Tragikomödie um eine Gruppe von Freunden, der eine von ihnen sterbenskrank, die eine letzte gemeinsame Fahrradtour nach Belgien unternehmen. Vom Regisseur von "Lammbock" und "Dreiviertelmond".

Kinostart: 23.10.2014

Szenenbild aus Hin und weg mit Florian David FitzFlorian David Fitz

Florian David Fitz
als Hannes

Julia Koschitz

Julia Koschitz
als Kiki

Szenenbild aus Hin und weg mit Jürgen VogelJürgen Vogel

Jürgen Vogel
als Michael

Miriam Stein
als Sabine

Volker Bruch
als Finn

Victoria Mayer
als Mareike

Johannes Allmayer
als Dominik

Hannelore Elsner
als Irene

Die Handlung von Hin und weg

Hannes und Kiki unternehmen wie jedes Jahr eine Fahrradtour mit den besten Freunden. Doch es wird die letzte für Hannes sein, der am Ziel in Belgien Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Als das Paar Dominik und Mareike, Frauenheld Michael und Hannes' jüngerer Bruder Finn davon erfahren sind sie schockiert, doch wollen sie ihn begleiten. Auf der Tour machen sie alles wie fast immer, erfüllen ihre in lustiger Runde in Auftrag gegebenen Mutproben, scherzen, streiten und verfallen auch mal in Verzweiflung.

Hannes und Kiki unternehmen wie jedes Jahr eine Fahrradtour mit den besten Freunden. Es wird die letzte für Hannes sein, der am Ziel in Belgien Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Als das Paar Dominik und Mareike, Frauenheld Michael und Hannes' jüngerer Bruder Finn davon erfahren sind sie schockiert, doch sie wollen ihn begleiten. Auf der Tour machen sie alles wie fast immer, erfüllen ihre in lustiger Runde in Auftrag gegebenen Mutproben, scherzen, streiten und verfallen auch mal in Verzweiflung.

Eine Gruppe von Freunden, einer von ihnen sterbenskrank, unternimmt eine letzte gemeinsame Fahrradtour. Roadmovie der etwas anderen Art, das auf ernste und doch leichtfüßige Weise schwere Themen unterhaltsam verhandelt.

Kritik zu Hin und weg

Tragikomödie um einen totkranken Mann, der mit Frau und Freunden auf eine letzte Fahrradtour geht.

Am Anfang machen die Freunde um das Paar Hannes und Kiki noch Scherze darüber, dass ihre alljährliche gemeinsame Radtour ausgerechnet nach Belgien führt, wo Pralinen und Jean-Claude van Damme zu den Highlights zählen. Bald sind sie geschockt, als sie den Grund für das Reiseziel erfahren. Hannes, der an einer tödlichen Erbkrankheit leidet, will dort sterben. Regisseur und Drehbuchautor Christian Zübert, vor allem für Komödien bekannt und zuletzt mit dem auch gefühlvollen "Dreiviertelmond" erfolgreich, macht aus dieser Prämisse einen um größtmögliche Leichtigkeit bemühten Film, ohne den Ernst des Themas auszublenden. Er nutzt den Rahmen des Roadmovies und erzählt anhand eines Grüppchens bunt zusammengewürfelter Charaktere, wie unterschiedlich die Menschen mit dem selbstbestimmten Sterben, bzw. - viel genereller - mit dem Sterben und Leben an sich umgehen. Ein prominentes Ensemble verleiht den mit wenigen, markanten Strichen gezeichneten Figuren Leben. Florian David Fitz' Hannes will nicht übers Sterben reden und wie sein "Vincent" ans Meer. Der Film endet mit einer schönen Einstellung am Strand von Ostende. Julia Koschitz unterstützt ihn als seine Frau fast bis zur Selbstaufgabe bis auch sie ihren Gefühlen freien Lauf lässt. Neben der Reise durch herbstliche Landschaften, pittoreske am Flussufer, und profane Orte wie Stockbetten-Zimmer, strukturieren auch die in lustig-betrunkener Runde dem Sitznachbar in Auftrag gegebenen Mutproben den Film. Sie sorgen vor allem für Komik, wenn etwa Jürgen Vogels notorischer Frauenheld sich als Frau verkleidet, Volker Bruchs Bruder des Protagonisten zaghaft einen Zeugen Jehovas "schlägt" oder Veronika Mayers überkorrekte Zicke Jugendlichen ihr Gras abluchst. Ausgelassene Momente wie eine Schlammschlacht lassen Zübert und Drehbuchautorin Ariane Schröder auf bedrückte Stimmung folgen, als Hannes stürzt. Stimmungsvolle Popsongs von u.a. Passenger (und selbst aufgenommene Urlaubs-Tapes) und pointierte Dialoge gehören ebenfalls zum Konzept, kein Tränendrüsendrama abzuliefern. Entsprechend werden tragische Szenen mit Zurückhaltung umgesetzt, gehen dennoch ans Herz. hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 23.10.2014

Deutschland 2014

Länge: 1 h 35 min

Genre: Drama

Originaltitel: Hin und weg

Regie: Christian Zübert

Drehbuch: Christian Zübert, Ariane Schröder

Musik: Siggi Mueller, Egon Riedel

Produktion: Benjamin Herrmann, Florian Gallenberger

Kostüme: Monika Gebauer

Kamera: Ngo The Chau

Schnitt: Mona Bräuer

Ausstattung: Kobita Syed

Website: http://www.hinundweg-film.de

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