Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Ich küsse nicht

Der junge Pierre verläßt sein Heimatdorf im Südwesten Frankreichs und geht nach Paris. Dort kommt er zunächst bei Evelyne, einer alternden Krankenschwester unter, die ihm auch Arbeit in ihrem Krankenhaus verschafft. Er lernt den homosexuellen Fernsehmoderator Romain kennen, versucht sich erfolglos als Schauspielschüler, und findet sich schließlich auf der Straße wieder, weil er den Besitzansprüchen Evelynes nicht genügen will. Er beschließt, seinen Körper zu verkaufen, und verliebt sich dabei in eine "Kollegin", die Prostituierte Ingrid. Deren Zuhälter rächt sich auf brutale Weise.

Kritik zu Ich küsse nicht

Für die Figur des Pierre suchte Regisseur André Téchiné nach einem "jungfräulichen" Gesicht, dem er bekannte Gesichter wie Philippe Noiret oder Emmanuelle Béart gegenüberstellen konnte. Seine Entscheidung, die Rolle mit Manuel Blanc zu besetzen, erwies sich dabei als echter Glücksfall: der charismatische Newcomer brilliert als Außenseiter, der seine Unabhängigkeit waren möchte und deshalb ständig in Bewegung ist, in einem Film, dem es trotz der ungeschminkten Betonung der dunklen Seiten des Lebens nicht an poetischen Momenten fehlt.

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Info

Plakat des Films: Ich küsse nicht
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich 1991

Länge: 1 h 45 min

Genre: Drama

Originaltitel: J'embrasse pas

Regie: André Téchiné

Drehbuch: André Téchiné, Jacques Nolot, Michel Grisolia

Musik: Philippe Sarde

Produktion: Jean Labadie, Maurice Bernart, Jacques-Eric Strauss

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Claudine Merlin, Edith Vassard