In einer Art "Robocop" für Kids muß Matthew Broderick als vollhydraulischer Inspektor dem Bösewicht Rupert Everett das Handwerk legen.

Kinostart: 07.10.1999

Matthew Broderick

Matthew Broderick
als Inspektor Gadget

Rupert Everett

Rupert Everett
als Scolex/Claw

Michelle Trachtenberg

Michelle Trachtenberg
als Penny

Joely Fisher
als Brenda Bradford

Andy Dick
als Kramer

Dabney Coleman
als Chief Quimby

Rene Auberjonois
als Artemus Bradford

Cheri Oteri
als B

Frances Bay
als Thelma

Michael G. Hagerty
als Sikes

D. L. Hughley
als Stimme des Gadgetmobile

Handlung

Der Nachtwächter John Brown träumt davon, Polizist zu sein und bei der Wissenschaftlerin Brenda zu landen. Als der Industrielle Sanford Scolex in das von Brown bewachte Labor eindringt, kommt es zum Kampf und Brown wird in die Luft gejagt: Im Krankenhaus erwacht er als Inspektor Gadget - und verfügt auf einmal über jede Menge hydraulischer Gimmicks zur Verbrecherbekämpfung.

Beim Versuch, den schurkischen Milliardär Sanford daran zu hindern, die Erfindung des Wissenschaftlers Bradford zu stehlen, wird der Wächter John Brown lebensgefährlich verletzt. Der Gauner tötet den Tüftler und entkommt mit seiner Beute, einem "Werkzeug" zur Herstellung lebensechter Super-Cyborgs. Derweil flickt Bradfords hübsche Tochter Brenda John Brown nicht nur wieder zusammen, sondern lässt ihn zu einem Gesetzeshüter mit übermenschlichen Fähigkeiten mutieren, der nur ein Ziel kennt: Sanford dingfest zu machen.

John Brown wird lebensgefährlich verletzt, doch die Tochter des Wissenschaftlers Bradford verleiht ihm übermenschlichen Fähigkeiten, um den schurkischen Milliardär Sanford dingfest zu machen. Munter-bunte Action-Komödie mit viel Tricktechnik.

Kritik

Matthew Broderick schlüpft gerne in die Rolle des bravbürgerlichen Naivlings (so zuletzt in der beißenden Satire "Election"), und auch in der effektegeladenen Disney-Cartoon-Verfilmung "Inspector Gadget" bleibt er seiner erprobten Masche treu. Lose auf der gleichnamigen TV-Serie aus den 80er Jahren basierend, wurde das hyperaktive Liveaction-Abenteuer von Regienovize David Kellogg, dessen bisherige Empfehlung die American-Express-Werbespots mit Jerry Seinfeld waren, als eine Art "Wild Wild West" für die ganze Familie inszeniert.

Bei einer Lauflänge von 77 Minuten handelt es sich um einen der kürzesten Studiofilme der jüngeren Vergangenheit. Da jedoch nonstop ein schriller und lärmender Effekte-Overkill geboten wird, sollte dies den angepeilten kleinen Zuschauern mit eingeschränkter Konzentrationsfähigkeit kaum auffallen. Ihren Ausgang nimmt diese comic-hafte "RoboCop"-Variante mit einer Fantasysequenz, in der sich Nachtwächter John Brown eine heroische Rettungsaktion ausmalt. Im tatsächlichen Leben träumt er davon, Polizist zu sein und bei der hübschen Wissenschaftlerin Brenda Bradford (Joely Fisher) landen zu können. Anders als erwartet wird sein Wunsch wahr, als der skrupellose Industrielle Sanford Scolex (der souveräne Rupert Everett, Julia Roberts' Sidekick in "Die Hochzeit meines besten Freundes") in das von Brown bewachte Labor einbricht und eine revolutionäre Erfindung von Brendas Vater entwendet. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd wird der eifrige Sicherheitsdienstler in die Luft gejagt. Im Krankenhaus erwacht er als mit tausend technischen Tricks versehener Inspector Gadget. Er verfügt nun über hydraulisch ausfahrbare Arme, Beine mit Sprungfedern und Rollerblades, eine Hubschraubervorrichtung im Hut, Feuer im Finger zum Zigarrenanzünden und bekommt von seiner Schöpferin Brenda sogar ein finessenreiches sprechendes Gadgetmobil zur Verfügung gestellt. Fortan gilt es Scolex, der sich nach dem Verlust seiner Hand Claw nennt, zur Strecke zu bringen. Dieser schickt einen bösartigen Klon von Inspector Gadget ins Feld, der Broderick in einer weiteren Rolle Gelegenheit bietet, mächtig auf den Putz zu hauen. In einer witzigen Referenz an "Godzilla" stakst Robo-Gadget auf Stelzenbeinen feuersprühend durch die Häuserschluchten. Die Rechnung ging auf: Nach dem fünften Wochenende steht "Inspektor Gadget" in den USA bei 64 Mio. Dollar. Auch Nachwuchs-Bonds wollen unterhalten werden. ara.

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Info

Plakat des Films: Inspektor Gadget
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 07.10.1999

USA 1999

Länge: 1 h 19 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Inspector Gadget

Regie: David Kellogg

Drehbuch: Kerry Ehrin, Zak Penn

Musik: John Debney

Produktion: Roger Birnbaum, Andy Heyward, Jordan Kerner

Kamera: Adam Greenberg

Schnitt: Thom Noble, Alan Cody

Ausstattung: Leslie Dilley, Michael White