„Pitch Perfect“-Star Rebel Wilson zeigt „Fifty Shades of Grey“-Darstellerin Dakota Johnson, wie man seinen Single-Status in New York City so richtig rockt!

Kinostart: 07.04.2016

Szenenbild aus How To Be Single mit Dakota JohnsonDakota Johnson

Dakota Johnson
als Alice

Szenenbild aus How To Be Single mit Rebel Wilson

Rebel Wilson
als Robin

Leslie Mann

Leslie Mann
als Meg

Damon Wayans Jr.
als David

Anders Holm
als Tom

Alison Brie
als Lucy

Nicholas Braun
als Josh

Jake Lacy
als Ken

Jason Mantzoukas
als George

Colin Jost
als Paul

Handlung

Alice (Dakota Johnson) hat sich von ihrem Freund getrennt und möchte sich am liebsten verkriechen. Da platzt die neue Arbeitskollegin und Party-Queen Robin (Rebel Wilson) in ihr Leben. Robin ist das komplette Gegenteil von Alice: laut, frech, selbstbewusst und ein absoluter Profi in Sachen Sex und Single-Dasein. Ab sofort macht sie die Regeln, denn augenscheinlich braucht Frisch-Single Alice Hilfe im Umgang mit dem anderen Geschlecht.

Zusammen mit Alices Schwester Meg (Leslie Mann) und Männerschreck Lucy (Alison Brie) wird keine Chance ausgelassen, um tabulos feiern zu gehen. Bei ihrem Party-Marathon trifft Alice auch schnell auf gleich zwei attraktive Männer. Und das, als sie sich gerade an die Vorzüge des Alleinseins gewöhnt hat.

US-Komikerin Rebel Wilson lässt keinen „Hangover“-Gag aus, wenn sie aus dem schüchternen Mädchen von nebenan eine sexy Königin der Nacht macht. In der frechen Beziehungskomödie prallen Datingklischees auf den ungeschminkten Humor aus Sex and the City.

Für den deutschen Regisseur Christian Ditter („Love, Rosie – Für immer vielleicht) ist es der zweite Hollywoodfilm und schon jetzt die Aufnahme in die Liga von Comedy-Superstar Judd Apatow, mit Filmen wie „Immer Ärger mit 40“ und „Brautalarm“.

Kritik

Rowdyhaft-romantische Beziehungskomödie vom deutschen Regisseur Christian Ditter.

Als Vorlage für diese (angedachte) Anleitung zum Alleinsein diente der erste Roman der "Sex and the City"-Autorin Liz Truccilo. Ähnlich wie bei der Kultserie dreht sich die Story um die Sex- und Liebeseskapaden von vier Frauen in New York City. Adaptiert wurde das Buch von insgesamt drei Drehbuchautoren, wobei das internationale Globe Trekking der Protagonistin auf der seelenschürfenden Suche nach sich selbst kurzerhand (und kostensparend) ausgeklammert wurde. Stattdessen wird der derbe Humor der Sorte "Brautalarm" (seinerseits eine Art Östro-Version der "Hangover"-Filme) hochgeschraubt, für den zu gewichtigen Teilen "Brautalarm"-Ulknudel Rebel Wilson zuständig ist. Sie fungiert hier als sexsüchtiger und spaßig schamfreier Sidekick für Hauptfigur Alice, die von der "Fifty Shades of Grey"-erprobten Dakota Fanning als sympathisches Mädchen von nebenan gemimt wird, das im Großstadtdschungel ihre sexuellen Horizonte erweitert, und damit erneut zum Valentinstag im US-Kino präsent war.

Alice trennt sich von ihrem langjährigen Freund, bricht aus dem Komfort und der Routine einer Partnerschaft aus, um erstmals in ihrem Leben allein zu sein und sich selbst zu entdecken. Doch um so weit zu kommen, gilt es zunächst neue Männerbekanntschaften auszukosten, die einen kumpelhaften Kneipenwirt (jungenhaft charmant: Anders Holm) und einen verschlossenen Witwer (Damon Wayans Jr.) umfassen. Weitere Mitspielerinnen sind Alice Schwester Meg (Leslie Mann), die als erfolgreiche Ärztin mit ihrer Karriere verheiratet ist, sowie die attraktive Lucy (Alison Brie), die mit ihrer Klammertendenz (fast) alle Männer verschreckt. Doch nach dem Prinzip "Für jeden Topf ein Deckel" steuern schließlich alle in den seligen Hafen ihres eigenen Glücks.

Der Erzählton der ausgelassenen Frauenkomödie bewegt sich zwischen ungestüm vulgärem Humor nach dem Sex- und Spirituosen angereicherten Motto "Girls Just Want To Have Fun" (ein Wunder, dass Cyndi Laupers Hymne nicht anklingt) und melancholischen Schattierungen von Herzschmerz. Das spiegelt sich auch im Soundtrack wieder, der sowohl auf Partystimmung als auch Nachdenklichkeit setzt. Insgesamt erinnert vieles an das Erfolgsrezept typischer Judd-Apatow-Produktionen, die offenbar Vorbild waren. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 07.04.2016

USA 2016

Länge: 1 h 50 min

Genre: Komödie

Originaltitel: How to Be Single

Regie: Christian Ditter

Drehbuch: Abby Kohn, Marc Silverstein, Dana Fox

Musik: Fil Eisler

Produktion: John Rickard, Dana Fox

Kostüme: Leah Katznelson

Kamera: Christian Rein

Schnitt: Tia Nolan

Ausstattung: Steven Saklad

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