Beißende Politsatire, in der die These vertreten wird, daß zwei naive Teenager den Watergate-Skandal ins Rollen brachten.

Kinostart: 02.12.1999

Kirsten Dunst

Kirsten Dunst
als Betsy Jobs

Michelle Williams

Michelle Williams
als Arlene Lorenzo

Will Ferrell

Will Ferrell
als Bob Woodward

Teri Garr
als Helen Lorenzo

Jim Breuer
als John Dean

Ana Gasteyer
als Rose Mary Woods

Dan Hedaya
als Dick

David Foley
als Bob Haldeman

Bruce McCulloch
als Carl Bernstein

Ryan Reynolds
als Chip

Saul Rubinek
als Henry Kissinger

Devon Gummersall
als Larry Jobs

Harry Shearer
als G. Gordon Liddy

G. D. Spradlin
als Ben Bradlee

Ted McGinley
als Roderick

Handlung

Die Freundinnen Arlene und Betsey geraten zufällig in den Strudel des Watergate-Skandals, als sie den CIA-Agenten Gordon Libby beim Einbruch ins Watergate-Hotel über den Weg laufen. Beim anschließenden Klassenausflug ins Weiße Haus lernen sie nicht nur Präsident Nixon höchstpersönlich kennen, sondern gelangen auch in den Besitz einer streng geheimen Bestechungsliste. Als "Dick" sich als Ekel entpuppt, leiten die Mädels seinen Rücktritt in die Wege.

Die Freundinnen Arlene und Betsey geraten in den Strudel des Watergate-Skandals, als sie dem CIA-Agent Gordon Libby bei dessen Einbruch ins gleichnamige Hotel zufällig über den Weg laufen. Beim anschließenden Klassenausflug ins Weiße Haus lernen sie Richard Nixon kennen, in den sich Arlene sofort verliebt. Als sich der jedoch als Ekel erweist, beschließen die beiden, unter dem Pseudonym "Deep Throat" die Reporter Woodward und Bernstein von der Washington Post anzurufen. Deren Enthüllungen führen zum Rücktritt des Präsidenten.

Bissige Politsatire, die die "wahren" Hintergründe des Watergate-Skandals enthüllt: Die Freundinnen Arlene und Betsey treffen zunächst den CIA-Agenten Gordon Libby bei dessen Einbruch ins Watergate Hotel. Beim anschließenden Klassenausflug ins Weiße Haus lernen sie Richard Nixon kennen, der sich als Ekel erweist, weshalb sie beschließen, unter dem Pseudonym "Deep Throat" bei der Washington Post anzurufen.

Kritik

Die einfallsreiche Politkomödie wartet mit einer neuen Theorie für die Hintergründe des Watergate-Skandals anno 1972 auf, die in ihrer unbeschwerten Überzogenheit selbst hartgesottene Historiker zum Schmunzeln animieren sollte. Zwei naive Teeniebopper stolpern zufällig in den sensationellsten Skandal des Weißen Hauses (bevor Monica Lewinski die Clinton-Adminstration fast in die Knie zwang) hinein und bringen den mächtigsten Mann der Welt, Richard "Dick" Nixon, zu Fall.

Betsey (Kirsten Dunst aus "Interview mit dem Vampir", mittlerweile fast erwachsen) und Arlene (Michelle Williams aus der TV-Serie "Dawson's Creek"), die mit ihrer Mutter im Watergate-Hotel residiert, geraten zufällig an CIA-Agent Gordon Liddy und seine Mannen, während diese im Hotel einbrechen. Ein paar Tage später laufen sie Liddy beim Klassenausflug im Weißen Haus erneut über den Weg und nehmen eine Bestechungsliste an sich, die an seinem Schuh klebt. Und wie es die Konstruktion von Regisseur und Co-Drehbuchautor Andrew Fleming ("Der Hexenclub", "Einsam, zweisam, dreisam") so will, lernen sie kurz darauf auch noch den Präsidenten (Dan Hedaya) höchstpersönlich kennen, der sie zu seinen Hundeausführerinnen ernennt. Bei ihren folgenden Besuchen bringen sie ihm selbstgebackene Kekse, die mit Marihuana versehen sind und Dick in beste Laune versetzen. Als sich Dick, in den Arlene unsterblich verliebt ist (was in einer köstlichen Fantasysequenz mit einem einen weißen Schimmel reitenden Dick am Strand kulminiert), als fluchendes Ekel erweist, beschließen sie, die beiden Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein von der Washington Post anzurufen. Ihre unter dem Pseudonym "Deep Throat" gestammelten Ungenauigkeiten werden von den Reportern als knallharter Enthüllungsjournalismus verkauft und führen zum Rücktritt des 37. Präsidenten der USA.

Mit Gusto veräppelt Filmemacher Fleming alles und jeden, von Außenminister Henry Kissinger bis zur Präsidentensekretärin Rose Mary Woods, vor allem aber auch das zänkische Journalistenduo Bernstein und Woodward, die hier nicht an die integren Spürhunde aus "Die Unbestechlichen" erinnern, sondern an eine Chaos-Reporter-Version der Butabi-Brüder aus "A Night At The Roxbury". Natürlich sind auch die siebziger Jahre mit ihren schrillen Klamotten und zahlreichen peinsamen Hitsongs immer für einige vortreffliche Gags gut. Teenager werden die Referenzen an Watergate wohl wenig interessieren, doch ein älteres Publikum wird bei dieser respektlosen Politsatire auf seine Kosten kommen. ara.

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Info

Plakat des Films: Ich liebe Dick

Kinostart: 02.12.1999

USA 1999

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Dick

Regie: Andrew Fleming

Drehbuch: Sheryl Longin

Musik: John Debney

Produktion: Gale Anne Hurd

Kostüme: Deborah Everton

Kamera: Alexander Gruszynski

Schnitt: Mia Goldman

Ausstattung: Barbara Dunphy, Lucinda Zak

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