Bishop Boys schwer verletzt nach Hause kommt. Von den Outlaws bedroht, sieht Jane nur einen Ausweg. Sie bittet ihren ehemaligen Verlobten Dan Frost um Hilfe. Der ist Alkoholiker und lehnt erst schroff ab, nimmt das Selbstmordkommando dann aber doch an, weil er sie noch liebt.

Kritik

Western nach klassischem Muster um eine Frau, die ihren Ex anwirbt, um ihre neue Familie zu verteidigen.

Der Western mit dem prägnanten Titel hat eine turbulente Produktionsgeschichte hinter sich. U.a. sprang Regisseurin Lynne Ramsay zu Drehbeginn ab und US-Verleih Relativity ging pleite. Man sieht es ihm nicht unbedingt an. Denn mit "Black Swan"-Star Natalie Portman, Darstellerin der Titelheldin und Mitproduzentin als Aushängeschild, und Joel Edgerton, der kürzlich mit "The Gift" einen eigenen Film vorlegte, die zweite Hauptrolle spielt und am Drehbuch mitschrieb, sind dem Film engagierte Mitwirkende geblieben, die ihn mit ihrer Präsenz tragen können. Gestrickt und umgesetzt ist das Westernszenario nach klassischem Muster. Jane ist eine aufrechte Farmersfrau, die einst alleine mit ihrer Tochter in den Westen kam und von Gangster Colin (Ewan McGregor überzeugt auch in einer seiner selteneren Bösewicht-Rollen) ins Bordell gezwungen wurde. Er und seine Bande sind ihr und ihrem schwer verletzten Mann (Noah Emmerich) auf der Spur. Sie schnallt sich eine Pistole um und sucht Hilfe bei ihrem Ex (Edgerton), der als dekorierter Bürgerkriegsveteran auch alkoholisiert noch trifft und sie immer noch liebt. Die Vergangenheit der Heldin erfährt man erst nach und nach über Rückblenden, dennoch wird die Geschichte geradlinig bis zum überraschend arg guten Ende erzählt. Das Schicksal der Protagonisten und die Kämpfe werden unter der Regie von Gavin O'Connor, der Edgerton als einer der "Warrior"-Brüder inszenierte, weder ultrabrutal noch poetisierend wie in manch neueren Western geschildert, sondern mit gebührender Härte, so rau wie die umgebende Landschaft, verdorrt und mit schroffen Canyons durchzogen. "Jane Got a Gun" liefert keinen neuen Ansatz, versteht aber zu unterhalten. hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 31.12.2015

USA 2014

Länge: 1 h 38 min

Genre: Western

Originaltitel: Jane Got a Gun

Regie: Gavin O'Connor

Drehbuch: Anthony Tambakis, Brian Duffield

Musik: Lisa Gerrard, Marcello De Francisci

Produktion: Terry Dougas, Chris Coen, Zack Schiller, Aleen Keshishian, Natalie Portman, Mark Regency Boies, Scott Steindorff, Scott LaStaiti, Chris Coen

Kostüme: Terry Anderson, Catherine George

Kamera: Mandy Walker

Schnitt: Alan Cody

Ausstattung: Tim Grimes, James F. Oberlander

Website: http://www.jane-got-a-gun.de

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