Der neue Comedyhit des "Shaun-of-the-Dead"-Teams über einen Top-Polizisten aus London und seine neue provinzielle Herausforderung.

Kinostart: 14.06.2007

Simon Pegg

Simon Pegg
als Sgt. Nicholas Angel

Nick Frost

Nick Frost
als PC Danny Buttermann

Jim Broadbent

Jim Broadbent
als Frank Butterman

Timothy Dalton
als Simon Skinner

Paddy Considine
als Andy Wainwright

Rafe Spall
als Andy Cartwright

Edward Woodward
als Tom Weaver

Billie Whitelaw
als Joyce Cooper

Anne Reid
als Leslie Tiller

Steve Coogan
als Metropolitan Police Inspector

Bill Nighy
als Metropolitan Chief Inspector Kenneth

Stuart Wilson
als Dr. Robin Hatcher

Stephen Merchant
als P.I. Staker

Die Handlung von Hot Fuzz

Nicholas Angel (Simon Pegg) ist ein Supercop. Dass die Arrest-Rate des humorlosen Vorzeigebeamten glatte 400 Prozent über der seiner neidischen Kollegen liegt, macht ihn herzlich unbeliebt. Deshalb wird er von Chief Inspector Kenneth (Bill Nighy) kurzerhand zum Sergeant befördert und ins Provinzkaff Sandford verbannt. Sogleich setzt sich der übereifrige Hotshot in die Nesseln - auch beim neuen Partner, dem schwerfälligen Danny Butterman (Nick Frost), mit dem er fortan Schwäne fangen muss. Doch dann kommt es zu einigen dubiosen Unfällen.

Nach dem Zombiespaß "Shaun of the Dead" landet das Team um Edgar Wright seinen nächsten Coup. Die bleihaltige Actionkomödie nimmt amerikanische Vorbilder mit 100 Prozent britischem Humor aufs Korn und scheut auch vor drastischen Splattereinlagen nicht zurück.

Weil Polizist Angel mit seiner Perfektion weniger diensteifrige Kollegen und Vorgesetzte in Verlegenheit brachte, wird er von London ins Provinzkaff Sanford versetzt. Auch dort zeigt er Engagement, auch wenn mit renitenten Schwänen und alkoholisierten Minderjährigen das Problemniveau tiefergelegt ist. Doch als ein Killer die Idylle stört, erwacht in Angel und seinem neuen Partner Danny der Jagdinstinkt.

Weil Polizist Angel mit seiner Perfektion weniger diensteifrige Kollegen und Vorgesetzte in Verlegenheit brachte, wird er von London ins denkbar langweilige und verbrechensfreie Provinzkaff Sanford versetzt. Auch dort zeigt er Engagement, selbst wenn mit renitenten Schwänen und alkoholisierten Minderjährigen das Problemniveau niedriger angesiedelt ist. Doch als ein brutaler Killer die Idylle stört und die Leichen sich zu häufen beginnen, erwacht in Angel und seinem neuen Partner, dem tollpatschigen Danny, der Jagdinstinkt.

Kritik zu Hot Fuzz

Nach London und seinen Zombies folgen die "Shaun-of-the-Dead"-Macher jetzt der Blutspur in einer britischen Landgemeinde.

Mit ihrer Untoten-Parodie lieferten Regisseur Wright und Hauptdarsteller Pegg nicht nur schwarzen Brit-Humor, sondern auch eine nicht zimperliche Hommage ans Horrorgenre ab, die auch vom Radar Quentin Tarantinos erfasst wurde. Einen ähnlichen Balanceakt zwischen filmischer Denkmalpflege und absurder Comedy unternimmt auch der zweite Kinofilm des Kreativteams, der im britischen Mutterland die "heißen Bullen" ("Hot Fuzz") kommerziell bereits zu Reviermagneten machte. Ausgangspunkt des bewusst albern gehaltenen Plots ist die Abschiebung des in jeder Hinsicht perfekten Londoner Superpolizisten Angel (Pegg) ins idyllische Provinzkaff Sanford. Dort erwarten Angel zwei spöttische Kollegen, sein neuer Partner Danny (Nick Frost), eine Kind gebliebene ländliche Unschuld mit großer DVD-Sammlung, und ortstypische Probleme, die der Profi gewohnt engagiert löst. Schnell sind die lokale Kneipe von Minderjährigen, die Straßen von Spontanpinklern und der Ort vom einzigen Ladendieb befreit, der nach einer furiosen Hetzjagd mit einer geschleuderten Spraydose erlegt wird. Das vierte Zentralproblem, ein renitenter Schwan, wird vorerst zurückgestellt, als ein maskiertes Phantom mit der Axt und anderen Utensilien die Bevölkerung reduziert. Das Schicksal der geköpften Hauptdarsteller einer Laienaufführung von "Romeo und Julia" scheint kulturell gerechtfertigt, lässt aber Angel und seinen Partner nicht ruhen, bei der folgenden Mordserie einen gemeinsamen Nenner zu suchen.

Die Auflösung muss niemand ernster nehmen als den ganzen Film, der nur dem Spaßprinzip folgt und in Zitaten durch die jüngere Filmgeschichte surfen will. Damit spielt er nicht ganz in der gleichen Liga wie "Shaun of the Dead", gibt Filmfans aber die Möglichkeit, Anspielungen zu "Starsky & Hutch", "Bad Boys II", "Gefährliche Brandung", Clint Eastwood, der "Addams Family" und vielen Filmen mehr zu entdecken. Seriöser britischer Darstellerprominenz, von Bill Nighy und Timothy Dalton bis hin zu Jim Broadbent, gefiel die unorthodoxe Mischung aus Buddyfilm, Action- und Goreszenen, die zum Ende hin jede Deckung aufgibt und cartoonhafter wird, bis im Showdown sogar Senioren und Strickomis zur Waffe greifen, um ihr Dorf zu verteidigen. Ein nicht untypisches Verhalten für die Inselbewohner, deren Exzentrik Shows wie "Little Britain" und eben auch das Duo Pegg/Frost erfolgreich in die Welt exportieren. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 14.06.2007

Großbritannien 2007

Länge: 2 h 1 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Hot Fuzz

Regie: Edgar Wright

Drehbuch: Simon Pegg, Edgar Wright

Musik: David Arnold

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Nira Park

Kostüme: Annie Hardinge

Kamera: Jess Hall

Schnitt: Chris Dickens

Ausstattung: Marcus Rowland

Website: http://www.hotfuzz.de