Fortsetzung des Welterfolgs von 1996, in dem die Außerirdischen mit größeren Raumschiffen anreisen, um kaputt zu machen, was beim ersten Mal ganz geblieben war.

Kinostart: 28.07.2016

Liam Hemsworth

Liam Hemsworth
als Jake Morrison

Jeff Goldblum

Jeff Goldblum
als David Levinson

Charlotte Gainsbourg

Charlotte Gainsbourg
als Dr. Catherine Marceaux

Maika Monroe
als Patricia Whitmore

Jessie Usher
als Dylan Hiller

Travis Tope
als Charlie

Bill Pullman
als President Whitmore

Sela Ward
als President Lanford

William Fichtner
als General Adams

Vivica A. Fox
als Jasmine Dubrow-Hiller

Judd Hirsch
als Julius Levinson

Brent Spiner
als Dr. Brackish Okun

Deobia Oparei
als Dikembe Umbutu

Angelababy
als Rain

Nicolas Wright
als Floyd Rosenberg

Chin Han
als Commander Jiang

Gbenga Akinnagbe
als Agent Travis

Robert Loggia
als General Grey

Handlung

20 Jahre sind vergangen, seitdem Außerirdische die Erde beinahe in die Knie gezwungen hätten. Seither, so kann US-Präsidentin Lanford verkünden, ist der Planet von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont geblieben. Nun naht neues Ungemach: Noch größere Raumschiffe steuern die Erde an und nehmen sie nach bedrohlicher Belagerung unter Feuer. Nun sind wieder die Mutigsten und Besten gefragt, um sich der Vernichtung entgegenzustellen, darunter der Haudegen Jake und Ingenieur Levinson, der schon einmal gegen die Aliens antrat.

Kritik

Back to the roots: Roland Emmerich zeigt den Aliens erneut, wo der VFX-Hammer hängt.

20 Jahre ist es her, dass ein Deutscher Hollywood buchstäblich im Feuersturm eroberte: "Independence Day" katapultierte Regisseur Roland Emmerich mit einem Schlag in die A-Riege der internationalen Filmemacher - und darf auch heute noch als Blaupause für rundum gelungenes Blockbusterkino gelten. Überzeugend waren damals nicht zuletzt die Schauwerte: Mit einem Mix aus Computertechnik und teils bestechend simplen Tricks zauberte das von Volker Engel angeführte VFX-Team Szenen der Zerstörung auf die Leinwand, wie man sie so noch nie gesehen hatte.

Mit einem solchen "Innovationsbonus" kann das Sequel naturgemäß nicht aufwarten. In Zeiten, in denen nur noch Budget, Zeit und Rechenkapazität Grenzen setzen, zählt die detaillierte Grundsanierung ganzer Metropolen beinahe schon zum Leinwandalltag. Nicht dass "Independence Day: Wiederkehr" an dieser Stelle enttäuschen würde, im Gegenteil. Was die Trailer versprechen, löst der Film ein: technisch perfekte und (dies keine Selbstverständlichkeit) nachvollziehbar choreografierte Actionsequenzen, die vor allem in 3D eine Intensität entfalten, die dem Zielpublikum locker über die eine oder andere erzählerische Schwäche hinweghelfen sollte. Womit auch schon der größte Kritikpunkt angesprochen wäre: Die spielerische Leichtigkeit, mit der Emmerich 1996 Katastrophe, Pathos und Humor zu einem stimmigen Ganzen verband, lässt das Sequel bisweilen vermissen. Emotionale Szenen wirken mitunter eher aufgesetzt und stehen in starkem Kontrast zu dem förmlichen Schulterzucken, mit denen die sekundenschnelle Zerstörung von Großteilen des Planeten quittiert wird. Als Problem erweist sich dabei die wahre Flut an Protagonisten, die es insbesondere den "Newcomern" um Liam Hemsworth, Maika Monroe, Jessie Usher, Grace Huang und Charlotte Gainsbourg schwer macht, Profil zu entwickeln. Allerdings ist das Klagen auf hohem (Eventfilm-)Niveau: Denn auf der Habenseite beschert der Film den Fans ein Wiedersehen mit einem Großteil der alten Haudegen, allen voran Jeff Goldblum, Bill Pullman und Brent Spiner - die ihren jungen Kollegen tatsächlich über weite Strecken die Schau stehlen. Dass das Ende klar auf eine Fortsetzung ausgelegt ist, zeugt dabei von einer gewissen Zuversicht, dass der Film in den Kinos ähnlichen Eindruck hinterlassen wird wie sein Vorgänger, der es einst auf sagenhafte 817 Mio. Dollar globales Boxoffice brachte und in Deutschland über neun Mio. Besucher in die Kinos zog. Eine (auch in Anbetracht des chinesischen Marktes) nicht ganz unberechtigte Hoffnung: "Independence Day: Wiederkehr" ist temporeiches, actiongeladenes Popcornkino, dass der Lust an der großen Leinwandunterhaltung frönt, technisch keine Wünsche offenlässt - und hierzulande direkt nach der EM optimal positioniert sein sollte. mm.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 28.07.2016

USA 2016

Länge: 2 h 1 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Independence Day: Resurgence

Regie: Roland Emmerich

Drehbuch: James Vanderbilt, Roland Emmerich, Dean Devlin, Nicolas Wright, James A. Woods

Musik: Harald Kloser, Thomas Wander

Produktion: Volker Engel, Roland Emmerich, Dean Devlin, Harald Kloser

Kostüme: Lisy Christl

Kamera: Markus Förderer

Effekte: Volker Engel

Schnitt: Adam Wolfe

Ausstattung: Barry Chusid

Website: http://www.independencedaywiederkehr.de

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