Trashige SciFi-Satire mit Crowdfunding-Budget um Weltraumpläne der Nazis, von denen die Erde 2018 heimgesucht wird. Mit Julia Dietze, Udo Kier und Götz Otto.

Kinostart: 05.04.2012

Julia Dietze

Julia Dietze
als Renate Richter

Götz Otto

Götz Otto
als Klaus Adler

Udo Kier

Udo Kier
als Wolfgang Kortzfleisch

Christopher Kirby
als James Washington

Tilo Prückner
als Doktor Richter

Stephanie Paul
als US-Pr

Peta Sergeant
als Vivian Wagner

Kym Jackson
als Julia McLennan

Michael Cullen
als Verteidigungsminister

Handlung

1945 ist einer Handvoll Nazis die Flucht auf den Erdtrabanten geglückt. Dort haben die Überlebenden der "großen vaterländischen Niederlage" eine geheime Basis gegründet, von der aus sie im Jahr 2012 New York mittels "Reichs-Flugscheiben" und fliegenden Untertassen namens "Haunebu" angreifen. Um die Macht im All und auf der Erde streiten sich die rivalisierenden Führer Wolfgang Korztfleisch und Klaus Adler, der US-Präsidentin kommt der Krieg mit den NS-Schurken gerade recht, muss sie doch wegen schlechter Popularitätswerte um ihre Wiederwahl bangen.

1945 gelingt einer Handvoll Nazis die Flucht auf den Mond. Auf der dunklen Rückseite des Erdtrabanten errichten sie eine geheime Basis, von der sie irgendwann die Erde angreifen und zurück erobern wollen. Eine Expedition von dort, bei der die Nazipopulation zufällig entdeckt wird, setzt den Angriffsplan in Kraft. Zuvor jedoch soll eine Spezialeinheit auf der Erde die Lage sondieren. Unterdessen kommt der US-Präsidenten ein Krieg mit NS-Schurken gerade recht, muss sie doch wegen schlechter Unfragewerte um ihre Wiederwahl fürchten.

Nazis vom Mond nehmen die Erde ins Visier, und Amerikas Präsidentin hat auf so eine Gelegenheit nur gewartet. Schwarzer Humor und Satire in einer stilvoll inszenierten Science-Fiction-Actionkomödie, von Fans coproduziert.

Kritik

Die ultimative Sci-Fi-Komödie: Nazis stürmen von der dunklen Seite des Mondes auf die Erde - zum letzten Gefecht.

Darf man das eigentlich? Einen Film drehen über Nazis auf dem Mond, die zum Endsieg auf der Erde landen, um dort ihr Unwesen zu treiben? Und ob - wenn es sich um eine solch rabenschwarze Satire handelt wie "Iron Sky". Und Timo Vuorensola, dem die zündende Idee im kalten Winter in der heißen Sauna kam, findet sich in bester Gesellschaft, schließlich hat sich auch Charlie Chaplin Hitler vorgeknöpft, mit "Der große Diktator". Der Finne lässt es ordentlich krachen, erst bei der geheimen Mission auf der dunklen Seite des Mondes und dann bei der Rückkehr im Jahr 2018 auf Mutter Erde. Die Spaßguerilla läuft vom Stapel: Zwei "Führer" liefern sich ein Duell, Udo Kier und Götz Otto, und da rummst es auch schon mal feste im Weltraum oder in Good Old New York. Wenn die ewig gestrige braune Brut Amerika entert, steht im Weißen Haus ein Fitness besessener Sarah-Palin-Lookalike bereit. Der schlichten Präsidentin laufen die Wähler trotz "Yes she can"-Slogan davon, also wäre ein Blitzkrieg mit Blitzsieg gerade recht. Das Personal ist bestens besetzt, bei den Nazis darf das hübsche Blondchen nicht fehlen. Das mimt Julia Dietze als überzeugte Lehrerin für Jungpimpfe. Die rassistische Ideologie der Vorzeige-Arierin gerät aber ins Schwanken, als eine US-Raumkapsel im Mondsand landet. Ein Astronaut wird ruckzuck abgemurkst, dem anderen (ausgerechnet einem Afroamerikaner!) schaut sie tief in die Augen (Christopher Kirby), und es ist um sie geschehen. Mit diesem hübschen Kerl können die eisernen Kameraden eben nicht konkurrieren. "Iron Sky" ist abgefahrene Sci-Fi-Comedy, die sich nicht eine Sekunde ernst nimmt und politisch unkorrekt voll auf die Pauke haut, ein wunderbarer Blödsinn und herrlich kruder Klamauk für die Lachmuskeln. Durchgeknallter geht's nicht!

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 05.04.2012

Australien/Deutschland/Finnland 2011

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Iron Sky

Regie: Timo Vuorensola

Drehbuch: Michael Kalesniko, Johanna Sinisalo

Musik: Ben Watkins

Produktion: San Fu Maltha, Oliver Damian, Tero Kaukomaa, Cathy Overett, Samuli Torssonen, Mark Overett

Kostüme: Jake Collier

Kamera: Mika Orasmaa

Schnitt: Suresh Ayyar

Ausstattung: Ulrika Vegesack

Website: www.ironsky-derfilm.de

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