Ein alter Heimatfilm aus dem Jahre 1988, der auf der Autobiografie von Anna Wimschneider basiert.

Kinostart: 01.10.2020

Die Handlung von Herbstmilch

Anna ist gerade einmal acht Jahre alt, als ihre Mutter stirbt und somit Annas Kindheit ein jähes Ende nimmt. Von nun an muss sie nämlich die neunköpfige Familie versorgen, doch das Landleben war zur damaligen Zeit keineswegs einfach. Anna musste viele Entbehrungen in Kauf nehmen, bis sie schließlich den jungen Bauern Albert Wimschneider kennenlernt.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Beziehung, die in der gemeinsamen Hochzeit ihre Vollendung findet. Für Albert hat Anna sogar ihren Traum, Krankenschwester zu werden, aufgegeben und ist mit ihm auf seinen Hof gezogen, um dort den Rest ihres Lebens als Bäuerin zu verbringen.

Auf dem Hof der Wimschneiders hat die junge Anna jedoch keine gute Stellung. Tag für Tag muss sie die Demütigungen und Anfeindungen ihrer Schwiegermutter über sich ergehen lassen. Selbst als Albert in den Krieg eingezogen wird und Anna fortan für den Hof und die alternde Verwandtschaft zuständig ist, scheint sich die Lage nicht zu verbessern.

Die einzige Hoffnung auf Besserung ist das erste gemeinsame Kind des jungen Paares, doch auch das süße Lächeln der kleinen Carola, wie ihr Kind heißt, kann das verbitterte Herz der Schwiegermutter nicht erweichen.

Herbstmilch - Ausführliche Kritik

Als Anna Wimschneider 1985 ihre Autobiografie „Herbstmilch“ veröffentlichte, hätte sie nie im Leben damit gerechnet, dass ihr Buch zu so einem riesigen Erfolg wird. Das Buch war ein wahrer Verkaufsschlager, sodass nur vier Jahre später der gleichnamige Heimatfilm unter der Regie von Joseph Vilsmaier entstand.

Doch nicht nur das Buch war ein voller Erfolg, auch der Film schlug wie eine Bombe ein und räumte zahlreiche Preise ab. So erhielt die Hauptdarstellerin Dana Vávrová insgesamt vier Filmpreise und auch Vilsmaier, der mit „Herbstmilch“ sein Regiedebüt gab, erhielt zwei Preise für seine Arbeit.

Der Titel des Buches beziehungsweise des Filmes kommt aber nicht von irgendwoher. In Niederbayern wird die magere Sauermilch, wenn sie aufgrund ihrer Magerstufe nicht mehr zum Verkauf geeignet ist, als Herbstmilch bezeichnet. So schien sich damals wohl auch Anna zu fühlen, weshalb sie auch ihre Autobiografie danach benannte.

Jahrelang lief dieser Heimatfilm immer mal wieder im Fernsehen, zuletzt im Bayrischen Rundfunk Fernsehen, wo er in Gedenken an den im Februar 2020 verstorbenen Regisseur Vilsmaier ausgestrahlt wurde. Nun kommt das gute Stück auch für kurze Zeit in die Kinos.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.10.2020

Genre:

Originaltitel: Herbstmilch