Preisgekröntes Ensembledrama über Glaube an Gerechtigkeit und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse - erzählt von der Macherin von "Open Hearts" anhand der Freundschaft zweier Jungs aus komplizierten familiären Verhältnissen.

Kinostart: 17.03.2011

Mikael Persbrandt

Mikael Persbrandt
als Anton

Trine Dyrholm

Trine Dyrholm
als Marianne

Ulrich Thomsen

Ulrich Thomsen
als Claus

Markus Rygaard
als Elias

William Jøhnk Nielsen
als Christian

Bodil Jørgensen
als Schulleiter

Elsebeth Steentoft
als Signe

Martin Buch
als Niels

Anette Støvelbæk
als Hanne

Kim Bodnia
als Lars

Die Handlung von In einer besseren Welt

Elias wird in der Schule gemobbt, erst die Freundschaft mit dem neuen durchsetzungsfähigen Schulkameraden Christian, der ihn vor den Attacken beschützt, holt ihn aus der Isolation. In der Ehe von Elias' Eltern kriselt es, der Vater arbeitet lange in Afrika. Christian wirft seinem Vater den Tod der Mutter vor und spricht nicht mit ihm. Als Elias sieht, wie sein Daddy geohrfeigt wird und den Konflikt vermeidet, packt ihn der Zorn. Mit seinem Freund heckt er einen gefährlichen Racheplan mit einer selbst gebastelten Bombe aus.

Elias wird in der Schule gemobbt, erst die Freundschaft mit dem neuen durchsetzungsfähigen Schulkameraden Christian, der ihn vor den Attacken beschützt, holt ihn aus der Isolation. In der Ehe von Elias' Eltern kriselt es, der Vater arbeitet lange in Afrika. Christian wirft seinem Vater den Tod der Mutter vor und spricht nicht mit ihm. Als Elias sieht, wie sein Daddy geohrfeigt wird und den Konflikt vermeidet, packt ihn der Zorn. Mit seinem Freund heckt er einen gefährlichen Racheplan mit einer selbst gebastelten Bombe aus.

Zwei Jungs kommen mit ihren Problemen in Schule und Familie nicht zurecht und entwickeln einen gefährlichen Racheplan. Susanne Bier ("Brothers") lotet auch in ihrem neuem Drama emotionale und moralische Grenzsituationen aus.

Kritik zu In einer besseren Welt

Mit dem Golden Globe ausgezeichnetes Drama über Glaube an Gerechtigkeit und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Susanne Bier gilt als Garant für emotionale und moralische Grenzsituationen und sichere Kandidatin für internationale Preise. In den Familiendramen "Open Hearts - Für immer und ewig", "Brothers - Zwischen Brüdern" und "Nach der Hochzeit" zeigte sie Fingerspitzengefühl für heikle Themen, sie lässt immer Gefühle zu. In ihrem neuen Film, nach dem Golden Globe hoch gehandelt für den Auslandsoscar, erzählt sie von zwei Jungs und ihren komplizierten familiären Bindungen.

Elias wird in der Schule gemobbt, erst die Freundschaft mit dem neuen durchsetzungsfähigen Schulkameraden Christian, der kürzlich seine Mutter verloren hat, holt ihn aus der Isolation. Christian verteidigt ihn gegen seine Peiniger und lehrt ihn sich zu wehren. Die geleugnete Messerattacke auf den Gegner schweißt sie noch mehr zusammen. Beide kämpfen zu Hause mit Schwierigkeiten. Elias Vater arbeitet als Arzt Monate lang in einem afrikanischen Flüchtlinslager, daheim kriselt es in der Ehe. Christian wirft seinem Vater den Tod der Mutter vor und verweigert jedes Gespräch. Als Elias sieht, wie sein Daddy nach einer versuchten Schlichtung auf dem Kinderspielplatz vom Vater eines fremden Jungen geohrfeigt wird und den Konflikt vermeidet, packt ihn Zorn. Mit seinem Freund heckt er einen gefährlichen Racheplan mit einer selbst gebastelten Bombe aus.

Brillant gelingt Bier die Zeichnung der Beziehung zwischen den Jungs, ihr Zwiespalt zwischen Aufruhr und Unsicherheit, und die zwischen dem entfremdeten Ehepaar getragen von Zärtlichkeit und Abwehr. Weniger eindringlich wirken die Szenen am staubigen Handlungsort Afrika mit seinen Stereotypen, die das Vorurteil von Armut und Gewalt bestätigen, mittendrin der europäische Arzt als Heilsbringer, der in einem Nebenstrang einen brutalen Schlächter seinem Schicksal überlässt, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Erwachsene wie Heranwachsende sind bei Bier beschädigte Seelen. Die exzellente Besetzung - vom ängstlichen Mobbing-Opfer (Markus Rygaard) über seinen verschlossenen, aber schlagkräftigen Kumpel (William Johnk Nielsen) bis zu den Vaterfiguren, der pazifistischen (Mikael Persbrandt) und der in Trauer erstarrten (Ulrich Thomsen) - lassen jede kleine Schwäche vergessen. Bier maßt sich nicht an, moralische Fragen zu beantworten. Der Impuls allein genügt, ob in einer besseren oder schlechteren Welt. mk.

Wertung Questions?

FilmRanking: 5563 -815

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 17.03.2011

Dänemark/Schweden 2010

Länge: 1 h 57 min

Genre: Drama

Originaltitel: Hævnen

Regie: Susanne Bier

Drehbuch: Anders Thomas Jensen

Musik: Johan Söderqvist

Produktion: Sisse Graum Jørgensen

Kostüme: Manon Rasmussen

Kamera: Morten Søborg

Schnitt: Pernille Bech Christensen, Morten Egholm

Ausstattung: Peter Grant

Website: http://www.ineinerbesserenwelt-film.de