Eigenwillige und ungewöhnliche Annäherung an das Leben von Bob Dylan, der im Verlauf des Films von sechs verschiedenen Darstellern verkörpert wird.

Kinostart: 28.02.2008

Christian Bale

Christian Bale
als Jack/ Pastor John

Cate Blanchett

Cate Blanchett
als Jude

Marcus Carl Franklin
als Woody

Richard Gere
als Billy

Heath Ledger
als Robbie

Ben Whishaw
als Arthur

Julianne Moore
als Alice Fabian

Michelle Williams
als Coco Rivington

Charlotte Gainsbourg
als Sara

David Cross
als Allen Ginsberg

Bruce Greenwood
als Keenan Jones

Mark Camacho
als Norman

Yolonda Ross
als Angela

Handlung

Als junger Vagabund kämpft sich Bob Dylan, der als Robert Zimmerman geboren wurde, in den 50er Jahren durchs Leben. Er hat sich zum Ziel gesetzt, berühmt zu werden, und hat als aufstrebender Folksänger alle Chancen dazu: Im New Yorker Village wird er bald zum Aushängeschild der populären Szene und darüber hinaus zur Ikone der Widerstandsbewegung. Doch Dylan weigert sich, Erwartungen zu erfüllen, verstört Fans mit Rock und wird bei einem Motorradunfall schwer verletzt.

Der Vita der 68er-Ikone Bob Dylan nähert sich Todd Haynes ("Velvet Goldmine") mit einem cineastischen Reigen von sechs Episoden aus unterschiedlichen Lebensphasen des Künstlers, den je sechs andere Mimen, darunter Christian Bale und Cate Blanchett (!), verkörpern.

In den 50er-Jahren kämpft sich der junge Bob Dylan, geboren als Robert Zimmerman, als aufstrebender Folksänger durchs Leben. Zu Beginn wird er im Zuge der immer populärer werdenden Folkszene im New Yorker Village zum Star und Aushängeschild der Widerstandsbewegung. Mitte der 60er-Jahre stößt er seine Fans durch seine Hinwendung zu elektrisch verstärkter Rockmusik vor den Kopf. Kurz darauf zieht ihn ein schwerer Motorradunfall längere Zeit aus dem Verkehr. Dylan macht sich folglich rar, erst später macht er durch die Never Ending Tour wieder von sich reden.

1966 hat Bob Dylan einen schweren Motorradunfall, der seinen Tod bedeutet. In sechs verschiedenen Inkarnationen lebt er weiter: Der kleine schwarze Folksänger gibt sich als Woody Guthrie aus. Der engagierte Protestsänger findet Gott. Der strahlende Filmstar muss mitansehen, wie seine Ehe vor die Hunde geht. Das Rockidol verliert auf seiner Englandtour vor Drogen beinahe den Verstand. Der Poet muss sich gegen Anschuldigungen verteidigen. Und der Mythos betrachtet mit müden Augen den Zirkus in seinem kleinen Appalachen-Dörfchen.

Kritik

Eine höchst ungewöhnliche und eigenwillige Annäherung an das Leben von Bob Dylan durch den herausragenden New Yorker Filmemacher Todd Haynes, der fünf Jahre an "I'm Not There" arbeitete: In sechs stilistisch unterschiedlichen Vignetten greift er verschiedene Phasen in der Karriere von Dylan auf, der jeweils von anderen Schauspielern dargestellt wird: Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin, Richard Gere, Heath Ledger und Ben Whishaw stellen entsprechend jeweils andere Facetten von Dylans Persönlichkeit/Biographie dar. Der erste Dylan-Film, der von Dylan persönlich gutgeheißen und unterstützt wurde.

Wertung Questions?

FilmRanking: 3941 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: I'm Not There
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 28.02.2008

Deutschland/USA 2007

Länge: 2 h 16 min

Genre: Drama

Originaltitel: I'm Not There

Regie: Todd Haynes

Drehbuch: Oren Moverman, Todd Haynes

Musik: Randall Poster, Jim Dunbar

Produktion: Christine Vachon, John Goldwyn, James D. Stern, John Goldwyn, John Sloss

Kostüme: John A. Dunn

Kamera: Ed Lachman

Schnitt: Jay Rabinowitz

Ausstattung: Judy Becker

Website: http://www.imnotthere-derfilm.de

Auszeichnungen

1 Golden Globe:

Ticker

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.