Verfilmung des Kinderbuchbestsellers von Cornelia Funke über eine Kinderbande in Venedig.

Kinostart: 23.06.2016

Aaron Taylor-Johnson

Aaron Taylor-Johnson
als Prosper

Jasper Harris
als Bo

Carol Boyd
als Esther Hartlieb

Bob Goody
als Max Hartlieb

Jim Carter
als Victor

Malcom Turner
als Apotheker

Rollo Weeks
als Scipio

George Mckay
als Riccio

Alice Connor
als Wespe

Lathaniel Dyer
als Mosca

Alexei Sayle
als Barbarossa

Caroline Goodall
als Ida

Geoffrey Hutchings
als Conte

Robert Bathurst
als Dottore Massimo

Roya Zargar
als Dienstm

Ann Comfort
als Haush

Chris Bearne
als Zeitungsverk

Vanessa Redgrave
als Schwester Antonia

Anita Wright
als Contessa

Meran Khalili
als Polizist

Linda Woodhall
als Nonne

Die Handlung von Herr der Diebe

Die Waisenkinder Prosper (Aaron Johnson) und Bo (Jasper Harris) fliehen vor der bösen Verwandtschaft, die die Brüder trennen will, Richtung Süden. Schließlich landen sie in Venedig, wo sie in der Kinderbande des 15-jährigen Scipio (Rollo Weeks) eine neue Heimat finden. Scipio ist kein Dieb wie jeder andere und interessiert sich momentan besonders für einen zauberhaften Artefakt, dessen richtige Anwendung fliegenden Alterswechsel verspricht. Doch auch ein Detektiv und ein Hehler sind hinter dem "Löwenflügel" und den Kindern her.

Kinderbuch-Autorin Cornelia Funke ("Tintenherz") wird in großem Rahmen von den Filmemachern entdeckt und soll schon bald in die Fußstapfen von J. K. Rowling treten. Diese jugendliche Robin-Hood-Variante macht den Anfang.

Die Waisenkinder Bo und Prosper entwischen ihrer Tante und ihrem Onkel, die die Brüder trennen wollen, und flüchten nach Venedig, wo sie alsbald in die Diebesbande des 15-jährigen Scipio aufgenommen werden. Doch ihre Familie hat bereits einen Privatdetektiv engagiert, der sie aufspüren soll - und der schließlich in Venedig angekommen die Fronten wechselt.

Auf der Flucht vor ihrer furchtbaren Verwandtschaft landen die beiden Waisenkinder Bo und Prosper schlussendlich in Venedig, wo sich eine Kinderbande um den 15-jährigen Scipio in ein verlassenes Kino einquartiert hat. Während Scipio den Auftrag bekommt, das fehlende Stück eines Karussells zu stehlen, das Erwachsene zu Kindern macht oder Kinder in Windeseile erwachsen, müssen sich Bo und Prosper auch noch des Privatdetektivs erwehren, den ihnen die lieben Verwandten auf den Hals gehetzt haben.

Kritik zu Herr der Diebe

"Der kleine Vampir"-Produzent Richard Claus bringt nun die erste von einer Reihe von Bestseller-Adaptionen der berühmten Kinderbuch-Autorin Cornelia Funke in die Kinos und bietet damit eine willkommene Alternative zu den "Harry Potter"-Verfilmungen.

Nach J.K. Rowling hat die Filmwelt nun eine weitere Kinder- und Jugendbuch-Autorin entdeckt: Die preisgekrönte und auch international höchst erfolgreiche Verfasserin von Bestsellern wie "Tintenherz" oder "Tintenblut" ist nach Hollywood umgezogen, um so die Adaptionen ihrer Werke besser überwachen zu können. Zwei davon sind indes - als deutsche Produktionen - schon abgedreht. Neben "Die wilden Hühner" ist dies "Herr der Diebe", dessen Rechte sich Produzent Richard Claus 2003 gesichert hatte. Bei seiner an Originalschauplätzen in Venedig und Studios in Luxemburg entstandenen Räubermär übernahm der gebürtige Kasseler nicht nur die Produktion, sondern auch Koautorenschaft und - erstmals - Regie.

Dabei erzählt er schnörkellos und geradlinig die Geschichte der beiden Waisenkinder Prosper (Aaron Johnson) und Bo (Jasper Harris), die vor ihrer bösartigen Verwandtschaft Reißaus nehmen und auf ihrer Odyssee in Venedig stranden. Dort machen sie Bekanntschaft mit einer Kinderbande, die in einem verlassenen Kino haust und deren geheimnisvoller Anführer der titelgebende Herr der Diebe, ein 15-jähriger Venezianer namens Scipio (Rollo Weeks), ist. Stets auf der Flucht vor Polizei, Detektiven und anderen Erwachsenen, die den Kindern Übles wollen, wird Scipio eines Tages damit beauftragt, das fehlende Stück eines verzauberten Karussell zu stehlen. Denn nur wenn dieses Karussell vollständig ist, entfaltet es seine magischen Kräfte und kann die Menschen rasend schnell erwachsen oder wieder zum Kind machen.

"Herr der Diebe" profitiert vor allem von seinen wunderbaren Sets, dem herrlichen Lichtspieltheater und der illustren Lagunenstadt Venedig mit ihren Wasserstraßen, verwinkelten Gassen und zierlichen Brücken. Effekte werden kaum angewendet, schön sind ein paar mittels Morphing zum Leben erweckte Statuen aus Stein, etwas weniger gelungen die Tricks rund ums Karussell. Ansonsten wagt Claus nicht all zuviel, seine weitgehend unbekannten Schauspieler - Ausnahme: Vanessa Redgraves Cameo als Nonne - agieren passabel, der Inszenierungsstil mag für die an Clips gewöhnte Generation zuweilen schwerfällig wirken. Dennoch entwickelt die Literaturverfilmung einen gewissen Charme und schafft es, Funkes Botschaften von Wagemut und Loyalität, von Freundschaft und Vertrauen rüberzubringen, auch wenn dabei dramaturgische Elemente ein wenig auf der Strecke bleiben. lasso.

Wertung Questions?

FilmRanking: 21365 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
1
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Kinostart: 23.06.2016

Deutschland 2005

Länge: 1 h 38 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Thief Lord

Regie: Richard Claus

Drehbuch: Richard Claus, Daniel Musgrave

Musik: Nigel Clarke, Michael Csányi-Wills

Produktion: Richard Claus, Daniel Musgrave

Kostüme: Stephanie Collie

Kamera: David Slama

Schnitt: Peter R. Adam

Website: http://www.herrderdiebe-derfilm.de