Hochkarätig besetztes Gangsterdrama, um zwei Brüder auf entgegengesetzten Seiten des Gesetzes, die ins Kreuzfeuer eines Drogenkrieges geraten.

Kinostart: 21.02.2008

Joaquin Phoenix

Joaquin Phoenix
als Bobby Green

Mark Wahlberg

Mark Wahlberg
als Joseph Grusinsky

Robert Duvall

Robert Duvall
als Burt Grusinsky

Eva Mendes
als Amanda Juarez

Alex Veadov
als Vadim Nezhinski

Danny Hoch
als Jumbo Valsetti

Oleg Taktarov
als Pavel Lubyarsky

Moni Moshonov
als Marat Buzhayev

Tony Musante
als Jack Shapiro

Antoni Corone
als Michael Solo

Craig Walker
als Russell De Keifer

Joseph D'Onofrio
als Bloodied Patron

Die Handlung von Helden der Nacht - We Own the Night

1988 managt der partyfreudige Bobby Green (Joaquin Phoenix) den New Yorker Nachtclub des russischen Pelzhändlers Marat (Moni Moshonov), der ihn wie seinen eigenen Sohn behandelt. Doch die Kundschaft besteht aus Gangstern, mit denen Marats Neffe Vadim (Alex Veadov) Drogenhandel betreibt. Bobby hält seine Verwandtschaft wohlweislich geheim: Sein Vater (Robert Duvall) ist Polizeichef, Bruder Joseph (Mark Wahlberg) beim NYPD. Als der eine Razzia anordnet, schießt ihn Vadim nieder.

Zwei Brüder auf entgegen gesetzten Seiten des Gesetzes geraten verhängnisvoll ins Kreuzfeuer eines Drogenkrieges im dritten qualitativ hochwertigen Gangsterthrillerdrama von James Gray ("The Yards"), bei dem eine hochkarätige Besetzung ins düstere Milieu abtaucht.

Bobby Green, Manager in einem russischen Nachtclub, der von lokalen Gangstern frequentiert wird, versucht sich aus dem Teufelskreis der Gewalt herauszuhalten - es soll nicht bekannt werden, dass sein Bruder Joseph und sein Vater Burt Polizisten sind. Als Joseph schwer verletzt wird, muss er seine Passivität aufgeben.

New York, 1988: Bobby Green managt den Nachtclub des russischen Pelzhändlers Marat, der ihn wie einen Sohn behandelt. Die eigene Familie hingegen hält Bobby streng geheim. Ist doch sein Vater Bert Grusinsky Polizeichef und sein Bruder Joseph ebenfalls ein Cop beim NYPD. Da Marats Neffe Vadim seine Drogengeschäfte im Club betreibt, setzt Joseph eine Razzia an. Dies bezahlt er mit einem Schuss ins Gesicht. Trotz des angespannten Verhältnisses zu seiner Familie erklärt Bobby sich nun bereit, Vadims Organisation zu infiltrieren.

Kritik zu Helden der Nacht - We Own the Night

Hochkarätig besetztes Gangsterdrama, um zwei Brüder auf entgegen gesetzten Seiten des Gesetzes, die ins Kreuzfeuer eines Drogenkrieges geraten.

New York, anno 1988: Bobby Green (Joaquin Phoenix) managt den florierenden Nachtclub des liebenswürdigen russischen Pelzhändlers Marat, der ihn wie einen Sohn behandelt. Seine eigene Familie hingegen hält der partyfreudige Bobby streng geheim. Ist doch sein Vater Bert Grusinsky (souverän: Robert Duvall) Polizeichef und sein Bruder Joseph (Mark Wahlberg findet Inspiration bei seiner "The Departed"-Rolle) ebenfalls ein Cop beim NYPD. Da Marats Neffe Vadim (Alex Veadov bleibt einen Tick zu farblos als Oberschwein) seine Drogengeschäfte im Club betreibt, setzt Joseph eine Razzia an. Dies bezahlt er kurze Zeit später mit einem Schuss ins Gesicht, dennoch überlebt Joseph. Trotz des gespannten Verhältnisses zu seiner Familie, erkennt Bobby nun, dass Blut dicker ist als Wasser, und erklärt sich bereit, Vadims Organisation zu infiltrieren. Lebensgefährliche Komplikationen und eine persönliche Kehrtwendung sind die Folge.

Regisseur und Drehbuchautor James Gray, nimmt nach "Little Odessa" und "The Yards" (ebenfalls mit Wahlberg und Phoenix) nunmehr zum dritten Mal das russische Umfeld von New Yorks Unterwelt düster bebildert ins Visier. Seine atmosphärische Milieuzeichnung (unterlegt mit klagendem Orchesterscore) umfasst zudem ausführlich den Polizeialltag der alten Hasen mit tadellosem Moralkodex. Zunächst zwischen diesen beiden Welten bewegt sich Protagonist Bobby, der von Phoenix nuanciert realistisch zum Leben erweckt wird. Der innere Konflikt, wo seine Loyalitäten gelagert sind (seine von Eva Mendes dargestellte Freundin erschwert sein Dilemma zusätzlich), bildet das emotionale Kernstück des routinierten Thrillers. Auch wenn sich manche Plotstränge in wenig plausible Sackgassen verfahren und mancherlei abgetretene Genrepfade begangen werden, kreiert Gray doch mehrere packende Szenenabfolgen, wie den nervenaufreibenden Besuch in Vadims Hauptquartier und eine durch ihre realistische Aufmachung hochspannende Autoverfolgungsjagd durch strömenden Regen. Gray versucht, seiner modernen Heldensage um Familienbande, Ehre, Treue, Intrigen, Verrat und Aufopferung die Dimension einer griechischen Tragödie zu verleihen, letztendlich ergibt ich jedoch der Eindruck einer unterhaltsamen Leichtversion von "The Departed". ara.

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Info

Plakat des Films: Helden der Nacht - We Own the Night
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 21.02.2008

USA 2007

Länge: 1 h 57 min

Genre: Thriller

Originaltitel: We Own the Night

Regie: James Gray

Drehbuch: James Gray

Musik: Wojciech Kilar

Produktion: Nick Wechsler, Mark Wahlberg, Joaquin Phoenix, Marc Butan

Kostüme: Michael Clancy

Kamera: Joaquin Baca-Asay

Schnitt: John Axelrad

Ausstattung: Ford Wheeler

Website: http://www.heldendernacht-film.de