Ein Dokumentarfilm, der anhand von vier „Alpen“, das arbeitsreiche, aber gleichwohl idyllische Leben im Allgäu präsentiert.

Kinostart: 08.10.2020

Die Handlung von Im Berg dahuim

Wir befinden uns im Allgäuer Oberstdorf. Dort, tief im Tal und ganz oben auf dem Berg, ziehen Hirten mit ihren Herden von Weide zu Weide, während Sennefamilien ihr kleines Gehöft bewirtschaften.

Wir treffen auf Thomas, Stefan und Matti, die ihre Sommerzeit stets im steilen Gebirge zwischen Guggersee und der Mindelheimer Hütte verbringen. Die drei sind nämlich Hirten und haben Jahr für Jahr 240 Tiere in ihrer Obhut, mit denen sie zwischen sieben verschiedenen Almhütten hin und her pendeln.

Nur wenige Kilometer weiter lebt die Sennalpfamilie Sölleralp, die sich tagtäglich um die rund 18 Milchkühe kümmert. Jeden Tag heißt es für die gesamte Familie, auch die Kleinsten versuchen tatkräftig mit anzupacken, Kühe Melken und Käselaibe herstellen.

Dann gibt es noch den mehrere Generationen übergreifenden Hof in Oberau. Wenn man dort in den Stall hineinschaut, kommt man sich wie in einer anderen Welt vor. Schließlich kann es hier passieren, dass die Enkelkinder von Opa Wolfgang und Oma Monika auf Rollen und Kisten ein Wettrennen veranstalten, ein Wildhase durch das Heu hüpft und die Katze Clementine sich am Milchschaum bedient.

Und zu guter Letzt geht es noch auf die Kemptnerhütte am E5, die ein beliebtes Ausflugsziel für zahlreiche Wandersleute ist, die sich eine Reise auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 vorgenommen haben. Dort oben auf der Kemptnerhütte sorgt das Team aber nicht nur für die Verköstigung der vielen Gäste, sondern ist zudem noch für etliche Schweine, Kühe, Ziegen und sogar ein zahmes Murmeltier zuständig.

So unterschiedlich die Menschen und ihre Arbeit auch sind, so haben sie alle eine Sache gemeinsam: Sie würden für kein Geld der Welt die Sommerzeit auf der Alpe eintauschen.

Im Berg dahuim - Ausführliche Kritik

„Im Berg dahuim“ ist ein wunderschöner Dokumentarfilm, der uns nicht nur die idyllische Landschaft des Allgäus nahebringt, sondern auch zeigt, wie die Menschen in dieser Region im Einklang mit der Natur leben. Wenn man sich „Im Berg dahuim“ angesehen hat, fällt es definitiv nicht schwer, zu verstehen, warum die Allgäuer um Nichts in der Welt ihren Wohnort und ihre Lebensweise eintauschen wollen.

Die Idee zu dem Film stammt von Thomas Rickenmann und Rahel von Gunten, die seit knapp zwei Jahren gemeinsam unter der Produktionsfirma Extra Mile Films wunderbare und teils tiefgründige Dokumentarfilme über die Alpenlandschaft und den südamerikanischen Gebirgsraum produzieren.

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Info

Kinostart: 08.10.2020

Genre:

Originaltitel: Im Berg dahuim