Zweites Filmabenteuer des von Mike Mignola ersonnenen Comichelden, der erneut auf der Erde und im Jenseits gegen einen ruchlosen Diktator antritt.

Kinostart: nicht bekannt

Ron Perlman

Ron Perlman
als Hellboy

Selma Blair

Selma Blair
als Liz Sherman

Doug Jones

Doug Jones
als Abe

John Alexander
als Johann Krauss

Luke Goss
als Prinz Nuada

John Hurt
als Professor 'Broom“

Jeffrey Tambor
als Tom Manning

Iván Kamarás
als Agent Steel

Brian Steele
als Wink

Santiago Segura
als K

James Dodd
als Johann Krauss

Roy Dotrice
als K

Anna Walton
als Prinzessin Nuala

Andrew Hefler
als Agent Flint

Mike Kelly
als Agent Marble

Jeremy Zimmerman
als Auktionator

Handlung

Weil die Menschheit die Natur und damit die darin lebenden Fabelwesen zerstört, kündigt Elfenprinz Nuada (Luke Goss) den seit Ewigkeiten herrschenden Frieden und will die unbesiegbare Goldene Armee in die Schlacht führen. Hellboy (Ron Perlman) und seine Kollegen vom Institut für paranormale Forschung und Verteidigung sind gefordert! Mit Freundin Liz (Selma Blair) und Fischmensch Abe (Doug Jones) legt er los. Doch sein Gegner ist unsterblich.

Im zweiten Kinoauftritt der wutroten, aber sympathischen Höllengeburt nach dem Mike-Mignola-Comic lässt Guillermo Del Toro ("Pans Labyrinth") wieder seine düster-opulente Fantasie spielen. Kreaturen und Schauwerte faszinieren, Action, Humor und Emotionen fesseln.

Seit Ewigkeiten herrscht ein fragiler Waffenstillstand zwischen unserer Welt und einer mystischen Parallelwelt voller bizarrer Kreaturen. Er wird gebrochen, als Prinz Nuada der Menschheit den Krieg erklärt. Die amerikanische Regierung wendet sich in ihrer Verzweiflung an das Bureau of Paranormal Research and Defense und bittet Hellboy und seine Kollegen um Hilfe. Sie bieten der goldenen Armee Nuadas Paroli - bis Nuada dem Höllenjungen ein reizvolles Angebot unterbreitet.

Seit Ewigkeiten herrscht ein fragiler Waffenstillstand zwischen unserer Welt und einer mystischen Paralleldimension voller bizarrer Kreaturen. Er wird gebrochen, als Prinz Nuada der Menschheit den Krieg erklärt. Die amerikanische Regierung wendet sich in ihrer Verzweiflung an das Bureau of Paranormal Research and Defense und bittet Hellboy und seine Kollegen um Hilfe. Sie sollen der Sache auf den Grund gehen und entdecken, dass Nuada es sich zum Ziel gemacht hat, die unbesiegbare goldene Armee zu neuem Leben zu erwecken.

Kritik

Höllisch ergötzliches Sequel der Horror-Fantasy-Komödie von 2004, mit dem Guillermo Del Toro ("Pans Labyrinth") erneut seiner prächtig bizarren Fantasie freien Lauf lässt.

Das Original um die Menschenrettermission des wutroten Titelteufels mit Herz und Haudrauf-Attitüde hatte sich nach mäßigem Boxoffice-Einspiel in den USA erst auf DVD zum Kulthit entwickelt. Daher hatte Sony wohl wenig Vertrauen in ein potentielles Franchise. Dies kam Universal zugute, das Teil 2 mit einem Budget von 75 Mio. Dollar als visuell überbordenden Augenschmaus realisieren ließ. Der mexikanische Ausnahmeregisseur, der zudem das auf Mike Mignolas Dark-Horse-Comics basierende Drehbuch adaptierte, hegte hingegen nie Zweifel an seinem von Ron Perlman ikonisch dargestellten humorvollen Höllenbaby. So lehnte Del Toro die Regie von potentiellen Blockbustern wie "I Am Legend" und "Harry Potter 6" ab, um die Fortsetzung als erste Produktion in den neuen Korda Studios in Budapest zu drehen.

Hellboy ist nach wie vor beim Institut für paranormale Forschung und Verteidigung tätig. Die Laune des sympathischen Satansbratens ist eher muffig, da er Knatsch mit seiner feurigen Freundin Liz (Selma Blair) hat, ihm sein Boss (Jeffrey Tambor) wie gewöhnlich gepflegt auf den Geist geht und die meisten Menschen seine teils à la "Hancock" materialschädlichen Hilfeleistungen nur mit undankbaren Hänseleien quittieren. Der neueste Fall führt die "X-Men"-angehauchte Superhelden-Gang, zu der wieder der umgängliche Fischmensch Abe Sapiens (Doug Jones) und als Neuzugang der deutsche Gasmann Johann Krauss gehören, in ein verwüstetes Auktionshaus. Dort hat der Martial-Arts-versierte Elfenprinz Nuada (Luke Goss), der weniger an Legolas denn an ein lichtscheues Mitglied einer skandinavischen Black-Metal-Band erinnert, eine bissige Horde von knochenfressenden Elfenkrabbenkreaturen losgelassen. Er eignet sich die antike Krone seines Vaters an, dessen Besitzer Kontrolle über die unbesiegbare Goldene Armee hat. Mit ihr will Nuala die Menschheit angreifen, da sie die Natur und die darin lebenden Fabelwesen zerstört. Hellboy und Anhang sind also schwer gefordert, bis in Irland, dem unterirdischen Standplatz der RoboSoldaten, zum recht konventionellen Finale geblasen wird.

Weit vom Mainstream entfernt ist das surreale Figurenpanoptikum, das aus Del Toros bisherigen Filmen zusammengetragen scheint. Religiöse und okkulte Symbolik gepaart mit Del Toros eigenwilliger Vision liegen diesem stilvoll makabren Kreaturenkosmos zugrunde. Ein Besuch beim Trollmarkt erinnert an klassisches "Krieg der Sterne"-Terrain, während Hellboys Schlacht mit einem riesigen grünen Naturgeist Anklänge an "Chihiros Reise ins Zauberland" wachruft. Geklotzt wird mit herrlich trockenem Humor, der seinen Höhepunkt in einem betrunken Duett von Hellboy und dem liebeskranken Abe (er ist in Nuadas Zwillingsschwester verliebt) zu Barry Manilows "Can't Smile Without You" findet. Ein actionreicher Höllenspaß, dessen Story bereits ein weiteres Sequel andeutet. ara.

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Info

Plakat des Films: Hellboy - Die goldene Armee
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 2 h 0 min

Genre: Fantasy

Originaltitel: Hellboy II: The Golden Army

Regie: Guillermo Del Toro

Drehbuch: Guillermo Del Toro

Musik: Danny Elfman

Produktion: Lawrence Gordon, Mike Richardson, Lloyd Levin

Kostüme: Sammy Sheldon

Kamera: Guillermo Navarro

Schnitt: Bernat Vilaplana

Ausstattung: Stephen Scott

Website: http://www.hellboy-film.de

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