Dritte Komödie mit "Hochwürden" Hans Clarin: Diesmal will sein Erzrivale, der Bürgermeister, auf der "magischen", weil glückbringenden Trauungswiese eine Skipiste samt Hotel bauen.

Kinostart: nicht bekannt

Hans Clarin

Hans Clarin
als Hochw

Fritz Wepper

Fritz Wepper
als Oskar Lindner

Otto Schenk
als Enrico Beloni

Max Tidof
als Bischof

Rinaldo Talamonti
als Wirt

Dagmar Koller
als Elsa Viotti

Katrin Lampe
als Senta Viotti

Ottfried Fischer
als Taxifahrer

Enie Meiklokjes
als Eva Ebner

Gudrun Velisek
als Alma

Wayne Carpendale
als Tristan Mayer

Otto W. Retzer
als Regisseur

Kritik zu Hochwürden wird Papa

Ach ja, der Heimatfilm: wo Luft und Wasser noch sauber sind, die Herzen auf dem rechten Fleck und selbst die Bösewichte eigentlich ganz in Ordnung. Bereits zum dritten Mal darf sich Hans Clarin als "Hochwürden" am schönen Wolfgangsee tummeln; diesmal in einer Art Hommage an die Filme mit Don Camillo und Peppone. Des Pfarrers Gegenspieler ist der Bürgermeister (Fritz Wepper) des beschaulichen St. Gilgen. Er will just jenen Berg in ein Skiparadies verwandeln, auf dem Hochwürden seit jeher Trauungen vorzunehmen pflegt. Und weil auch noch ein wunderschönes Waldgebiet dran glauben müsste, lässt der ewig grantelnde Pfarrer nichts unversucht, um seinen Herrgottswinkel zu retten. Die Erhebung gehört einer Italienerin (Dagmar Koller), die sich - wie der Zufall in Geschichten dieser Art eben so spielt - als frühere Geliebte der beiden Kontrahenten herausstellt. Signora Viotti sucht nun einen Vater für ihre hübsche Tochter Senta (Katrin Lampe), und da sie Senta außerdem den Berg vermacht hat, wirft sich Bürgermeister Oskar kräftig ins Zeug. Vielleicht ist aber auch Pizzabäcker Enrico (Otto Schenk) der Erzeuger. Um die Verwirrung auf die Spitze zu treiben, kommen irgendwie noch Oskars Neffe Tristan (Howard Carpendales Sohn Wayne) und seine Verlobte Eva (Enie van de Meiklokjes) ins Spiel. Dass Senta sämtliche verfügbaren Augen auf Tristan geworfen hat, freut zwar den Bürgermeister, verständlicherweise nicht aber Eva.

"Hochwürden wird Papa" tut so, als sei die Zeit in den letzten vierzig bis fünfzig Jahren stehen geblieben. Kein Wunder: Regisseur Otto W. Retzer, der auch die beiden anderen "Hochwürden"-Filme inszeniert hat, ist in dem Genre daheim wie kaum ein zweiter; auch für Autor Erich Tomek ist es beileibe nicht die erste Geschichte dieser Art. Sonnenschein, Alpenpanorama, überschaubare Konflikte, und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf: So soll es sein am Freitagabend, wenn die ARD ihre Frauenfilme ins Quotenrennen schickt. Immerhin: Nennenswerte darstellerische Unfälle unterlaufen den Schauspielern nicht, und die Landschaft ist in der Tat wunderschön. tpg.

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Info

Plakat des Films: Hochwürden wird Papa

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland/Österreich 2002

Genre: Komödie

Originaltitel: Hochwürden wird Papa

Regie: Otto W. Retzer

Drehbuch: Erich Tomek

Musik: Willie Spanbloechel

Produktion: Karl Spiehs

Kamera: Claus Peter Hildenbrand