Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Hitlerjunge Salomon

Kurz vor Beginn des Krieges flieht die jüdische Familie Perel vor den Nazis und läßt sich im polnischen Lodz nieder. Doch die Nazis holen sie ein, und in den Wirren der Besetzung werden die Brüder Sally und David von der Familie getrennt und versuchen, sich allein in die UDSSR durchzuschlagen. Auch die Brüder verlieren sich aus den Augen. Sally kommt in einem sowjetischen Waisenhaus unter. Nach der deutschen Invasion wird er von Wehrmachtssoldaten gefangengenommen und gibt sich als Volksdeutscher aus. Sally wird als Josef Periel zum Liebling der Truppe, avanciert zum Helden und wird sogar auf eine Nazi-Eliteschule geschickt. Er überlebt den Krieg und trifft nach der Befreiung den Bruder wieder.

In den Wirren des zweiten Weltkriegs wird der junge Jude Sally von seiner Familie getrennt. Um dem KZ zu entgehen, gibt er sich als Volksdeutscher aus, avanciert zum Helden und wird sogar auf eine Nazi-Eliteschule geschickt. Kontrovers diskutiertes Melodram mit Hollywood-Standard, das mit einem Oskar ausgezeichnet wurde.

Kritik zu Hitlerjunge Salomon

Selten hat ein Film eine derartige Kontroverse in den Medien ausgelöst wie der neue Film der Regisseurin Agnieszka Holland ("Der Priestermord"), dem die deutsche Auswahlkommission eine "Oscar"-Nominierung für den besten ausländischen Film unmöglich machte. Die Atze-Brauner-Produktion nach den Memoiren des Sally Perel ist hochklassiges Qualitätskino, das besten Hollywood-Standards genügt. Ein aufwendiges Melodram mit solider Besetzung, das fesselt und rühren will und dabei manchmal den Bogen überspannt. Diese sensible Bearbeitung einer keineswegs einfachen Thematik wurde 1992 mit dem "Golden Globe" ausgezeichnet und immerhin für einen "Oscar" in der Kategorie "Drehbuch-Adaption" nominiert.

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Info

Plakat des Films: Hitlerjunge Salomon
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

BRD/Frankreich 1989

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: Hitlerjunge Salomon

Regie: Agnieszka Holland

Drehbuch: Agnieszka Holland

Musik: Zbigniew Preisner

Produktion: Margaret Ménégoz, Artur Brauner

Kostüme: Wieslawa Starska, Malgorzata Stefaniak

Kamera: Jacek Petrycki, Yacak Zaleski

Schnitt: Isabelle Lorente, Ewa Smal

Ausstattung: Allan Starski