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Die Handlung von I, Tonya

I, Tonya“ erzählt die spannende und bewegende Geschichte der ehemaligen Profi-Eiskunstläuferin Tonya Harding. Die aus einem armen Elternhaus stammende junge Sportlerin hatte es nicht leicht, mit einer Mutter, mit der sie ständig stritt, und einem Ehemann, der sie regelmäßig schlug. Trotzdem erkämpfte sie sich einen Ruf als eine der besten Eiskunstläuferinnen der Welt. Doch 1994 gelangte die Sportlerin Tonya Harding zu einem eher zweifelhaften Ruhm. Ihr Ehemann Jeff Gillooly beauftragte einen Attentäter, der Tonyas Konkurrentin Nancy Kerrigan kurz vor den amerikanischen Meisterschaften einschüchtern sollte. Dieser verletzte Kerrigan jedoch schwer am Knie, so dass sie die Meisterschaft nicht mitlaufen konnte. Tonya Harding gewinnt zwar darauf den Titel als amerikanische Eiskunstmeisterin, doch nachdem ihre Beteiligung an dem Attentat offenkundig wird, wird ihr nicht nur der Meistertitel aberkannt. Sie muss neben gemeinnütziger Arbeit, drei Jahre im Gefängnis absitzen und ist bis zu ihrem Lebensende für sämtliche Eiskunstmeisterschaften gesperrt.


Kritik zu I, Tonya

Tonya Harding ist wohl eine der tragischsten Figuren der Sportgeschichte, deren bewegtes Leben mit „I, Tonya“ 2017 auf die große Leinwand kam. Gespielt wird Tonya Harding in dem Film von Craig Gillespie von der einzigartigen Margot Robbie, die hier eine ihrer besten Performances abliefert. Dabei schafft sie es nicht nur die schwierige Persönlichkeit der Eiskunstläuferin einzufangen, sondern auch die Tragik ihrer Person. Dafür wurde die Schauspielerin 2018 sogar für den Oscar nominiert.

Der sogenannte „Eisenstangen-Anschlag“, der Tonya Hardings vielversprechende Karriere für immer beendete, ging in die Geschichte ein und sorgte nicht nur im Sport für Furore. Obwohl als Täterin gebrandmarkt, steht Tonya Harding hier im Mittelpunkt des Films und zwar als das, was sie war, eine junge talentierte Eiskunstläuferin mit einem großen Traum.


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