Drama nach wahrer Geschichte um einen geschiedenen Vater, der den Tod seiner Tochter beim Stiefvater mit allen Mitteln aufklären will.

Kinostart: 20.10.2016

Daniel Auteuil

Daniel Auteuil
als André Bamberski

Marie-Josée Croze

Marie-Josée Croze
als Dany

Sebastian Koch

Sebastian Koch
als Dieter Krombach

Christelle Cornil
als Cécile

Emma Besson
als Kalinka (14 Jahre)

Serge Feuillard
als Maître Gibault

Lilas-Rose Gilberti
als Kalinka (6 Jahre)

Christian Kmiotek
als Robert

Fred Personne
als Andrés Vater

Thérèse Roussel
als Andrés Mutter

Handlung

Daniel Auteuil als Vater in einer erschütternden Geschichte nach wahren Begebenheiten – Justizskandal oder Rachefeldzug?

Am 10. Juli 1982 erfährt André Bamberski, dass seine 14-jährige Tochter Kalinka tot ist. Sie verbrachte die Ferien bei ihrer Mutter und ihrem deutschen Stiefvater, dem Arzt Dieter Krombach (Sebastian Koch).

Die Begleitumstände ihres Todes erscheinen suspekt. Stiefvater Krombach verhält sich verdächtig und auch die Autopsie wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet.

Von der Schuld Krombachs als Mörder Kalinkas überzeugt, kennt Bamberski nur ein Ziel: ihn überführen und seiner Tochter Gerechtigkeit widerfahren lassen.

Ein Kampf mit der Justiz beginnt, der 27 Jahre dauert und darin gipfelt, dass Bamberski Krombach entführen lässt, um ihn seiner Strafe zuzuführen.

Ruhig statt sensationslüstern erzählt Regisseur Vincent Garenq die wahre Geschichte. Er poträtiert Bamberski nicht etwa als strahlenden Helden im Kampf gegen Unrecht und Bürokratie, sondern als vom eigenen Schicksal Getriebenen.

Kritik

Krimidrama, das den wahren Fall Bamberski aufgreift und mit hochkarätiger französisch-deutscher Besetzung mit Daniel Auteuil und Sebastian Koch zurückhaltend und um Wahrhaftgkeit bemüht umsetzt. Regisseur Vincent Garenq und sein Hauptdarsteller schildern den Protagonisten nicht als einfach gestrickten Helden, sondern als obsessiv, der damit auch Sohn und Partnerin verschreckt, und eindrücklich die langsamen Mühlen und Widerstände der internationalen Bürokratie.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 20.10.2016

Frankreich/Deutschland 2016

Länge: 1 h 26 min

Genre: Drama

Originaltitel: Au nom de ma fille

Regie: Vincent Garenq

Drehbuch: Julien Rappeneau, Vincent Garenq

Musik: Nicolas Errèra

Produktion: Cyril Colbeau-Justin, Jean-Baptiste Dupont, Hugo Bergson-Vuillaume

Kostüme: Marie-Laure Lasson

Kamera: Renaud Chassaing

Schnitt: Valérie Deseine

Ausstattung: François Abelanet