Gnadenloser Comedy-Spaß von und mit "Animal" Rob Schneider über eine attraktive Teenagerin, die sich unverhofft im Körper eines 30-jährigen Verlierers wiederfindet.

Kinostart: nicht bekannt

Rob Schneider

Rob Schneider
als Jessica

Anna Faris

Anna Faris
als April

Matthew Lawrence
als Billy

Eric Christian Olsen
als Jake

Robert Davi
als Stan

Melora Hardin
als Carol

Alexandra Holden
als Lulu

Rachel McAdams
als Jessica

Fay Hauser
als Mrs. Thomas

Maritza Murray
als Keecia

Jodi Long
als Koreanische Mutter

Tia Mowry
als Venetia

Lee Garlington
als Vizedirektor Bernard

Michael O'Keefe
als Richie

Tamera Mowry
als Sissy

Adam Sandler
als Verk

Angie Stone
als Madam Mambuza

Matt Weinberg
als Booger

Leila Kenzle
als Julie

Michelle Branch
als DJ

Handlung

Wie so vielen wunderhübschen Mädchen scheint auch High-School-Teenager Jessica Spencer (Rachel McAdams) alles im Leben in den Schoß zu fallen: Freund, gute Noten, Cheerleader-Vorsitz. Deshalb musste sie sich nie sonderlich anstrengen, Charme oder charakterliche Qualitäten zu entwickeln. Die Situation nimmt eine dramatische Wendung, als Jessica eines Morgens in dem ungewaschenen Körper des 30-jährigen Gelegenheitskriminellen und Vollzeit-Losers Clive erwacht...

Ein Job für Rob Schneider, seit "Rent-A-Man" und "Animal - Das Tier im Manne" Hollywoods Fachmann für den sexistischen Loser-Wurm mit höchsten Macho-Ambitionen. Kollege Adam Sandler produzierte das runde Bad-Taste-Vergnügen.

Eine beliebte Schülerin, die für ihre außerordentliche Garstigkeit bekannt ist, erwacht eines Morgens im Körper eines 30-jährigen tollpatschigen Verlierers. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wie sie ihren alten Körper wiederbekommen kann und muss sich dabei eingestehen, dass sie mit ihrer bisherigen oberflächlichen und unfreundlichen Haltung alles andere als weiter kommt.

Nach dem Anlegen eines Voodoo-Ohrrings erwacht die eitle Cheerleadergöre Jessica eines Tages im unansehnlichen Körper des Kleinkriminellen Clive. Dennoch kann sie ihre beste Freundin April, trotz Bierwampe und Dreitagebart, von ihrer wahren Identität überzeugen. Während Clive in Jessicas Leib seine körperliche Verwandlung sofort als Go-Go-Girl in klingende Münze umwandelt, versuchen Jessica und April verzweifelt, den bösen Zauber rückgängig zu machen.

Kritik

Ein (Männer-)Traum wird wahr für Rob Schneider ("Rent-A-Man") in seiner neuesten Komödie. Der Klamauk um die vertauschten Identitäten eines heruntergekommenen 30-jährigen Langfingers und einer bildhübschen Highschool-Cheerleaderin versetzt den ehemaligen "Saturday Night Live"-Komiker in eine Reihe von frivolen Szenarien. So ist er oftmals halbnackt von einer Riege niedlicher Teeniemädchen umringt, die ihm zuflüstern, wie gutaussehend er doch sei, und sich brennnend für seine Körpermitte interessieren.

Für das Drehbuch ist Schneider in Zusammenarbeit mit Tom Brady (macht hier zudem sein Regiedebüt) zuständig, mit dem er bereits seinen letzten Hit "Animal - Das Tier im Manne" verfasst hatte. Großgeschrieben werden dabei der zu erwartende Toilettenhumor, Homosexuellenwitze, Girlyrivalitäten und andere bisweilen fragwürdige Spitzen, womit sich unschwer die angepeilte Zielgruppe ausmachen lässt: Hier sollen vor allem pubertierende Jungs zum Lachen gebracht werden. Als ausführender Produzent tritt wieder Schneiders früherer "SNL"-Kollege Adam Sandler in Erscheinung, der in einer Cameorolle einen zugekifften Rastahippie mit Vorliebe für Trommelspielen mimt.

Entsprechend Sandlers bevorzugtem Rollentypus spielt auch Schneider in seinen Filmen häufig einen liebenswerten Trottel. Diesmal ist die Ausgangsituation jedoch eine andere. Eingeführt wird Schneider als der abstoßende Tankstellenräuber Clive, dessen Weg sich zufällig mit dem der verwöhnt-herablassenden Jessica (Rachel McAdams) kreuzt. Dank Zauberbann antiker Goldohrringe wacht Jessica am nächsten Morgen in Clives Körper auf und er in ihren. Jessica ruft ihre beste Freundin April (Anna Farina, "Scary Movie 1 & 2") zur Hilfe. Nach viel Unglauben und einer Ladung Tränengas in Jessicas Augen, akzeptiert April schließlich, dass ihre Busenfreundin in einen Mann verwandelt worden ist. Gemeinsam versuchen sie eine Lösung zu finden, den faulen Zauber rückgängig zu machen.

Bis es soweit ist, muss die bis dato eingebildete Jessica eine Läuterung durchlaufen, die angeknackste Ehe ihrer Eltern kitten (Jessica beginnt einen Job als Gärtner in ihrem Elternhaus, den ihre Mutter prompt verführen will), ihre jetzt in ihren männlichen Körper verliebte Freundin April diplomatisch vom Hals halten, ihrem Freund Billy ihre Liebe gestehen (der entsprechend verwirrt ist, von einem Mann umgarnt zu werden) und sich vor allem auch an ihre neuen Körperfunktionen gewöhnen. In einer ausgedehnten Kloszene muss ihm der Toilettenwart beispielsweise beibringen, wie man in ein Urinal pinkelt. Die 100-minütige "Solo für 2"-Variante nimmt sich dabei ihre liebe Zeit, all diese Vignetten auszurollen, wobei Clives Seite der Story in Jessicas ansehnlichem Körper sträflich vernachlässigt wird. Er benutzt seine neugefundene Feminität nämlich lediglich, um Männer auszurauben und als Stripperin zu arbeiten. Doch um ein Happy End zu gewährleisten, wird auch Clive zum Schluss ein besserer Mensch. Nichts neues also an der Bad-Taste-Komödienfront, kleine und größere Jungs werden sich dennoch amüsieren. ara.

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Info

Plakat des Films: Hot Chick - Verrückte Hühner
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2002

Länge: 1 h 44 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Hot Chick

Regie: Tom Brady

Drehbuch: Rob Schneider

Musik: John Debney

Produktion: Carr D'Angelo, John Schneider

Kostüme: Alix Friedberg

Kamera: Timothy Suhrstedt

Schnitt: Peck Prior

Ausstattung: Mark Fisichella, Tom Frohling

Website: http://www.hotchick-derfilm.de

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