Aufwändige Ziegler-Produktion über Frankreichs legendären König aus dem 16. Jahrhundert, dem ersten Humanisten auf einem europäischen Thron.

Kinostart: 04.03.2010

Julien Boisselier
als Henri Quatre

Joachim Król

Joachim Król
als Agrippa

Roger Casamajor
als Rosny

Armelle Deutsch
als Margot

Chloé Stefani
als Gabrielle

Ulrich Noethen
als Karl IX.

Devid Striesow
als D'Anjou

Hannelore Hoger
als Katharina De Medici

Gabriela Maria Schmeide
als Marie De Medici

Karl Markovics
als Admiral Coligny

Sven Pippig
als Beauvois

Andreas Schmidt
als Du Bartas

André M. Hennicke
als Marschall Biron

Sandra Hüller
als Catherine

Wotan Wilke Möhring
als Guise

Marta Calvó
als Jeanne D'Albret

ChrisTine Urspruch
als Leonora

Antoine Monot, Jr.
als Mayenne

Pep Anton Muñoz
als D'Estr

Katharina Thalbach
als Marktschreierin

Fritz Marquardt
als Nostradamus

Paulus Manker
als Legat

Adam Venhaus
als D'Alencon

Kristo Ferkic
als Henri als Kind

Maximilian Befort
als Henri als Teenager

Die Handlung von Henri 4

Protestanten und Katholiken kämpfen um die Vormachtstellung in Europa, sprich Hugenotte Henri, König von Navarra, gegen Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet Henri deren Tochter Margot. Doch die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der Bartholomäusnacht, bei der Tausende Hugenotten umgebracht werden. Henri überlebt, kann seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa.

Protestanten und Katholiken kämpfen um die Vormachtstellung in Europa, sprich Hugenotte Henri, König von Navarra, gegen Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet Henri deren Tochter Margot. Doch die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der Bartholomäusnacht, bei der Tausende Hugenotten umgebracht werden. Henri überlebt, und kann seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa.

Kritik zu Henri 4

Aufwändige Ziegler-Produktion über Frankreichs legendären König aus dem 16. Jahrhundert, dem ersten Humanisten auf einem europäischen Thron.

Im Namen des Glaubens ging es für König und Vaterland in die Schlacht, mit furchtbaren Folgen für die Menschen, die - von den Herrschenden in den Fanatismus gedrängt - nur Schachfiguren im Spiel um Macht und Einfluss waren. Jo Baier nimmt sich eine blutige Epoche in der Geschichte Frankreichs vor, ohne sich in eine Ausstattungsorgie oder ein "Perückenfestival" zu stürzen und verliert sich auch nicht in die Schönheit der Renaissance, dreht den historischen Film mit modernen Mitteln wie schneller Schnitt und viel Bewegung. Sein Ziel ist "dokumentarische Rauheit".

Die Geschichte ist bekannt, Protestanten und Katholiken kämpfen um ihre Vormachtstellung, Hugenotte Henri, König von Navarra, zieht in den Kampf gegen Katholikin Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet er deren Tochter Margot, die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der berühmten Bartholomäusnacht. Henri überlebt, kann sogar aus dem Louvre fliehen und seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum königlichen Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa. 1610 stirbt der Monarch durch zwei Messerstiche.

"Henri 4" ist ein Mammutwerk, allein schon durch die Entwicklung des internationalen Projekts. 2001 erwarb Regina Ziegler die Filmrechte, sieben Jahre dauerte die Finanzierung des mit 20 Mio. Euro hochbudgetierten Films, der vor allem durch choreographierte Massenszenen glänzt. Im Gegensatz zu Patrice Chéreaus fulminanter Verfilmung "Die Bartholomäusnacht" nach Alexandre Dumas' Roman, der sich auf das Massaker mit 30000 toten Hugenotten fokussiert, hat Baier die Historie eines Jahrhunderts im Visier. Nach den Romanen "Die Jugend des Königs Henri Quatre" und "Die Vollendung des Königs Henri Quatre" von Heinrich Mann entwirft er - unterstützt von Kameralegende Gernot Roll (gedreht wurde mit der neu entwickelten D21 Kamera, ein Novum für einen historischen Spielfilm) und den Komponisten Hans Zimmer und Henry Jackman - ein klassisches Filmgemälde in epischem Bogen mit Aktualitätsbezug auf moderne Glaubenskriege und Terrorismus, gegenwärtige Auseinandersetzungen zwischen Kulturen und Religionen. Das Personal ist neben Julien Boisselier als Henri Quatre mit sehr stark aufspielenden deutschen Darstellern besetzt, wie mit Ulrich Noethen als Karl IX unter der Fuchtel seiner Mutter, der perfiden Katharina de Medici, dargestellt von einer kalten Hannelore Hoger, und einem herausragenden Joachim Król als Henris treu ergebenem Agrippa. Die Reaktionen auf dieses umfassende Psychogramm eines Herrschers könnten spannend sein. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 04.03.2010

Deutschland/Frankreich/Österreich/Spanien 2010

Länge: 2 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: Henri 4

Regie: Jo Baier

Drehbuch: Cooky Ziesche, Jo Baier

Musik: Jordi Savall

Produktion: Cooky Ziesche, Regina Ziegler

Kostüme: Gerhard Gollnhofer

Kamera: Gernot Roll

Schnitt: Alexander Berner, Claus Wehlisch

Ausstattung: Klaus-Peter Platten, Christian Strang

Website: http://www.henri-vier.com